Arthur Jafas Ausstellung „I Am Tony“ hat im New Museum eröffnet und ist die bisher größte Ausstellung seiner Arbeiten. Die Schau füllt zwei Ebenen der New Yorker Institution mit Video-Kunst, Skulpturen und Fotografien, die über vier Jahrzehnte seiner Recherchen zu Schwarzer Kultur, Religion, Viralität und rassistischer Gewalt in Amerika reichen.
Die Ambitionen der Ausstellung sind groß, und sie erreicht sie mit gemischtem Erfolg. Jafas typischer Gallows-Humor durchdringt selbst die düstersten Bilder und bringt die Solemnität der Popkultur hervor. Aber einige Arbeiten, wie Stephanie Wambugu schreibt, „bevorzugen das esoterische, kryptische und obskure auf Kosten von etwas Größerem“.
Ausstellungsthemen
Jafas Werk geht hier über die Video-Kunst hinaus, die ihn zu einem der wichtigsten lebenden Künstler Amerikas gemacht hat. Die Ausstellung befasst sich mit denselben Themen, die er im Laufe seiner Karriere erschlossen hat – Schwarze Musik, Religion und Säkularität, amerikanische Kinematografie, politische Gewalt, Populärkultur und das Internet – treibt aber in eine exzentrischere und dreistere Richtung vor.
Wambugus Rezension weist auf die Spannung zwischen der Dichte der Ausstellung und ihrer Zugänglichkeit hin. Einige Arbeiten erfordern mehr Kontext, als sie bieten, argumentiert sie, was dazu führen kann, dass Betrachter nach Bedeutung tasten anstatt sie zu finden.
Die Kunstmessen der letzten Woche
Für diejenigen, die letzte Woche die Kunstmessen in NYC betreut haben, gibt es nun die Möglichkeit, die Berichterstattung nachzuholen:
- Jasmines Weber Feature über eine Hommage an Black Soho bei Independent 20th Century
- Lakshmis Rivera Amins Bericht über die immer politische New York Art Book Fair im MoMA PS1
- Rheas Nayyar Blick auf die Spring Break Art Show
- Aarons Shorts Überblick darüber, was Galerien über Verkäufe bei der Armory Show sagen
Die Buchmesse zog insbesondere wegen ihrer verspielten Strömungen von Politik und queerer Kultur Aufmerksamkeit auf sich und feierte damit die 20. Ausgabe.
Das Ereignis in dieser Woche )
Für diejenigen in NYC gibt es einen weiteren Grund, ihre Kalender zu markieren. Am Mittwoch, dem 30. September, veranstaltet Hyperallergic ein besonderes Event mit Künstlern am International Studio & Curatorial Program.
Das Event steht Mitgliedern offen, die die Chance haben, mit Gleichgesinnten zu interagieren und, wie Valentina Di Liscia sagt, „vielleicht ein wenig Wein zu trinken.“
Eine Notiz zum Review )
Wambugus Review ist vorsichtig in ihrem Lob. Sie räumt Jafas Bedeutung ein, während sie gleichzeitig feststellt, dass die undurchsichtigsten Momente der Ausstellung Verständnis der Obskurität untergeordnet sind.
Diese Spannung ist es wert, sie festzuhalten. Jafas Werk hat immer dazu aufgefordert, mit Unbehagen zu sitzen, und die Retrospektive erweitert dieses Projekt über Jahrzehnte seiner Karriere hinweg.
Was man daraus machen kann )
Die Retrospektive ist ein bedeutender Moment für Jafas Karriere, und sie kommt mit echter Ambition. Sie ist jedoch auch dicht, fordernd und ungleichmäßig.
Diese Ungleichmäßigkeit ist Teil der Aussage. Jafas Werk war noch nie ordentlich, und eine Ausstellung in dieser Größenordnung wird notwendigerweise Höhen und Tiefen haben.
Die Ausstellung läuft im New Museum, und sie ist sehenswert für alle, die versuchen, zu verstehen, wo Jafas Denkweise heute steht.
| Event ) | Datum | Ort |
|---|---|---|
| I Am Tony eröffnet | Jetzt | Neues Museum, Manhattan |
| Hyperallergic-Veranstaltung | Mittwoch, 30. September | International Studio & Curatorial Program, NYC |
Die Ausstellung behandelt ein ernstes Thema auf einfache Weise.
Quelle: „Arthur Jafas Elegy to America“, Hyperallergic.
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