The Weeknd hat ein neues Lied herausgebracht und feierte es mit einem Gastvokalisten in Japan. Der Sänger debütierte „Tokyo“ im Belluna Dome in Japan, nicht weit von Tokio selbst, und lud die japanische Sängerin Yoko Takahashi ein, den Song live zu performen.
Der Song sampelt Takahashis Track „A Cruel Angel’s Thesis“, der als Titelsong der 1995er Anime-Serie Neon Genesis Evangelion dient. Während der Performance sang Takahashi diesen Song, während The Weeknd mitspielte.
Der Neue Track
„Tokyo“ ist die neueste Ergänzung im Repertoire von The Weeknd. Tesfaye debütierte ihn im April, und der heutige Auftritt im Belluna Dome markierte seine zweite Live-Performance. Takahashi einzuladen, um zusammen mit ihm aufzutreten, ist an sich schon eine Aussage.
Das Set enthielt auch eine Interpretation von „A Cruel Angel’s Thesis“ mit Takahashi am Mikrofon, während The Weeknd mitspielte. Dieses Zusammenspiel ließ die Performance weniger wie zwei separate Songs und mehr wie ein einzelnes, zusammenhängendes Ereignis erscheinen, das sich um das Anime-Thema dreht.
Der Veranstaltungsort
Das Belluna Dome liegt in der Nähe von Tokio, und The Weeknd wählte es als Auftakt für seine Asien-Tour. Die Lage der Veranstaltungsstätte in der Nähe der Stadt, die den Song teilt, verlieh der Programmgestaltung des Abends eine zusätzliche Bedeutungsebene.
Die Namensdebatte
Der Song bringt einen gewissen Kontext im Zusammenhang mit The Weeknds Künstlernamen mit sich. In den letzten Jahren hat Abel Tesfaye wiederholt darüber nachgedacht, den Namen „the Weeknd“ aufzugeben, und dabei einen gewissen Aufruhr gestiftet.
Der heutige Auftritt beantwortet diese Frage vorerst. Tesfaye debütierte „Tokyo“ als neuen Eintrag im Repertoire von The Weeknd, und Takahashi einzuladen, um zusammen mit ihm zu singen, ist an sich schon eine Aussage.
Tesfayes Worte
Tesfaye sprach mit GQ Hong Kong über diese Entscheidung. Er sagte, die Idee, einen Schritt zurückzutreten, sei ihm in den Sinn gekommen, er habe sie jedoch letztendlich abgelehnt. Die Inspiration, die er im Laufe seiner Karriere gesammelt habe, würde vergeudet werden, wenn er aufgeben würde, argumentierte er.
„Irgendwann dachte ich: ‚Was, wenn ich einfach aufhöre?‘ Aber dann wurde mir klar, wie verschwendet all diese Inspiration wäre.“
Er beschrieb die Dankbarkeit, die er im vergangenen Jahr empfunden hat, als überwältigend, und verpflichtete sich, das Projekt so lange wie möglich am Leben zu erhalten.
Das Privileg-Argument
Tesfaye sah seine weitere Arbeit als ein Privileg und nicht als eine Last. Er beschrieb die Dankbarkeit, die er im vergangenen Jahr empfunden hat, als überwältigend, und verpflichtete sich, das Projekt so lange wie möglich am Leben zu erhalten.
„Das kann ich nicht zulassen“, sagte er über den Rücktritt. „Ich hatte einen Einblick, wie der Ruhestand aussieht, und es ist nichts für mich. Es ist ein echtes Privileg, das zu tun, was ich tue. Es gibt nichts Vergleichbares mit diesem Job.“
Sein Engagement für den Namen ist unmissverständlich. The Weeknd verschwindet nicht, so Tesfaye.
Die Performance
Die Performance in der Belluna Dome umfasste das neue Lied „Tokyo“. Das Set beinhaltete auch eine Darbietung von „A Cruel Angel’s Thesis“ mit Takahashi beim Gesang, während The Weeknd mit ihr spielte.
Es ist ein kleines Set, aber es packte viel in einen engen Rahmen. Die Anime-Verbindung verlieh der Performance eine ausgeprägte Identität.
Die Sample-Entnahme
„A Cruel Angel’s Thesis“ ist das Titellied der Anime-Serie Neon Genesis Evangelion aus dem Jahr 1995. The Weeknds Entscheidung, es zu sampeln, versetzt das Lied in einen direkten Dialog mit diesem Erbe.
Die Reaktion
Die Premiere von „Tokyo“ in Japans Belluna Dome, bei der Yoko Takahashi ihre eigene Komposition „A Cruel Angel’s Thesis“ sampelt, ist ein cleverer kultureller Augenzwinkern. Die Anime-Verbindung verleiht dem Song ein eingebautes Publikum.
Tesfayes Engagement für den Namen ist unverkennbar. The Weeknd ist nicht auf dem Weg.
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