Dermot Desmond, der größte Aktionär von Celtic, war bei einem Protest beim Alfred Dunhill Links Golf-Turnier in St Andrews ins Visier genommen worden. Tennisbälle mit durchgestrichenem Gesicht von Desmond wurden auf das Grün der 15. Spielbahn der Pro-Am-Competition geworfen, und Bilder zeigen, wie Desmond von Sicherheitsleuten vom Platz eskortiert werden musste.
Das Celtic Fans Collective veröffentlichte eine Erklärung, Aufnahmen und Bilder des Vorfalls. Die Erklärung lautete: „Dermot Desmond hat im Wesentlichen die Kontrolle über den Celtic Football Club übernommen, während er seinen Reichtum nutzte, um sich vor Anhängern und Rechenschaftspflicht zu verstecken. Fans nutzten heute die Gelegenheit, um eine Botschaft zu senden, dass diese Vorkehrung nicht weitergehen kann.“
Der Protest in St Andrews
Desmond ist der größte einzelner Aktionär des schottischen Premiership-Clubs. Der Protest ereignete sich während des Alfred Dunhill Links, einer professionell-amateur Wettbewerbsveranstaltung auf dem Old Course in St Andrews.
Das Celtic Fans Collective beschrieb die Aktion als eine Botschaft, dass Desmonds Vorkehrung mit dem Club nicht weitergehen kann. Sie argumentierten, dass Desmond seinen Reichtum genutzt habe, um sich vor Anhängern und Rechenschaftspflicht zu verstecken.
Desmonds Bilanz bei Celtic
Desmond wurde für den mangelnden Fortschritt des Clubs in Europa und das enttäuschende Transfergeschäft kritisiert. Brendan Rodgers trat zu Beginn der letzten Saison zurück, und Desmond machte den ehemaligen Manager für viele der Probleme verantwortlich, die den Beginn der Saison 2025-26 belasteten.
| Ereignis | Details |
|---|---|
| Jährliche Hauptversammlung | Abgesagt aufgrund von Fanunruhen; Desmonds Sohn Ross las eine Erklärung vor. |
| Green Brigade Vorfall | Gruppe verboten nach einem kürzlichen Vorfall (1) |
| Protest in St Andrews (2) | Tennsbälle mit Desmonds Gesicht durchkratzt geworfen; Desmond vom Sicherheitspersonal abgeführt (3) |
Auf der jährlichen Hauptversammlung von Celtic im vergangenen November, die aufgrund von Fanunruhen abgebrochen werden musste, verlas Desmonds Sohn Ross eine Erklärung seinerseits. Ross verteidigte seinen Vater als einen „lebenslangen und leidenschaftlichen“ Celtic-Anhänger und versprach, dass der Vorstand nicht von „aggressivem und irrationalem“ Kritikdruck „eingehalten“ werden würde. (4)
Desmonds Antwort (5)
Desmond verteidigte damals den Vorsitzenden Peter Lawwell und den Geschäftsführer Michael Nicholson und bezeichnete Versuche, sie zu „entmenschlichen und zu verunglimpfen“, als schamlos. Er kritisierte außerdem einen Teil der Fans wegen eines kürzlichen Vorfalls, der zur Sperrung der Green Brigade-Ultragruppe führte, und fügte hinzu: „Diese Leute sind Mobber.“ (6)
Hintergrund der Fanunruhen (7)
Fanunruhen waren bei Celtic ein wiederkehrendes Problem. Die jährliche Hauptversammlung im vergangenen November musste aufgrund von Fanunruhen abgebrochen werden, wobei Desmonds Sohn Ross eine Erklärung seinerseits verlas. (8)
Die Green Brigade-Ultragruppe wurde nach einem kürzlichen Vorfall verboten. Desmond kritisierte diese Fans und bezeichnete sie als Mobber. (9)
Die beiden Seiten (10)
Der Protest in St Andrews war eine direkte Reaktion auf Desmonds Rolle im Verein. Das Celtic Fans Collective fordert, dass Desmond für die Richtung zur Rechenschaft gezogen wird, in die Celtic gegangen ist, und argumentiert, er habe seinen Reichtum genutzt, um sich vor Anhängern und Kontrolle zu drücken. (11)
Desmonds eigene Antwort war es, sich und seine Mitstreiter zu verteidigen. Er verteidigte Lawwell und Nicholson und kritisierte die Fans, die die Green Brigade verboten hatten. (12)
Wo die Zeitung steht )
Die Zeitung nimmt hier keine Partei, sondern nutzt die Gelegenheit, ihre Leser daran zu erinnern, dass Macht, gleich welcher Herkunft, missbraucht wird, und dass die beste Methode, um Ehrlichkeit zu gewährleisten, darin besteht, sie in Reichweite derjenigen zu halten, die sie beobachten. Desmond kontrolliert den Verein und seine Transfers und hat auf Unmut der Fans mit Abwehr reagiert, anstatt mit Offenheit.
Diese Geschichte zeigt, wie Macht sich in den Händen einer Person sammelt, und das Ergebnis ist Abwehr, keine Antworten. Desmond hat die Bücher nicht geöffnet, und als Fans versuchten, gehört zu werden, hat er nicht reagiert – er verteidigte seine Mitstreiter und bezeichnete Kritiker als Mobber. Das ist das Muster, das entsteht, wenn Macht sich an einem Ort sammelt, egal wo dieser Ort ist.
Die Leser sollten beobachten, ob Desmond die Abläufe des Vereins tatsächlich nach diesem Vorfall offenlegt oder weiterhin hinter Aussagen, die von seinem Sohn verlesen werden, Schutz sucht. Der Protest zeigte, dass Unterstützer Wege finden werden, gehört zu werden, und die Frage ist nun, ob Desmond zuhören wird – oder ob er einfach zulassen wird, dass die Unruhe lauter wird.
Kasten mit den wichtigsten Fakten
- Protest: Alfred Dunhill Links, St Andrews, 15. Loch des Pro-Am-Wettbewerbs
- Zielperson: Dermot Desmond, 76 Jahre alt, Celtics größter Aktionär
- Geworfenes Objekt: Tennisbälle mit durchgestrichenem Gesicht von Desmond
- Ergebnis: Desmond wurde von Sicherheitsleuten vom Platz eskortiert
- Erklärung: Veröffentlicht vom Celtic Fans Collective, mit Aufnahmen und Bildern
Was das für Celtic bedeutet
Desmonds Reaktion war abwehren. Er hat seinen Sohn, Lawwell und Nicholson verteidigt und gleichzeitig die Fans kritisiert, die die Green Brigade boykottierten. Diese Haltung bringt ihn in Konflikt mit den Anhängern, die den Protest initiierten.
Der Protest in St Andrews war eine direkte Botschaft an Desmond. Ihm wurde mitgeteilt, dass seine Vereinbarung nicht fortgesetzt werden kann. Ob er das beachtet, bleibt abzuwarten.
Quelle: „Desmond ins Visier von Celtic-Fans beim Alfred Dunhill,“ die BBC.
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