James Gunn hat einen neuen Ton in DCs Superheldenfilmen etabliert, und nun testet der Trailer des neuesten Films des Regisseurs, inwieweit sich das Publikum mit Body Horror anfreunden kann. Der neue Clayface-Trailer, unter der Regie von James Watkins, zeigt Tom Rhys Harries als Matt Hagen, der sich in einen schmelzenden, sich verformenden Bösewicht verwandelt, und bringt damit einige Zuschauer an ihre Grenzen.
Harries spielt Hagen, einen jungen Hollywood-Star, dessen Gesicht nach einem brutalen Angriff irreparabel entstellt ist. Er entscheidet sich für eine experimentelle Behandlung, die schief geht, und sein Körper beginnt zu schmelzen. Die Trailer haben zunehmend verstörende Bilder gezeigt, und der neueste enthält Szenen, die Zuschauer Unbehagen auslösen.
Die Trailer Bisher
Der erste Trailer erschien bereits im April, und Kotaku veröffentlichte ihn mit einer Schlagzeile, die die gespaltene Reaktion zusammenfasste: „DC’s New Clayface Looks Great—Wait, Oh My God, No, Absolutely Not.“ In diesem Beitrag wurde das Horrorfilm-Aussehen des Films hervorgehoben, der im selben Universum wie der unbeschwerte Superman angesiedelt ist, und der finale Jumpscare, bei dem Hagen sein Gesicht wegschmiert, wurde gelobt.
Zack schrieb über den zweiten Trailer mit dem Titel „Oh, Man, The Clayface Movie Is Even Grosser Than I Thought It’d Be In New Trailer.“ Dieser Trailer fügte noch groteskeres Bildmaterial hinzu, darunter die Szene mit der Schere im Flugzeug-WC. Hagen greift nach den Tentakeln der Haut, die über seine Augen wachsen, und der Trailer schneidet weg, bevor gezeigt wird, was als nächstes passiert. Der Autor fand diese Szene besonders verstörend, obwohl nichts Explizites gezeigt wird.
Nun gibt es einen dritten und finalen Trailer, der Szenen aus den früheren Trailern wiederholt und neue Szenen hinzufügt. Die Spiegel-Szene im Badezimmer ist zurück, und erneut wenden Zuschauer den Blick ab. Diesmal schneidet der Trailer jedoch ab, bevor etwas passiert, genau wie zuvor.
Was die neuen Aufnahmen zeigen
Das Problem ist das neue Material im dritten Trailer. Es verlagert den Horror von Hagens Körper auf andere Personen, und es wird schnell verstörend.
- Hagens Gesicht drückt sich durch den Bauch eines Mannes, während dieser erstickt.
- Gesichtszüge dringen durch den Rücken des Opfers.
- Hagens Gesicht verzerrt sich vor Tränen und Leid, nicht vor einem bösartigen Grinsen.
- Er drückt seine Hände ins Gesicht einer Person und verreibt es zu einer Masse.
- Er starrt auf das Ganze mit unglaublicher Traurigkeit.
Der Autor des Kotaku-Artikels räumt ein, dass Body Horror eine Sache ist, aber elendes, zerstörtes Body Horror eine andere. Die Szene, die ihn am meisten beunruhigt, ist nicht die Gewalt, sondern Hagens Ausdruck währenddessen. Anstatt den Moment zu genießen, wirkt er elend und zerstört.
Warum die Szene mit der Schere wichtig ist
Die Szene mit der Schere im Flugzeug-Klosett ist die, die die Zuschauer beunruhigt. Es ist die Szene, in der das gesamte Publikum angewidert aufstöhnt und die Augen verschließt, und es ist die Art von Moment, die einen Film einprägsam macht.
Aber der Autor befürchtet, dass der Film diese Szene nicht kürzen wird. Der Trailer zeigt Hagen, der nach den Scheren greift, und springt dann weg, bevor etwas passiert. Die Befürchtung ist, dass der fertige Film diese Szene nicht straffen wird.
Der Autor sagt, er wolle den Film immer noch unbedingt sehen, ist aber wirklich besorgt, dass der Film diese Szene mit der Schere nicht kürzen wird. Er windet sich nur beim Gedanken daran.
Der Traurigkeitsfaktor
Die allgegenwärtige Traurigkeit erreicht den Autor am stärksten. Body Horror kann er ertragen, aber elendes, zerstörtes Body Horror könnte zu viel sein.
Der Trailer zeigt Hagen, der auf seine Verwandlung mit Entsetzen reagiert, aber der Autor findet die traurigen, elenden Momente schwerer zu ertragen als die widerlichen. Es ist viel schlimmer, ihn dabei zu sehen, wie er das Gesicht eines Mannes durch seinen Bauch drückt, während er elend aussieht, als ihn beim ersten Mal schmelzen zu sehen.
Der Autor steht kurz davor, abzusagen. Der Film sieht großartig aus, und der Jumpscare aus dem ersten Trailer war perfekt. Aber jeder neue Trailer hat ihn näher an den Punkt gebracht, davonzulaufen.
- Der erste Trailer führte den Horror-Ton und den Jumpscare ein.
- Der zweite Trailer fügte die Szene mit den Scheren hinzu und ließ den Autor zögern.
- Der dritte Trailer zeigt neues Material, in dem Hagen andere verletzt, und betrachtet sein Gesicht, während er dies tut.
- Die Szene mit den Scheren bleibt ungeschnitten, und der Autor befürchtet, der Film werde sie nicht kürzen.
Der Autor ist hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, den Film zu sehen, und der echten Sorge, dass der Film selbst diese Scheren-Szene nicht kürzen wird. Sie winden sich auf ihrem Stuhl, allein schon beim Gedanken daran. Aber am meisten beunruhigt sie die allgegenwärtige Traurigkeit.
Der Film muss entscheiden, wie viel zu viel ist.
Quelle: „Ich bin mir nicht sicher, ob ich mit Clayface nach dem neuesten Trailer zurechtkomme“, Kotaku.
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