Ein Mammut, eine Schlange und ein Sabertooth Tiger gehen in einen Film. Diese Vorlage könnte funktionieren. Eiszeit bringt sie nicht zum Gelingen.
Das Film folgt Manny dem Mammut, Sid der Schlange und Diego dem Sabertooth Tiger, als sie versuchen, ein menschliches Baby zu seinem Stamm zurückzubringen. Die Ausgangslage ist einfach. Die Umsetzung ist es nicht.
Trailer, via Rotten Tomatoes Classic Trailers.
Manys Problem
Manny trägt die emotionale Last der Geschichte. Er verlor seine Herde und ist jetzt allein. Sein Kummer ist echt. Aber das Film drängt ihn fort zu einem glücklichen Ende, das nicht verdient erscheint.
Sid ist ein Komiker, der ein paar witzige Momente erhält. Diego ist ein Böser mit Gewissen, der zu einem Helden wird. Keine der beiden Bögen verdient die Zeit, die darauf verwendet wird.
Der Baby-Plot
Das menschliche Baby ist der Motor der Geschichte. Manny stimmt zu, ihm zu helfen, seinen Stamm zu erreichen. Dies sollte eine treibende Kraft sein. Stattdessen wird es zu einer dünnen Entschuldigung für Jagdszenen und einen Abschluss, der sich eilt.
Das Baby selbst ist ein Prop mehr als eine Figur. Es existiert, um gerettet zu werden, nicht um zuzählen.
Jagdszenen
Die Action-Szenen sind der stärkste Teil von Eiszeit. Die Eiszeit-Hintergrund gibt den Regisseuren Raum für große Auftritte. Eine Flut, ein Einsturz, eine Jagd über gefrorenes Gelände. Diese Szenen sind schnell und aufregend.
Aber die Action ist leer. Sie existiert, um die Handlung voranzutreiben, nicht tiefer zu gestalten.
Sprecherarbeit
Die Sprecherbesetzung ist stark. Ray Romano spricht Manny, John Goodman spricht Sid und Denis Leary spricht Diego. Ihre Chemie ist echt. Sie verkaufen die Witze auch dann, wenn das Drehbuch sie nicht rechtfertigt.
Das ist der Unterschied zwischen guter Darstellung und gutem Drehbuch. Die Schauspieler lassen den Dialog landen. Das Skript lässt ihn auf dem Boden liegen.
Mangel
Der Rhythmus stockt mitten im Film. Er verbringt zu viel Zeit mit Füllsequenzen, bevor es zur Verfolgung kommt. Einige Figuren fühlen sich an wie Figuren, die nur dazu da sind, die Haupttrio zu behindern.
Der Witz ist ungleichmäßig. Manche Witze landen. Viele tun es nicht. Der Film lehnt sich auf altes Schlagabtausch-Komödie, das sich veraltet anhört.
Laufzeitreihenfolge
| Szene | Zeit |
|---|---|
| Öffnung: Manny’s Herde | 10 Minuten |
| Sid gesellt sich zum Gruppen | 15 Minuten |
| Die Verrat von Diego | 10 Minuten |
| Flutsequenz | 10 Minuten |
| Rückkehr zur Sippe | 10 Minuten |
Das Letzte Wort
Eiszeit ist ein technisch kompetentes Familienfilm mit einer schwachen Story. Die Aktion ist amüsant. Die Stimmgäste sind solid. Der Plot ist dünn.
Es gibt Momente echter Rührung. Es gibt auch Strecken reiner Füllmasse. Das Film verweigert sich je nach Bedarf.
Es ist ein Film, der weiß, wie man unterhält, aber nicht, wie man engagiert.
Punktzahl: 4,7 von 10
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