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Eine gemeinnützige Organisation, die Meteoriten verfolgt, wurde durch einen „entscheidenden Angriff“ im Cyberraum lahmgelegt.

Eine gemeinnützige Organisation, die Meteore verfolgt, erlitt einen „kritischen Schlag“ durch einen Cyberangriff; ihre Website ist seit Wochen nicht verfügbar, während sie ihre Infrastruktur wiederaufbaut.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
A meteor streaks across the night sky above an observatory, with digital glitch effects suggesting cyber disruption.

Die International Meteor Organization (IMO), die gemeinnützige Organisation, die Amateur- und Profi-Beobachtungen von Meteorphänomenen koordiniert und veröffentlicht, ist von einem Cyberangriff schwer getroffen worden. Ihre Webseite ist nicht verfügbar, und die Organisation teilt mit, dass die Wiederherstellung Wochen dauern wird.

„Wir haben kürzlich einen Cyberangriff erlitten, der unsere alternde Infrastruktur erheblich beschädigt und einen Großteil unserer Webseite außer Betrieb gesetzt hat“, hieß es am Mittwoch auf einer statischen Seite ihrer Webseite. „Wir erwarten mehrere Wochen teilweise Ausfallzeit, während wir zu neuer Infrastruktur und neuen Diensten migrieren.“

Die IMO gab an, die Meldung von Feuerballbeobachtungen während der Ausfallzeit zu priorisieren. Nutzer können weiterhin Sichtungen melden. Die Organisation stellt außerdem einige Informationen auf ihrer Facebook-Seite bereit.

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Was die IMO tut

Die IMO hat dazu beigetragen, gemeinsame Standards für die Aufzeichnung von Meteorberechtigungen zu etablieren. Ihre Datenbanken mit gemeldeten Meteor- und Feuerballsichtungen, die Text, Fotos und Videos enthalten, gelten für viele in diesem Bereich als unerlässlich. Die IMO veröffentlicht außerdem das bimonatliche WGN-Journal, was für Working Group News steht.

Der Verband wurde 1988 offiziell gegründet.

Warum man sie ins Visier nehmen könnte

Es ist unklar, warum eine Organisation, die große, feurige Weltraumobjekte verfolgt, die auf die Erde hurtschen, das Ziel eines schädlichen Cyberangriffs sein sollte. Es ist ebenso unklar, warum jemand ihre Daten stehlen möchte (vorausgesetzt, dies war das Motiv), die größtenteils öffentlich sind.

Der Angriff habe die alternde Infrastruktur getroffen, heißt es in der Erklärung.

Was als Nächstes passiert

Die IMO erwartet mehrere Wochen teilweise Ausfallzeit, während sie zu neuer Infrastruktur und neuen Diensten migriert. Während dieser Zeit konzentriert sich die Organisation auf die Meldung von Feuerbällen.

Die Facebook-Seite dient als Backup-Kanal, während die Hauptseite weiterhin offline ist.

Kasten mit den wichtigsten Fakten

  • Organisation: International Meteor Organization (IMO)
  • Gegründet: 1988
  • Publikation: WGN Journal (Working Group News), zweimonatlich
  • Ausfallzeit erwartet: Mehrere Wochen teilweiser Ausfallzeit
  • Daten:
  • Meist öffentlich
  • Bestehend aus Text, Fotos und Videos

Der Angriff kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Rolle der IMO bei der Standardisierung von Meteorberichten sie zu einem zentralen Knotenpunkt in diesem Bereich gemacht hat. Diese Zentralität könnte die Motive erklären, obwohl die Quelle keine Stellungnahme der IMO zu den Motiven liefert.

Die Tatsache, dass die Daten meist öffentlich sind, erschwert das Verständnis der Motive. Wenn der Angreifer Informationen stehlen wollte, deutet die eigene Aussage der IMO darauf hin, dass die Daten bereits jedem zur Verfügung stehen, der sie haben möchte.

Die Erklärung der IMO beschreibt den Angriff als einen „entscheidenden Schlag“. Diese Wortwahl deutet darauf hin, dass der Schaden ernst ist, nicht oberflächlich. Der Verlust seiner Online-Präsenz über Wochen wäre ein echtes Problem.

Das System zur Aufzeichnung von Feuerbällen ist weiterhin in Betrieb, was bedeutet, dass die Organisation den Fluss von Beobachtungen aufrechterhält, während ihre Hauptseite abgeschaltet ist.

Die Erklärung endet mit Trauer, nicht mit Trotz. Die Seite ist nicht erreichbar, und die Verantwortlichen wissen es.

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