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Der Bürgermeister von Kiew warnt, verstärkte russische Angriffe zerstören die Stadt.

Der Bürgermeister von Kiew warnt, dass russische Angriffe die Stadt auseinanderreißen und Brücken und Häuser treffen, während die Kriegshandlungen eskalieren.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A damaged bridge over a river in a war-torn city, smoke rising from nearby buildings.

Kyjiws Bürgermeister warnt, dass sich verstärkte russische Drohnen- und Raketenangriffe „auf Kyjiw beziehen“. Vitaliy Klitschko machte diese Warnung nach einer Krisensitzung des Verteidigungsrats Kyjiws.

Klitschko sagt, die Stadt befinde sich in einer „sehr dramatischen Situation“, da Moskau dessen „kritische Infrastruktur, Logistik, Wohnungen“ und andere wichtige Einrichtungen unter Beschuss nehme. Er sprach auf der Sitzung des Verteidigungsrats bei, zu der hochrangige Militär-, Sicherheits-, Notfall- und Polizeibeamte anwesend waren.

Russische Drohnen schlugen in der Nacht zweimal auf die Pivdennyi-Brücke (Südbrücke) über den Dnipro-Fluss zu, wobei der zweite Angriff am Freitagnachmittag erfolgte, was den vierten Angriff innerhalb von nur zwei Tagen markierte. Die Brücke befördert derzeit weder Metro- noch Kraftfahrzeugverkehr, was zu erheblichen Verzögerungen in der ganzen Stadt geführt hat. Für die beiden anderen Hauptbrücken, die Kyjiw bedienen, wurden zusätzliche Regeln eingeführt.

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Eine Person wurde getötet, als ein mehrstöckiges Wohngebäude in der Nacht getroffen wurde. Der ukrainische staatliche Notfalldienst DSNS bestätigte den Tod. Die aktuelle Bevölkerung der Stadt wird auf etwa drei Millionen geschätzt.

Selenskys Warnung

Als Reaktion auf die Angriffe zitierte Präsident Wolodymyr Selenskyj einen Auszug aus seinem Interview mit der Financial Times. Er erklärte, dass der russische Präsident Wladimir Putin die Entscheidung, die Ukraine anzugreifen, Anfang September getroffen habe: „Es gibt jetzt keine Regeln.“

Die Russen seien gescheitert, die Ukraine zu übernehmen, sagte Selenskyj, und starteten stattdessen großflächige Angriffe und weitverbreitete Tötungen. Er beschrieb einen Plan, Brücken, Datenzentren, das Internet, Mobilfunknetze, Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen und Universitäten – alles – dem Erdboden gleich zu machen. Das Ziel, so sagte er, sei es, die Menschen dazu zu bringen, ihre Städte zu verlassen.

„Die Russen sind gescheitert, uns zu besetzen. Deshalb führen sie jetzt massive Angriffe und Massentötungen durch.“

Putins Darstellung

Putin lieferte eine andere Darstellung. Er bestand darauf, dass Russlands Angriffe auf ukrainische Wirtschaftsziele eine direkte Antwort auf die Angriffe der Ukraine auf russische Ölraffinerien und ihre Schiffe im Schwarzen Meer seien.

Nach seiner umfassenden Rede vom Donnerstag auf dem Valdai-Forum für Außenpolitik sagte Putin: „Jetzt erhalten wir von allen Seiten Anrufe ‚lasst uns aufhören‘. Aber sie haben damit begonnen.“

Die Zahlen hinter den Angriffen

Putin räumte ein, dass Kiew „einige Ergebnisse“ mit seinen Angriffen auf Raffinerien erzielt habe. Er sagte, Russland habe etwa 1 % seines BIP verloren.

Kiew besteht darauf, dass seine Angriffe auf die russische Öl-Infrastruktur darauf abzielen, die Finanzierung zu unterbrechen, die den Kampf unterstützt.

Seit Beginn der großangelegten Invasion durch Putin im Jahr 2022 hat Russland seine Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur jeden Winter stetig verstärkt.

Die Reaktion der Stadt

Es fanden wiederholt Verteidigungsratssitzungen statt, um die Reaktion der Stadt zu koordinieren. Über die Brücken der Dnipro sind weiterhin Verkehrssperren in Kraft.

Die Stadt steht unter ständigem Beschuss, und das Gefüge, das sie zusammenhält, ist demnach demnach im Scheitern, wie Klitschkos Warnung unmissverständlich aussagt. Der Bürgermeister sagt Kiew.

Der Konflikt zeigt keine Anzeichen einer Beruhigung.

Die Position der Zeitung

Die Zeitung unterstützt keine der hier genannten Seiten und nimmt keine Stellung zu den Angriffen selbst ein, weist jedoch darauf hin, dass ihre allgemeine Position, die Gesprächswege für die Diplomatie offen zu halten, auch dann gilt, wenn die Kämpfe am heftigsten erscheinen. Es ist eine schwierige Position, eine Stadt auseinanderbrechen zu sehen, aber das Prinzip bleibt dasselbe: Halten Sie die Gesprächswege für Handel, Diplomatie und Kompromisse offen und vermeiden Sie Machtkonzentrationen, sei es in der Regierung oder in der Wirtschaft.

Am wichtigsten ist, dass die Gesprächswege offen bleiben. Das bedeutet, die Falle zu vermeiden, sich vollständig zu verschließen, selbst wenn die Kämpfe am heftigsten erscheinen. Es bedeutet auch, ein Auge auf diejenigen zu haben, die Macht haben und wie sie diese ausüben, sei es in der Regierung oder in der Wirtschaft, wohin auch immer die Kämpfe führen mögen.

Der Leser sollte auf jedes Anzeichen achten, dass die Gesprächswege sich schließen, und auf jede Machtkonzentration, die darauf folgen könnte. Die Zeitung wird über beide berichten.

Quellenmaterial: „Intensivierte russische Schläge zerreißen Kiew, warnt Bürgermeister“, BBC.

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