Eine Ausstellung, die Davids Hockneys lebenslanges Interesse an der Reproduktion gewidmet ist, eröffnet dieses Herbst in der Manship Artists Residency in Gloucester. Hockney Reproduction(s) läuft vom 11. September bis zum 18. Oktober 2026 und stützt sich auf fast 90 Plakate sowie Drucke, Bücher, mehrseitige Faxes, Fotografien und andere Werke, die sechs Jahrzehnte der Karriere des Künstlers umspannen.
Die zugrunde liegende These der Ausstellung ist unkompliziert: Hockney betrachtete Druck nicht als bloßes Nebenzuprodukt. Stattdessen betrachtete er ihn als zentral für seine künstlerische Praxis im Laufe seiner Karriere. Das Argument der Ausstellung ist, dass die Reproduktion einen konstanten Faden durch sein Werk bildete, von der Zeit, als Kopierer und Faxgeräte erstmals sein Atelier betraten, bis zur Einführung des iPhone.
Hockneys eigene Worte zum Druck
Hockneys eigene Ansichten über das Medium bilden das Fundament für die gesamte Ausstellung. Ein Zitat des Künstlers dient als Grundlage für das gesamte Vorhaben.
„Ich war schon immer an Druck als Medium und auch als einem Medium interessiert, durch das meine Arbeit bekannt gemacht werden kann – ein Publikum erreichen kann. Deshalb habe ich Interesse an jeder Technologie gezeigt, die mit der Bilderzeugung zu tun hat: Druck, Kameras, die Reproduktion selbst. Viele Künstler haben kein Interesse… aber ich habe Interesse.“
Das Programm kombiniert dieses Zitat mit einer Fülle von unterstützenden Belegen aus vielen Jahren. Die Ausstellung bedient sich Stücken aus der Bing McGilvray-Sammlung, zusammen mit Gegenständen aus anderen Privatbesitz, sowie großzügigen Beiträgen von der David Hockney Foundation (UK) und Salts Mill, Yorkshire, UK, unter anderem von Freunden.
Der Kurator hinter der Ausstellung
Die treibende Kraft hinter der Ausstellung ist Bing McGilvray, der Manship Resident Artist des Jahres 2025, ein Schöpfer, Kurator und Schriftsteller, der seit über vierzig Jahren befreundet ist mit Hockney.
McGilvray beschreibt Hockneys Umgang mit neuer Technologie mit Wärme. „David war unendlich neugierig“, sagt er. „Wenn eine neue Technologie auftauchte, ging es ihm nicht darum, ob sie modisch war, er wollte wissen, was sie visuell leisten konnte. Er sah Einsatzmöglichkeiten für neue Technologie, die die Erfinder nicht hätten erahnen können.“
Was die Ausstellung abdeckt
Im Laufe von sechs Jahrzehnten veranschaulicht die Ausstellung die Beziehung von David Hockney zum Kopieren, beginnend mit seiner Nutzung von Kopierern und Faxgeräten und fortsetzend bis ins iPhone-Zeitalter.
Die Ausstellung umfasst Drucke, Bücher, mehrseitige Faxe, Fotografien und mehr als 90 Plakate. Gemeinsam illustrieren sie, wie die Reproduktion als treibende Kraft für Hockeys Werk wirkte.
Hockeys internationales Ansehen
Die Ausstellung argumentiert, dass Hockeys Karriere von der Reproduktion geprägt wurde, die sie als einen Faden durch seine Arbeit von Anfang bis heute darstellt. Der Künstler ist weltweit für seine Gemälde und Zeichnungen bekannt.
Neue Technologien sah er nicht als Ersatz für traditionelle Medien; stattdessen betrachtete er sie als Chancen, Dinge neu zu sehen, auf frische Weise zu kommunizieren und mit einem wachsenden Publikum in Kontakt zu treten.
Die öffentliche Eröffnung
Vom 11. September bis zum 18. Oktober wird die Ausstellung an Freitagen, Samstagen und Sonntagen stattfinden, mit Öffnungszeiten von 13:00 bis 17:00 Uhr.
Auf der Website der Manship Artists Residency können zeitgesteuerte Eintrittskarten gesichert werden.
Freier Eintritt
Die Manship Artists Residency präsentierte diese Ausstellung ohne Kosten für Besucher und wurde durch großzügige Unterstützung der David Hockney Foundation (UK) ermöglicht, die bei der Verwirklichung half.
Kasten mit wichtigen Fakten
- Ausstellung: Hockney Reproduction(s)
- Künstler: David Hockney (1937-2026)
- Daten: 11. September – 18. Oktober 2026
- Öffnungszeiten: Freitags, Samstags und Sonntags, 13:00 – 17:00 Uhr
- Ort: Manship Artists Residency, Gloucester, MA
- Gezeigte Werke: Nahezu 90 Plakate, sowie Drucke, Bücher, mehrseitige Faxes, Fotografien
- Förderer: The David Hockney Foundation (UK)
Die zentrale These
Die Ausstellung argumentiert, dass Reproduktion kein Nebenprojekt in David Hockneys Karriere war. Stattdessen war sie eine zentrale Kraft, die seine Arbeitsweise prägte.
Sechs Jahrzehnte von Hockneys Werk offenbaren einen konsistenten Faden: Die Akzeptanz neuer Technologien als Chancen, Dinge anders zu sehen, auf neue Weise zu kommunizieren und ein wachsendes Publikum zu erreichen.
Das Endergebnis
Die Ausstellung nimmt einen genauen, selektiven Blick auf einen bestimmten Teil von David Hockneys Karriere und präsentiert ihn mit klarer Organisation und Liebe zum Detail.
Die Ausstellung vereint Hockneys eigene Äußerungen über Drucken und Bildgestaltung mit Beispielen seiner Arbeit über viele Jahre hinweg, von gefaxten Seiten bis hin zu digitalen Drucken. Sie argumentiert, dass Reproduktion nicht am Rande seiner Karriere stand, sondern sie zentral prägte.
Im Herbst hat Gloucester eine sehenswerte Ausstellung, und der Eintritt ist frei. Die Reservierung Ihres Platzes online ist einfach.
Das Notizbuch abonnieren.
Die besten Geschichten des Tages und jedes neue Urteil, in klarem Deutsch, um sieben im Postfach. Eine Mail am Tag, nicht mehr.

