‘Adults’ Staffel 2 verzeichnet einen Zuwachs von 40 % bei den Einschaltzahlen gegenüber Staffel 1.
Die von FX produzierte Comedy-Serie ‘Adults’ hat ihr Publikum gefunden – und es wuchs weiter, während Kritiker herausfanden, was sie daraus machen sollten. Disney berichtet, dass Staffel 2 einen Anstieg der Einschaltzahlen um 40 % im Vergleich zu Staffel 1 verzeichnete, gemessen über Hulu und Disney+ weltweit nach 12 Tagen. Die internationale Zuschauerzahl stieg allein um 100 %.
Die Schöpfer der Serie, Ben Kronengold und Rebecca Shaw, erhielten diesmal einen wärmeren Empfang. Der Rotten Tomatoes-Wert stieg von 77 % nach Staffel 1 auf 100 % für Staffel 2. Das ist ein bemerkenswerter Anstieg für eine Comedy-Serie, die versucht, Fuß zu fassen.
Die Zahlen hinter dem Zuwachs
Disney lieferte keine genauen Kennzahlen, aber der Bericht des Unternehmens bietet genügend Kontext, um zu sehen, wie die Serie gewachsen ist. Der Anstieg um 40 % bezieht sich auf die Zuschauerzahlen über Hulu und Disney+, gemessen weltweit nach 12 Tagen der Verfügbarkeit von Staffel 2.
Die internationale Zuschauerzahl führte den Weg an. Der Anstieg um 100 % dort deutet darauf hin, dass die Serie weiter gereist ist, als es das inländische Publikum allein erklären könnte.
Die Serie profitierte außerdem von einer eigenständigen Vorfolge-Episode, “Marathon Day”, die am 31. Juli veröffentlicht wurde. Seitdem sind die Einschaltzahlen von Staffel 1 um 50 % gestiegen. Dieser Anstieg begann vor der Premiere von Staffel 2, was darauf hindeutet, dass die Vorfolge neue Zuschauer gewinnen konnte, die dann zurückgingen, um alles nachzuholen.
Worauf die Serie sich eigentlich konzentriert
‘Adults’ dreht sich um eine Gruppe junger Erwachsener in New York. Die offizielle Inhaltsangabe beschreibt einen Cast von fünf Freunden, die in Samirs Kinderheim zusammenstoßen, während sie Liebe, Arbeit, Freundschaft und Familie meistern.
Die Hauptfiguren sind:
- Samir (Malik Elassal)
- Billie (Lucy Freyer)
- Paul Baker (Jack Innanen)
- Issa (Amita Rao)
- Anton (Owen Thiele)
Die Prämisse der Serie ist einfach: Fünf Freunde stützen sich gegenseitig durch die üblichen Probleme des Lebens. Die Logline erwähnt „ineinanderkrachen“, was auf einen gemeinsamen Wohnraum hindeutet, obwohl die Quelle die Vereinbarung über Samir’s Elternhaus hinaus nicht spezifiziert.
Der kritische Wendepunkt
Der kritische Wendepunkt kam von Variety-Kritikerin Alison Herman. Ihre Rezension der ersten Staffel fiel merklich kühl aus. Sie schrieb: „Ich habe die ersten Episoden der Serie ehrlich gesagt nicht genossen, die sich angestrengt darum bemühten, eine zeitgeistgerechte Relevanz und wiederholbare Elemente zu generieren, bevor sich das Ensemble vollständig zusammengefunden hatte.“
Diese Ehrlichkeit hat Gewicht, weil sie anschließend eine veränderte zweite Staffel beschrieb. Herman schrieb, dass in der zweiten Staffel die Co-Kreation von „Tonight Show“-Alumni und echtem Ehepaar Ben Kronengold und Rebecca Shaw nicht länger gezwungen oder inszeniert wirke. Sie verwendete eine Millennials-Referenz über das „Machen von etwas“, das die Gen Z-Protagonisten der Serie wahrscheinlich nicht verstehen würden, und argumentierte, dass „Adults“ endlich seinen eigenen Schwung hat, der größtenteils von einer Besetzung generiert wird, deren Rapport die Notwendigkeit jeglicher weitreichenden Aussagen über ihre Generation überflüssig macht.
Die Rezension verweist auf eine Serie, die ihren Halt fand, indem sie das Castteam einfach zusammenarbeiten ließ.
Wer hat die Serie geschaffen?
Kronengold und Shaw haben Adults geschaffen. Sie produzieren gemeinsam mit Nick Kroll, Sarah Naftalis, Jonathan Krisel, Alicia Van Couvering und Rob Rosell. FX Productions ist das Studio.
Das Kreativteam zeichnet sich durch seine Vielfalt aus. Kronengold und Shaw sind beide Alumni der „Tonight Show“, und es scheint, als hätten sie diese Erfahrung in die Produktion eingebracht.
Vergleich der beiden Staffeln
| Metrik | Staffel 1 | Staffel 2 |
|---|---|---|
| Bewertung bei Rotten Tomatoes | 77% | 100% |
| Zunahme der Zuschauerzahlen | Nicht angegeben | 40% |
| Internationale Zunahme der Zuschauerzahlen | Nicht angegeben | 100% |
| Prequel-Effekt | N/A | +50% seit „Marathon Tag“ |
Der Vergleich zeigt ein klares Muster: Staffel 1 hatte Mühe, ihre Identität zu finden. Staffel 2 fand sie – und die Zahlen folgten.
Warum das Wachstum wichtig ist
Der Anstieg um 40 % ist bemerkenswert, da er zwei Zielgruppen erreicht. Der internationale Zuwachs betrug sogar 100 %.
Das Thema der Serie – junge Erwachsene in New York – könnte zu dieser Reichweite beigetragen haben, obwohl die Quelle keinen Grund für den Anstieg nennt.
Diese kritische Verschiebung ist ebenfalls von Bedeutung. Eine Wertung von 100 % ist selten und deutet darauf hin, dass die Serie endlich sowohl bei Kritikern als auch bei Zuschauern Anklang gefunden hat.
Was kommt als Nächstes
Die Serie hat eine Fangemeinde aufgebaut. Der Anstieg der Zuschauerzahlen um 40 % ist ein starkes Fundament, und das internationale Wachstum von 100 % deutet darauf hin, dass die Zielgruppe weiterhin wachsen könnte.
Die Macher haben nun eine stärkere Position, auf der sie aufbauen können. Hermans Rezension lobte die Chemie des Ensembles als Motor der Serie. Wenn das so bleibt, hat das Publikum alle Gründe, dabei zu bleiben.
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