Das Personal des Whitney Museums, das einer Gewerkschaft angehört, plant, am kommenden Montag, dem 5. Oktober, die Arbeit niederzulegen, es sei denn, sie schaffen es, vor der großen Lichtenstein-Ausstellung eine faire Vereinbarung mit der Institution zu erzielen. Ein Mitglied der Gruppe trägt ein Schild mit der Aufschrift „Whitney Workers Build Biennials“.
Ein großes Retrospektive des verstorbenen Pop-Künstlers Roy Lichtenstein wird derzeit im Museum geplant, und vor diesem Hintergrund hat der Streik begonnen. Die Gewerkschaft hat ein Datum festgelegt und ihre Position klar formuliert: entweder das Museum stimmt einer fairen Vereinbarung zu, oder es wird keine Arbeit geleistet.
Die Margolles Ausstellung im MoMA PS1
Eine bedeutende neue Ausstellung hat im MoMA PS1 eröffnet und lenkt die Aufmerksamkeit von dem derzeit in der Nähe stattfindenden Konflikt am Whitney ab. Teresa Margolles, die aus Culiacán stammt und in Mexiko-Stadt arbeitet, präsentiert ihre erste große U.S.-Museumsausstellung im großen Stil. Sie trägt den Titel „En el lugar de los hechos“ oder „Am Ort des Geschehens“ und erstreckt sich über das MoMA PS1 und das Museum of Modern Art.
Die Künstlerin Margolles setzt sich mit der zunehmenden Gewalt an Orten entlang der US-Mexiko-Grenze auseinander, darunter Ciudad Juárez und El Paso, Texas. Ihre Arbeit spiegelt auch andere Orte wider, die von Grausamkeit geprägt sind. Laut Rezensent Alex Santana verwendet die Installation Wasser aus Gewaltorten in New York, das über Luftbefeuchter freigesetzt wird.
„Dies ist ein Raum, den jeder betreten und gleich wieder verlassen könnte, vielleicht in der Fehlannahme, es handele sich um einen Hilfsbereich der Museumswartung“, schreibt Santana.
Was der Streik für die Lichtenstein-Ausstellung bedeutet
Was diese Aktion besonders macht, ist ihr Timing. Die Arbeitnehmer fordern eine faire Vereinbarung, bevor die Preview-Woche für Lichtensteins Retrospektive beginnt.
Das Schild mit der Aufschrift „Whitney Workers Build Biennials“ deutet darauf hin, dass die Arbeitnehmer sich als wichtiger Bestandteil des Museumsbetriebs betrachten. Es deutet darauf hin, dass sie die Biennalen aufbauen und für ihren Beitrag Anerkennung wünschen.
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Der Streik am Whitney ist nicht die einzige Arbeitsgeschichte in der Stadt. Minnesotische Aktivisten entrollten eine 24 Fuß lange Steppdecke mit dem Titel „Stolen Neighbors“, die die von Immigration and Customs Enforcement (ICE) verschwundenen Personen repräsentiert.
Mitarbeiterin Rhea Nayyar berichtet über die 21. Ausgabe des Festivals „Art in Odd Places“, das während eines Wintersturms im Freien in der 14th Street in Manhattan stattfand. Das Festival bietet eine Abwechslung vom September-Trubel.
Kenzi Shiokavas Ausstellung im MCA Chicago wurde von Lori Waxman rezensiert, die die Arbeit als komplex und exquisit bezeichnete. Sie beschrieb seine Skulpturen als Holzmonumente aus Eisenbahnschwellen, die geschnitzt und verbrannt wurden, Äste, die gegeneinander ausbalanciert sind, und Knochen, die gestapelt sind. Waxman schrieb, dass jedes junge Kunsttalent diese Ausstellung sehen sollte, weil er „ein Leben in der Kunst geführt hat, das langsam, bedacht, aufrichtig, freudig und zutiefst lohnenswert war“.
Vergleich der beiden Ausstellungen
| Ausstellung | Ort | Künstler | Fokus |
|---|---|---|---|
| Lichtenstein-Retrospektive | Whitney Museum | Roy Lichtenstein | Spät-Pop-Art |
| Margolles-Ausstellung | MoMA PS1/MoMA ) | Teresa Margolles ) | Gewalt an der US-Mexiko-Grenze ) |
Die beiden Ausstellungen behandeln sehr unterschiedliche Themen: )
- Die Lichtenstein-Retrospektive konzentriert sich auf Pop-Art des Spätstils. )
- Die Margolles-Ausstellung befasst sich mit Gewalt an der US-Mexiko-Grenze. )
Was als Nächstes Passiert )
Die Arbeiter haben eine Frist gesetzt, die sie fordern einen fairen Vertrag und sind bereit, auszutreten, um ihn zu sichern. )
Ein Streik ist für Montag, den 5. Oktober angesetzt, während die Gespräche weitergehen. Es ist noch nicht bekannt, ob die beiden Seiten sich einigen werden. )
Die Preview-Woche im Museum wird fortgesetzt, während die Arbeiter statt zu arbeiten streiken, es sei denn, eine Einigung wird erzielt. )
Quellenmaterial: „Whitney Museum Workers Declare Strike“, Hyperallergic. )
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