Das Studio tätigt eine bedeutende Investition in Zach Creggers „Resident Evil“, und die ersten Anzeichen deuten auf ein favorables Ergebnis hin. Das Horror-Survival-Remake soll am Freitag in etwa 3.500 nordamerikanischen Kinos starten, wobei Sony Pictures einen dreitägigen Eröffnungserlös von 40 Millionen Dollar schätzt. Wenn diese Zahl zutrifft, würde sie die höchste Eröffnung in der Geschichte der Reihe darstellen.
Sonys eigene Prognose stimmt mit den Einschätzungen von Drittanbietern überein, die ihre Projektionen in den letzten Tagen erhöht haben, da das Interesse wächst, und die Eröffnung auf 50 Millionen Dollar oder mehr schätzen. Der Film hat Produktionskosten von 75 Millionen Dollar.
Die Zahlen hinter den Eröffnungserfolg
Ein Debüt mit 40 Millionen Dollar würde den bisherigen Rekordstart der Reihe übertreffen. Die bisherigen Titel der Reihe haben weltweit einen Umsatz von über 1,2 Milliarden Dollar erzielt.
TriStar Pictures, Constantin Film und Davis Film bringen Resident Evil zu den Zuschauern. In der Besetzung sind Austin Abrams, Zach Cherry, Kali Reis und Paul Walter Hauser, wobei Abrams die Rolle eines medizinischen Kuriers übernimmt, der ein wertvolles Paket ausliefern muss, während ein tödliches Virus durch Raccoon City fegt.
Cregger hat einen erfolgreichen Lauf vor der Kamera hingelegt, wobei sein jüngster Film „Weapons“ ein Oscar-Gewinner von Warner Bros. war, der letzten Sommer in die Kinos kam. Der Film folgte auf seinen gut aufgenommenen Film „Barbarian“.
Der lange Weg in die Kinos
Die Resident Evil-Videospielreihe begann 1996, und ihre Live-Action-Adaptionen folgten bald darauf. Die erste Adaption kam 2002 heraus, inszeniert von Paul W.S. Anderson, mit Milla Jovovich in der Hauptrolle.
Dieser Film spielte im Inland 17,7 Millionen Dollar ein und übertraf im Laufe seiner Laufzeit weltweit 100 Millionen Dollar. Jovovich spielte in fünf Fortsetzungen mit, bevor Kaya Scodelario 2021 den Neustart Resident Evil: Welcome to Raccoon City anführte, der beim Box Office unter den Erwartungen blieb.
Was Kritiker sagen
Die Resident Evil-Filme haben selten positive Kritiken erhalten, aber die neueste Ausgabe bricht dieses Muster. Sie hat auf Rotten Tomatoes eine Zustimmungsrate von 96 Prozent von Kritikern erzielt.
Frank Schecks Rezension für The Hollywood Reporter merkt an, dass Cregger „eine treibende, gleichzeitig furchterregende und humorvolle Achterbahnfahrt geschaffen hat, die sowohl sein filmisches Können als auch seinen verdrehten Sinn für Humor zeigt“, so der Autor.
Creggers Zuversicht
Cregger teilte THR bei der Premiere in Los Angeles mit, dass er große Erwartungen an die Aufnahme des Films habe. „Ich hatte ein gutes Gefühl“, sagte der Regisseur. „Wir werden sehen. Vielleicht bin ich weltfremd, aber ich glaube es nicht. Ich habe den Film gesehen, und ich mag ihn.“
Ein ruhiges Wochenende im Gegensatz
Dieses Wochenende bringt einen Energieschub in die frühen Herbsttage. Letztes Wochenende sicherte sich Warner Bros.‘ Practical Magic 2 den Spitzenplatz bei einem ruhigen Debüt, das Sonys Spider-Man: Brand New Day’s sechs Wochen lange Siegesserie beendete.
Diese Woche erreichte der von Tom Holland gespielte Spidey-Film Platz 1 auf der Allzeit-Bühnencheckliste im Inland und übertraf damit Star Wars: Episode VII — The Force Awakens.
Die Konkurrenz dieses Wochenende
GKIDS bringt außerdem die Stop-Motion-Fortsetzung Shaun the Sheep: The Beast of Mossy Bottom in den bundesweiten Kinobetrieb der USA.
Was kommt für die Reihe als Nächstes
Hier eine Übersicht über die Zahlen:
- Eine Eröffnung mit 40 Millionen US-Dollar würde den bisher besten Start der Reihe übertreffen.
- Die vorherigen Titel der Reihe haben weltweit mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar eingenommen.
- Die Produktionskosten des Films belaufen sich auf 75 Millionen Dollar.
- Externe Tracking-Dienste schätzen die Eröffnung nun auf 50 Millionen Dollar oder mehr.
Eine Zahl von 40 Millionen Dollar dient als anfängliche Schätzung, aber nicht als Garantie. Die starken Kritiken des Films, eine breite Veröffentlichung und eine Franchise-Historie mit einem globalen Gesamtumsatz von 100 Millionen Dollar geben diesem Neustart eine Chance, das zu übertreffen, was ihm vorausging.
Es ist eine offene Frage, ob das Publikum mit den Kritikern bei diesem Film übereinstimmt. Seine Zustimmungsrate liegt bei 96 Prozent, was ihm eine echte Chance gibt, Zuschauer anzusprechen, unabhängig davon, was die Kritiker sagen.
„Wir werden sehen. Vielleicht bin ich weltfremd, aber ich denke nicht.“
Das ist Creggers eigene Einschätzung und erfasst die Spannung zwischen Zuversicht und Unsicherheit, die jeden Eröffnungswochenende definiert. Die Zahlen liegen auf dem Tisch, und die Branche schaut zu.
Es gibt jetzt Grund für Optimismus, und das Franchise verdient einen Neuanfang nach einer langen Reihe von uneinheitlichen Ergebnissen.
Quelle: „‘Resident Evil’ eilt auf einen gesunden Einspielumsatz für Zach Creggers Neustart zu“, The Hollywood Reporter.
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