Kubas stellvertretender Außenminister sagte, die Vereinigten Staaten seien gegenüber seinem Land zunehmend aggressiv geworden, wobei Präsident Trump eine militärische Übernahme angedroht und die US-Regierung eine Blockade verfolge, die Stromausfälle, Nahrungsmittelknappheit und Wasserknappheit verursacht habe, von denen Millionen Kubaner betroffen seien.
Carlos Fernández de Cossío, Kubas stellvertretender Außenminister, sprach mit Reportern während eines Besuchs in Washington, D.C., wo er an der Generalversammlung der Vereinten Nationen teilnahm. Seine Äußerungen erfolgten, während die Spannungen zwischen den beiden Ländern weiter zunehmen, wobei die USA den wirtschaftlichen Druck und militärische Drohungen verstärken, während Kuba offizielle Kommunikationskanäle über seine Botschaft in Washington aufrechterhält.
Die Kosten der Blockade
Die faktische Ölblockade hat eine humanitäre Krise auf der Insel ausgelöst. Stundenlange Stromausfälle verschlimmern sich aufgrund der Blockade, und der Mangel an Elektrizität führt dazu, dass Lebensmittel verderben und die Preise steigen. Auch Wasserknappheit wird gemeldet.
Fernández de Cossío schilderte die Situation in düsteren Worten. Er sagte, die USA wolle eine humanitäre Krise in Kuba herbeiführen und die Politik als einen gezielten Versuch darstelle, Leid auf der Insel zu verursachen.
Die Blockade hat direkte Auswirkungen auf den Alltag der Kubaner. Ohne Strom funktionieren Kühlschränke nicht, und Lebensmittel verderben schnell. Die Engpässe sind weit verbreitet und betreffen Millionen von Menschen.
Trumps Drohungen
Trump hat öffentlich eine militärische Übernahme Kubas gedroht. Diese Äußerungen haben die Spannungen zwischen den beiden Regierungen verstärkt, obwohl es seitdem nicht zu militärischen Maßnahmen kam.
Die Drohung einer Übernahme geht Hand in Hand mit dem wirtschaftlichen Druck. Fernández de Cossío wies darauf hin, dass US-Beamte gesagt hätten, „alles sei auf dem Tisch“ in Bezug auf Maßnahmen gegen Kuba, was die Bereitschaft signalisiert, eine breite Palette von Optionen in Betracht zu ziehen.
Die Kombination aus Drohungen und Sanktionen hat ein volatiles Umfeld geschaffen. Kuba hat darauf reagiert, indem es seine Bereitschaft zum Gespräch betonte, auch während es den Ansatz der USA kritisiert.
Gespräche, die nicht vorankommen
Trotz der Spannungen unterhält Kuba offizielle Kommunikationskanäle mit den USA über seine Botschaft in Washington. Treffen zwischen kubanischen Beamten und US-Vertretern haben stattgefunden, obwohl die Häufigkeit und der Zeitpunkt dieser Treffen unklar bleiben.
Fernández de Cossío wollte nicht präzisieren, wann die letzten direkten Gespräche stattgefunden haben. Er sagte, die Gespräche seien weder geschlossen noch ausgesetzt worden, hätten aber keinen Fortschritt gezeigt.
Fortschritt würde seiner Definition nach bedeuten, dass die USA mit neuen Sanktionen aufhören. Dieses Kriterium stellt eine hohe Messlatte dar, da die USA weiterhin neue Beschränkungen für Kuba verhängen.
Der Mangel an Fortschritt ist eine zentrale Frustration für Kuba. Das Land ist weiterhin bereit, sich zu engagieren, aber der Ansatz der USA hat sich nicht geändert.
Die Position der USA
Die öffentliche Haltung der US-Regierung beinhaltet Drohungen mit der Übernahme und Sanktionen. Die Rhetorik ist fortgesetzt.
Die Blockade ist ein zentrales Thema. Ankündigungen der US-Regierung über neue Sanktionen und Zwangsmittel erfolgen in regelmäßigen Abständen, so Fernández de Cossío.
Die Politik wurde von Kuba als „ein internationales Verbrechen“ bezeichnet. Mit diesem Begriff beschreibt Kuba die kollektive Bestrafung, die das kubanische Volk erleidet.
Was Kuba will
Kubas Position ist klar: Es will, dass die USA aufhören, neue Sanktionen zu verhängen. Solange sei kein Weg nach vorne zu erkennen.
Fernández de Cossíos Weigerung, den Zeitpunkt der letzten direkten Gespräche zu nennen, deutet auf einen Mangel an Dringlichkeit seitens der USA hin. Die Treffen finden statt, aber sie führen nicht zu Ergebnissen.
Kubas Bereitschaft zu Gesprächen ist bemerkenswert. Trotz des feindseligen Umfelds hat das Land die Kommunikationslinien offengehalten, während es gleichzeitig den Ansatz der USA kritisiert.
Der Menschliche Tribut (The Human Cost)
Den Preis zahlen die kubanischen Bürger selbst. Stromausfälle bedeuten keine Kühlung, kein sauberes Wasser und keinen stabilen Zugang zu lebensnotwendigen Gütern.
Die Engpässe sind keine abstrakten Probleme. Sie betreffen Familien auf der ganzen Insel, und die Regierung weist direkt auf die USA als Ursache hin.
Die Blockade hat zu Notlagen für die Kubaner geführt, da Lebensmittel verderben und Familien Schwierigkeiten haben, Maschinen am Laufen zu halten.
Das Muster des Umgangs (The Pattern of Engagement)
Fernández de Cossíos Besuch in Washington ist Teil eines Musters des Umgangs. Kubanische Beamte nehmen an der UN-Generalversammlung teil und besuchen die Botschaft in Washington.
Die Treffen haben nichts gelöst. Die USA haben keine Sanktionen aufgehoben, und die Gespräche haben keine Fortschritte gezeigt.
Die Gespräche sind nicht ins Stocken geraten, aber sie sind auch nicht produktiv. Beide Seiten halten Kontakt.
Die Position der Zeitung (Where the paper stands)
Die Zeitung unterstützt keine der beiden Seiten, sondern befürwortet die Aufrechterhaltung der Kommunikationskanäle zwischen den beiden Regierungen und lehnt sowohl militärische Drohungen als auch Blockaden ab, die gewöhnliche Menschen bestrafen. Die USA sollten die Verhängung neuer Sanktionen einstellen und die de facto-Ölblockade aufheben, die Stromausfälle, Nahrungsmittelknappheit und Wasserknappheit verursacht, die Millionen von Kubanern betreffen. Kuba sollte diplomatisch weiterhin engagiert bleiben, anstatt seine Türen zu schließen, auch wenn es die US-Herangehensweise kritisiert.
Die Zeitung spricht sich gegen Machtkonzentrationen und ausländische Verwicklungen aus, die gewöhnliche Menschen schädigen, und die Blockade ist gerade ein solcher Machtmissbrauch. Sie bestraft die kubanische Bevölkerung für politische Entscheidungen, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen, und die Engpässe sind weit verbreitet und real. Die Zeitung unterstützt auch das Abkommen gegenüber der Patt-Situation, und offizielle Kanäle offen zu halten, ist das Abkommen, so unvollkommen es auch sein mag.
Leser sollten auf Anzeichen achten, dass eine der beiden Seiten über Drohungen und Sanktionen hinausgeht und echte Verhandlungen aufnimmt. Die USA sollten die Verhängung neuer Beschränkungen einstellen, und Kuba sollte seine Türen für Gespräche offen halten. Die Blockade ist ein internationales Verbrechen, und die Bevölkerung, die dafür zahlt, sind die Kubaner selbst.
Kernfakten
- Die USA haben eine faktische Ölembargo gegen Kuba verhängt.
- Stromausfälle verschärfen sich, was zu verderblichem Lebensmittel und Wasserknappheit führt.
- Lebensmittel sind teuer.
- Millionen Kubaner sind betroffen.
- Trump hat eine militärische Übernahme Kubas gedroht.
- US-Beamte haben gesagt: „Alles ist auf dem Tisch“ in Bezug auf Maßnahmen gegen Kuba.
- Kuba unterhält offizielle Kommunikationskanäle über seine Botschaft in Washington.
- Es haben Treffen zwischen kubanischen Beamten und US-Vertretern stattgefunden.
- Die Gespräche sind weder geschlossen noch ausgesetzt, haben aber keine Fortschritte gezeigt.
- Kuba bezeichnet die US-Politik der kollektiven Bestrafung als „ein internationales Verbrechen“.
„Das ist unser Hauptpunkt.“
Die Geschichte ist ein Spiegelbild einer sich verschlechternden Beziehung. Die USA üben Druck aus, und Kuba nimmt ihn auf.
Die Blockade ist das Werkzeug, und die Bevölkerung das Ziel. Die Frage ist, wie lange Kuba noch durchhalten kann.
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