Senatoren können den ganzen Tag über über künstliche Intelligenz sprechen, aber ihre eigene Mitarbeiter dürfen einige der fortschrittlicheren KI-Tools nicht nutzen. Das ist die Situation auf dem Capitol Hill, wo Senatsabgeordnete von fortschrittlicher KI-Software ausgeschlossen werden, während die Öffentlichkeit eine Regulierung der Technologie durch den Kongress fordert.
Eine interne Mitteilung, die im Frühjahr vom Sergeant at Arms an das Senate-Personal geschickt wurde, der für die Cybersicherheit im Parlament zuständig ist, verbietet die Nutzung von allem über die grundlegendsten KI-Schnittstellen hinaus. Senate-Mitarbeiter haben Zugriff auf drei kostenlose KI-Chat-Schnittstellen: Microsoft Copilot Chat, Gemini Chat für Google Workspace Enterprise Plus und OpenAI ChatGPT Enterprise. Fortgeschrittene Tools wie OpenAI’s Codex oder Anthropic’s Claude Code und Cowork sind nicht autorisiert.
Frühlingsnachricht vom Sergeant at Arms
Die Mitteilung vom Sergeant at Arms, die im Frühjahr verschickt wurde, legte die Regeln fest. Die Mitarbeiter dürfen nur die grundlegendsten KI-Tools nutzen. Die zugelassenen Schnittstellen werden ihren Büros kostenlos zur Verfügung gestellt.
Das Verbot gilt für Tools, die es „Agenten“ ermöglichen, die von fortschrittlichen KI-Modellen betrieben werden, Aufgaben autonom auf Anfrage des Benutzers zu erledigen. Plattformen dürfen nicht unabhängig auf interne Senate-Laufwerke, freigegebene Ordner, E-Mails, Teams-Chats oder andere Senate-Ressourcen zugreifen.
Daniel Schuman, Executive Director des American Governance Institute, sagt, das Risiko, dass Daten das Senate-System verlassen, sei erheblich. Er sagt auch, dass die Anreize des institutionellen Aufbaus den Fortschritt verlangsamen.
Bernie Morenos Büro nutzt KI
Sen. Bernie Moreno, Republikaner aus Ohio, sagt, sein Büro nutze KI und habe einen KI-Mitarbeiter namens Albert. Moreno sagt, der Senat verbiete die Integration von externen Systemen in sein eigenes System. Er hoffe, dass das Verbot nächstes Jahr aufgehoben wird.
Das Büro des Senators ist ein bekanntes Beispiel für den Einsatz von KI im Senat. Die Quelle beschreibt nicht, wie andere Büros KI handhaben.
Die Rolle des Sergeant at Arms
Der Sergeant at Arms ist für die Cybersicherheit im Parlament zuständig. Diese Rolle wiegt schwer, wenn es um die Genehmigung von KI geht.
Adam Kovacevich, Gründer und CEO von Chamber of Progress, sagt, der Kongress habe immer hinterhergehinkt. Er fügt hinzu, dass Sicherheitsargumente oft vorgetäuschte Einwände seien.
Schuman weist den Parlamentsverweser als die Person an, die am ehesten zögern wird, KI-Genehmigungen zu erteilen. „Der Parlamentsverweser wird zurückhaltender sein, weil sie nicht wollen, dass ihnen die Schuld zugewiesen wird, falls etwas schief geht“, sagt er.
Regeln für das Repräsentantenhaus bezüglich KI
Im Kapitol wird die Verwendung von KI im Repräsentantenhaus vom Büro des Verwaltungsdirektors (Chief Administrative Officer) überwacht. Hausregeln umreißen spezifische Anwendungsfälle, in denen KI zulässig ist.
Microsoft-, OpenAI-, Google- und Anthropic-Tools sind in verschiedenen Szenarien im Repräsentantenhaus genehmigt. Das CAO-Büro hat nicht sofort auf eine Anfrage nach einem Kommentar geantwortet.
Der Ausschuss für Regeln und Verwaltung des Senats, der den Parlamentsverweser überwacht, ging in seiner Antwort auf Fragen von NPR nicht auf spezifische Details ein. Ein Sprecher des Ausschusses sagte, die Richtlinien seien dazu bestimmt, Senatsdaten mit stärkeren Sicherheits- und Vertragsanforderungen zu schützen.
Öffentlicher Druck auf Regulierung
Eine Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung möchte, dass der Kongress KI reguliert. Diese Forderung existiert parallel zu den eigenen Beschränkungen des Senats.
Der Widerspruch ist offensichtlich. Gesetzgeber können die KI-Regulierung debattieren, aber ihre eigenen Büros arbeiten unter Regeln, die es den Mitarbeitern untersagen, die Werkzeuge zu verwenden, die sie gerade in Betracht ziehen.
Bedenken hinsichtlich der Datenextraktion
Schuman äußert eine spezifische Besorgnis über die genehmigten Schnittstellen. Er sagt, das Risiko, dass Daten aus Senatssystemen gelangen, sei erheblich.
Die genehmigten Schnittstellen können nicht unabhängig auf interne Senatslaufwerke, freigegebene Ordner, E-Mails, Teams-Chats oder andere Senatsressourcen zugreifen. Das ist der erklärte Schutz. Ob dies ausreicht, um den Parlamentsverweser zu befriedigen, bleibt eine offene Frage.
Die Aussage des Sprechers des Ausschusses über den Schutz von Senatsdaten mit stärkeren Sicherheits- und Vertragsanforderungen geht nicht auf die spezifischen Werkzeuge ein, die nicht erlaubt sind.
Der Umfang des Verbots ()
Die Position des Senats hinkt hinterher. Kovacevics Einschätzung, dass der Kongress stets zurückgeblieben sei, gilt für KI ebenso wie für andere Technologien. ()
Die Beschränkung zielt nicht darauf ab, KI vollständig zu verbieten. Es geht darum, zu begrenzen, welche Werkzeuge das Personal nutzen kann. Die genehmigten Schnittstellen werden den Büros kostenlos zur Verfügung gestellt. ()
Aber die fortschrittlichen Werkzeuge sind nicht verfügbar. Das bedeutet, dass das Senats-Personal OpenAIs Codex für die Programmierung, Anthropic’s Claude Code für komplexe Überlegungen oder Anthropic’s Cowork für die Aufgabenautomatisierung nicht nutzen kann. ()
Morenos Hoffnung auf Veränderung ()
Morenos Hoffnung, dass das Verbot nächstes Jahr aufgehoben wird, deutet darauf hin, dass die Beschränkung vorübergehend ist. Sein Büro nutzt bereits KI und hat einen KI-Mitarbeiter namens Albert. ()
Das Büro des Senators unterliegt anderen Regeln als die allgemeine Beschreibung des Senats-Personals. Die Quelle beschreibt nicht, wie andere Büros KI handhaben. ()
| Büro () | KI-Aufsicht () | Genehmigte Werkzeuge () |
|---|---|---|
| Senat () | Dienstältester () | Copilot Chat, Gemini Chat, ChatGPT Enterprise |
| House | CAO | Microsoft, OpenAI, Google, Anthropic |
Where the paper stands
Die Zeitung befürwortet restriktive Regeln gegen direkte Schäden, wie die Verpflichtung für Unternehmen, Sicherheitslücken, die sie verschwiegen haben, offenzulegen, und ist gegen weitreichende Regeln, die den Markt den etablierten Unternehmen übergeben. Sie ist auch gegen die Möglichkeit für große Unternehmen, ihre Fehler zu verschleiern. Das eigene Verbot des Senats, Mitarbeiter bei der Nutzung fortschrittlicher KI-Tools einzusetzen, ist zwar aus Gründen der Datensicherheit verständlich, schließt aber die sehr Mitarbeiter aus, die dabei helfen könnten, die Technologie zu verstehen, die sie regulieren. Die Zeitung würde einen leichteren, zielgerichteten Ansatz bevorzugen – Offenlegungspflichten, Sicherheitsberichterstattung und eng gefasste Schutzmaßnahmen – anstatt eines pauschalen Verbots, das jeden in einem starren Zustand gefangen hält.
Die Ironie ist hier, dass der Senat, der den Wunsch der Öffentlichkeit nach Regulierung repräsentieren soll, eigenen Mitarbeitern die Nutzung der Werkzeuge untersagt hat, die sie zur Bewertung der Fähigkeiten von KI benötigen. Das ist ein Problem, das behoben werden muss.
Die Zeitung würde gerne sehen, dass der Ausschuss für Regeln und Verwaltung des Senats seinen Einfluss auf die KI-Genehmigungen lockert und den Mitarbeitern die Nutzung leistungsfähigerer Werkzeuge unter Wahrung echter Schutzmaßnahmen ermöglicht. Gesetzgeber sollten die Möglichkeit haben, die Technologie selbst zu testen, bevor sie über sie abstimmen.
Key Facts Box
- Mitarbeiter des Senats haben Zugriff auf drei kostenlose KI-Chat-Schnittstellen: Microsoft Copilot Chat, Gemini Chat für Google Workspace Enterprise Plus und OpenAI ChatGPT Enterprise
- Verbotene Tools: OpenAI’s Codex, Anthropic’s Claude Code, Anthropic’s Cowork
- Moreno hofft, dass das Verbot nächstes Jahr aufgehoben wird.
- Eine Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung möchte, dass der Kongress KI reguliert.
Der eigene Ansatz des Senats in Bezug auf KI wird im Quellenmaterial nicht einheitlich beschrieben. Das Büro des Senators unterliegt anderen Regeln als die allgemeine Beschreibung des Senatsstabs.
Die Bevölkerung möchte, dass der Kongress KI reguliert. Gesetzgeber können den ganzen Tag darüber sprechen. Ihr Stab darf die Werkzeuge nicht nutzen, die ihnen bei ihrer Arbeit helfen könnten.
Quellenmaterial: „Während der Kongress sich mit KI auseinandersetzt, werden Senatsabgeordnete von ihren fortschrittlichsten Werkzeugen ausgeschlossen“, NPR.
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