Midterms 2026Wer nach unseren Maßstäben Ihre Stimme verdientZum Leitfaden →
GESCHRIEBEN IN KLAREM DEUTSCH.
CLAY TRIBUNE.
Anzeige

Japan nennt Garantex als weitere sanktionierte Einheit aufgrund ihrer Rolle im Krieg mit der Ukraine.

Japan fügt Garantex den Sanktionen gegen Russland aufgrund des Ukraine-Kriegs hinzu, friert Zahlungen ein und zielt auf Schiffe in der Schattenflotte ab.

Von mitch·5 Min. Lesezeit
An illustration of a cryptocurrency exchange trading floor with shadows of oil tankers on a foggy harbor.

Japan hat Garantex zu seiner Liste der Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Krieges hinzugefügt. Die Maßnahme folgt einer gemeinsamen Erklärung des Außenministeriums, des Finanzministeriums und des Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie, die am Freitag veröffentlicht wurde.

Garantex ist eine Kryptowährungsbörse, die zuvor von den USA, der EU und anderen Jurisdiktionen sanktioniert wurde, weil sie russischen Einheiten half, finanzielle Beschränkungen zu umgehen. Japans Sanktion zielt auf die Börse ab und listet sie unter einer Liste mit Vermögenssperren auf, wodurch Zahlungen und Kapitaltransaktionen mit der betroffenen Partei eingeschränkt werden.

Die neuen Maßnahmen zielen auch auf 33 Organisationen und neun Einzelpersonen, die mit Russland in Verbindung stehen, sowie auf 35 Schiffe ab, die als Teil der „Schattenflotte“ identifiziert wurden, die russisches Öl transportiert. Eingeschränkte Dienstleistungen umfassen Reparaturen und Versicherungen für die ausgewiesenen Schiffe. Japan will durch diese Sanktionen dazu beitragen, die Einnahmen Russlands aus dem Export von Rohöl zu verringern.

Anzeige

Aufschlüsselung der Sanktionsliste

Die gemeinsame Erklärung der drei japanischen Ministerien kündigte die Ergänzungen zu seiner Liste mit Vermögenssperren an. Garantex reiht sich in die Liste ein, neben den 33 Organisationen, neun Einzelpersonen und 35 Schiffen.

Die Vermögenssperre gilt für Zahlungen und Kapitaltransaktionen mit der betroffenen Partei. Das bedeutet, dass Banken und Zahlungsvermittler in Japan die Handhabung von Transaktionen mit den sanktionierten Einheiten einstellen müssen.

Garantex’s frühere Sanktionen

Cointelegraph berichtete im August 2025, dass Garantex möglicherweise bereits einen Notfallplan hatte, der es ihm ermöglichen würde, die Auswirkungen von US-Maßnahmen zu umgehen, so die Blockchain-Intelligence-Firma TRM Labs. Der Bericht deutete darauf hin, dass die Börse sich auf die Folgen einer Aufnahme auf eine Sanktionsliste vorbereitet hatte.

Das Amt für Auslandsvermögenskontrolle des US-Finanzministeriums sanktionierte Garantex ein zweites Mal, zusammen mit seinem Nachfolger, Grinex. TRM Labs teilte in einem Bericht mit, dass Sanktionen gegen solche Einheiten möglicherweise nicht wirksam sind, da sie „voraussichtlich Notfallpläne gut im Voraus vor den erwarteten Durchsetzungsmaßnahmen vorbereiten“, was es ihnen ermöglicht, schnell Kunden, Infrastruktur und Gelder auf Nachfolgerplattformen zu migrieren.

„Sanktionen gegen solche Einheiten sind möglicherweise nicht wirksam, da sie voraussichtlich Notfallpläne gut im Voraus vor den erwarteten Durchsetzungsmaßnahmen vorbereiten.“

Der Bericht wirft Fragen auf, ob Sanktionen effektiv Geschäftsabläufe stören können, wenn Ziele diese von Anfang an berücksichtigen.

Die Shadow Fleet ins Visier genommen

Die 35 Schiffe, die als Teil der Shadow Fleet identifiziert wurden, stehen im Mittelpunkt Japans erklärten Ziel, die Einnahmen Russlands aus Rohöl zu verringern. Durch die Beschränkung von Reparatur- und Versicherungsdienstleistungen für diese Schiffe hofft Japan, die Betriebskosten der Flotte zu erhöhen.

Die Beschränkung von Reparaturen bedeutet, dass Schiffseigentümer mit höheren Wartungskosten und potenzieller Stillstandzeit rechnen müssen. Die Beschränkung der Versicherung deckt die Schiffe nicht ab, wenn sie Schäden auf See erleiden, und setzt sie finanziellen Verlusten aus.

Die kombinierte Wirkung soll die Shadow Fleet weniger profitabel machen, was den Anreiz für Reedereien verringern würde, russisches Öl zu transportieren.

Gründe für Japans Vorgehen

Japans Vorgehen erfolgt inmitten des andauernden Konflikts in der Ukraine. Das Land hat seine Sanktionen mit denen der USA und der EU abgestimmt, die Garantex zuvor sanktioniert hatten.

Das Vorgehen spiegelt Japans Besorgnis über den Fluss russischen Vermögens über digitale Kanäle wider. Kryptowährungsbörsen sind in den letzten Jahren zu einem Schwerpunkt der Sanktionsbemühungen geworden, da sie Möglichkeiten bieten, mit denen sanktionierte Stellen Gelder bewegen können, ohne traditionelle Bankensysteme zu nutzen.

Was kommt als Nächstes

Die unmittelbare Auswirkung ist, dass japanische Finanzinstitute nun Transaktionen im Zusammenhang mit Garantex, Grinex und den anderen aufgeführten Stellen überprüfen müssen.

Die größere Frage ist, ob die Sanktionen Garantex’ Verhalten tatsächlich ändern werden. Der Bericht von TRM Labs wirft Fragen auf, ob Sanktionen Operationen wirklich stören können, wenn Ziele sich im Voraus darauf vorbereiten.

Japans erklärtes Ziel ist es, die Rohöl-Einnahmen Russlands zu reduzieren. Ob die Sanktionen dieses Ziel erreichen werden, hängt davon ab, wie effektiv Japan und seine Partner die Beschränkungen durchsetzen.

Die Sichtweise der Zeitung (

Die Zeitung befürwortet das Prinzip, dass Regierungen zusammenarbeiten, um Druck auf sanktionierte Unternehmen auszuüben. Der Krieg in der Ukraine dauert an, und die internationale Reaktion hat Sanktionen auf mehreren Gebieten umfasst.

Garantex’ Rolle bei der Unterstützung russischer Unternehmen bei der Umgehung finanzieller Beschränkungen macht es zu einem logischen Ziel. Die Börse war zuvor von den USA, der EU und anderen Gerichtsbarkeiten sanktioniert worden, und Japans Vorgehen bringt sie in Einklang mit diesen bestehenden Maßnahmen.

Die Wirksamkeit von Sanktionen ist eine separate Frage. Der Bericht von TRM Labs wirft Fragen auf, ob Sanktionen wirklich Operationen stören können, wenn Ziele sich im Voraus darauf vorbereiten.

Das ändert nichts an der Bewertung der Maßnahme selbst. Japan handelt innerhalb seiner Rechte, um sich der internationalen Anstrengung gegen Russland anzuschließen, und die Zeitung befürwortet diese Anstrengung.

Die Position der Zeitung ist unkompliziert: Regierungen haben das Recht, Druck auf sanktionierte Unternehmen auszuüben, und koordinierte Maßnahmen sind effektiver als das Handeln allein. Japans Schritt passt in diesen Rahmen, selbst wenn das Ergebnis ungewiss ist.

Wo die Zeitung steht (

Die Zeitung befürwortet Japans Entscheidung, Garantex seiner Sanktionsliste hinzuzufügen, als einen vernünftigen Schritt, um finanzielle Kanäle von der Umgehung fernzuhalten, während sie gleichzeitig davor warnt, ausländische Verwicklungen zu vermeiden, die diese Kanäle vollständig schließen könnten. Die Warnung hat ihren Ursprung in Berichten von TRM Labs, die darauf hindeuten, dass Sanktionen möglicherweise nicht wirksam sind, wenn Ziele sich im Voraus darauf vorbereiten.

Die Skepsis der Zeitung gegenüber ausländischen Verwicklungen gilt auch hier. Sie möchte, dass finanzielle Kanäle für Handel, Diplomatie und Kompromisse offen bleiben, nicht durch Überdehnung geschlossen werden.

Was jetzt zählt, ist, wie Japan diese Beschränkungen durchsetzt und wie effektiv sie tatsächlich das Verhalten von Garantex verändern. Der Leser sollte beobachten, ob die Sanktionen Wirkung zeigen oder ob lediglich bestätigt wird, dass die Ziele darauf vorbereitet waren.

Quellenmaterial: „Japan adds Garantex to list of Russia sanctions over Ukraine war“, Cointelegraph.

Das Notizbuch

Das Notizbuch abonnieren.

Die besten Geschichten des Tages und jedes neue Urteil, in klarem Deutsch, um sieben im Postfach. Eine Mail am Tag, nicht mehr.

Wir schicken eine Bestätigungsmail. Jede Ausgabe hat einen Abmeldelink, ein Klick genügt.

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Als Amazon-Partner verdient Clay Tribune an qualifizierten Verkäufen.