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Drei Jahre später geht „Die Schwärme“s Katastrophen-Epos in seinem eigenen Lärm unter. )

Eine Tiefsee-Hetzerey erhebt sich aus den Tiefen des Ozeans in dieser großen Geschichte vom gefährlichen Schicksal der Menschheit. )

Von mitch·3 Min. Lesezeit
A dark tide stirs beneath the frozen Arctic waters, threatening all who dwell upon the earth.

„Die Schwärme“ will ein globales Katastrophenepos mit hohen Einsätzen sein. Das schafft es meistens, aber das Budget und die Ambition stimmen nicht immer mit der Umsetzung überein. Diese ZDF-Serie, adaptiert aus dem Roman von Frank Schätzing, folgt einer Gruppe von Wissenschaftlern, die versuchen, eine Tiefsee-Intelligenz aufzuhalten, die sich gegen die Menschheit gewandt hat. Es ist eine Prämisse, die auf Größe ausgelegt ist, und die Serie setzt dieses Potenzial voll aus.

Trailer, via Berlinale – Berlin International Film Festival.

Die Prämisse

Im „Die Schwärme“ hat der Ozean einen eigenen Geist. Überall auf der Welt brechen seltsame Ereignisse aus, die mit den tiefen Gewässern verbunden sind, und ein Team von Forschern bricht zu einer Mission in die Arktis auf, um einer tödlichen Kraft entgegenzuwirken, die die Auslöschung der Menschheit anstrebt. Das ist der Aufbau, und er ist stark. Das Problem ist, dass die Serie zu viel Zeit damit verbringt, ihre eigene Prämisse zu erklären, anstatt sie atmen zu lassen.

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Die Besetzung

Das Ensemble ist international und wird von Cécile de France als Dr. Cécile Roche und Alexander Karim als Dr. Sigur Johanson angeführt. Leonie Benesch spielt Charlie Wagner, Joshua Odjick spielt Leon Anawak, und Takehiro Hira spielt Riku Sato. Krista Kosonen, Rosabell Laurenti Sellers, Barbara Sukowa, Oliver Masucci, Klaas Heufer-Umlauf, Lydia Wilson und Takuya Kimura ergänzen die Hauptgruppe. Das Casting ist ambitioniert und vermischt europäische Stars mit japanischen Talenten sowie amerikanischen und kanadischen Gesichtern.

Sukowa sticht als Prof. Katharina Lehmann hervor, eine erfahrene Größe in der deutschen Fernsehlandschaft. De France bringt eine ruhige Gelassenheit in ihre Rolle ein, und die Chemie zwischen den Hauptdarstellern hält die Serie zusammen, wenn das Tempo nachlässt.

Die Umsetzung

Die Serie wurde mit einem geschätzten Budget von 40 Millionen Euro produziert, was sie nach Angaben der Produktionsfirma zur teuersten deutschen TV-Produktion aller Zeiten macht, die auf Englisch gedreht wurde. Das Geld spiegelt sich in den visuellen Effekten wider. Die Arktisszenen sind wirklich beeindruckend, und die Unterwassereffekte vermitteln ein Gefühl der Beklemmung, das kleinere Produktionen verpassen würden. Aber das Drehbuch kann nicht immer mit dem Glanz mithalten.

Die Serie zieht sich in ihrer Mitte. Episoden verschwenden zu viel Zeit mit Erklärungen und wiederholen immer wieder die gleichen Punkte über die Intelligenz des Ozeans und die Bedrohung durch den Menschen. Das Rätsel sollte die Erzählung vorantreiben, verlangsamt die Geschichte aber stattdessen. Wenn die Serie schließlich zu Action übergeht, schnappt die Spannung zurück, doch diese Momente kommen zu spät.

Das Urteil

„Die Schwärmlinge“ ist eine Serie aus zwei Hälften. Der Aufbau ist stark, die Besetzung ist kompetent, und die Produktionswerte sind hoch. Doch das Tempo zieht sich, und die mittleren Episoden verlieren den Fokus. Der Endabschnitt gewinnt an Schwung, aber der Schaden ist angerichtet.

Element Stärke Schwäche
Prämisse Ehrgeizig und bodenständig Zu oft erklärt
Besetzung Vielfältig und talentiert In manchen Szenen unterfordert
Produktion) Hohes Budget, auffällige Optik Übermäßige Abhängigkeit von CGI
Tempo Starker Finaler Abschnitt Langsamer Mittelteil

Die Serie ist am besten, wenn sie ihrem Publikum vertraut. Die letzten Episoden, sobald die Einführung vorbei ist, liefern die Spannung, auf die die gesamte Serie hinarbeitet. Das ist die Sequenz, die das hohe Budget rechtfertigt.

  1. Die arktische Kulisse lohnt sich visuell.
  2. Der gesamte Cast liefert konstant ab.
  3. Die Prämisse ist stark, aber übererklärt.
  4. Die mittleren Episoden verlangsamen die Serie.
  5. Der Finaler Abschnitt kehrt mit echter Energie zurück.

Das Ergebnis spiegelt diesen Unterschied wider. „Der Schwarm“ ist eine lohnende Ergänzung des Genres, aber eine, die um Geduld bittet, die sie nicht immer verdient. Der Lohn ist vorhanden, unter zu viel Geschwätz begraben.

6,4 von 10

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