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Signal ermöglicht es Benutzern, sich ohne Telefonnummer anzumelden, indem es Zero-Knowledge-Proofs verwendet.

Signal plant es Benutzern zu ermöglichen, sich ohne Telefonnummer anzumelden, indem es Zero-Knowledge-Proofs verwendet, was einen Diskurs über Spam und Datenschutz auslöst.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
A smartphone displaying a Signal app icon surrounded by digital lock and keyhole symbols.

Signal arbeitet daran, es Benutzern zu ermöglichen, sich ohne Telefonnummer einzutragen, und das Unternehmen plant, Zero-Knowledge-Proofs zu verwenden, um dies geheim zu halten. Der Vorschlag löste eine Runde von Fragen auf Hacker News aus, bei der einige Nutzer sich fragten, ob der Schritt möglicherweise die Tür für Spam öffnet.

Was ZKPs eigentlich tun

Zero-knowledge proofs ermöglichen es einer Partei, Wissen über ein Geheimnis zu beweisen, ohne das Geheimnis selbst preiszugeben. Signal verwendete sie bereits für Dinge wie Spenden-Abzeichen und Gruppenverifizierung, wie Kommentare im Thread vermerkt wurden.

Die Technologie ist so konstruiert, dass der Server keine Verbindung zwischen einem Beweis und einem spezifischen Benutzer herstellen kann. Das bedeutet, dass Signal überprüfen kann, ob ein Benutzer bestimmte Anforderungen erfüllt — wie Benutzernamenregeln —, ohne jemals den Inhalt des Benutzernamens selbst zu sehen.

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Das Telefonnummer-Problem

Der Vorschlag zielt darauf ab, die Anforderung zu entfernen, dass Benutzer eine Telefonnummer bei der Registrierung bereitstellen müssen. Stattdessen sollte die Registrierung nur noch auf die Identität des Benutzers basieren, die durch ZKPs verifiziert wird.

Einer der Benutzer fragte, ob bestehende Benutzer, die sich mit einer Telefonnummer registriert hatten, diese später „entkoppeln“ könnten. Die Antwort lautete, dass es möglich sei, obwohl der genaue Prozess noch nicht detailliert wurde.

Spam-Markierer und Abkühlungszeiten

Der größte Bedenken war Spam. Wenn jeder ohne Telefonnummer ein Konto registrieren könnte, könnten die Tore geöffnet werden.

Ein Kommentator schlug eine Abkühlungszeit als Lösung vor. Aber er merkte an, dass auch ein einmonatiger Wartezeitraum vielleicht nicht ausreiche, um entschlossene Spammer aufzuhalten.

Die Mathematik dahinter

Einer der Benutzer gestand, dass die Mathematik hinter ZKPs „waaaayyyyy über meinem Kopf“ sei. Diese Erkenntnis landete als Art von Scherz, da der gleiche Mensch beharrlich darauf bestand, dass ZKPs die Technologie hinter Signals Funktionen seien.

Die Diskussion berührte auch die „Speichern als PDF“-Funktion, die als interessant, aber von der Hauptdebatte getrennt beschrieben wurde.

Was bleibt offen

Mehrere Fragen bleiben unbeantwortet:

  • Ist die Telefonnummer wirklich nicht mit dem Benutzernamen verbunden?
  • Welche Daten bleiben auf dem Gerät nach dem Abkoppeln?
  • Welche Daten bleiben auf dem Server?

Die Diskussion machte klar, dass technische Details zu Datenschutzfragen noch nicht geklärt wurden.

Warum das zählt

Das Entfernen der Telefonnummernpflicht würde Signals bestehenden Datenschutzanliegen zu neuen Nutzern ausweiten, die überhaupt keine identifizierende Information abgeben wollen.

Der Handel ist offensichtlich: eine einfachere Registrierung kommt mit dem Risiko einer Missbrauch mit. Signal wird ein Gleichgewicht zwischen Komfort und Sicherheit finden müssen.

Das Urteil über die Diskussion

Die Hacker News-Diskussion zeigt, dass Nutzer tief besorgt sind, wie ihre Daten behandelt werden. Die Fragen zur Spam-Erkennung und den Abkühlungszeiten sind praktisch, nicht paranoid.

Die Tatsache, dass technische Details zu Privatsphäre noch nicht geklärt sind, ist bemerkenswert. Sie deuten darauf hin, dass das Unternehmen noch mit der Gestaltung des Designs beschäftigt ist.

Faktenkasten

  • Das Vorschlag erlaubt Anmeldung ohne Telefonnummer
  • ZKPs werden bereits für Spendenabzeichen und Gruppenprüfung eingesetzt
  • Ein Nutzer schlug einen Kalendermonat-Wartezeit vor, um Spam zu verhindern
  • Der Thread behandelt Android-Beta-Feedback für Releases 8.26 und 8.27

Signal hat keine Zeitplan für den Rollout über dem Beta bekannt gegeben. Das Unternehmen wird wahrscheinlich die noch offenen technischen Fragen vor der Einführung des Features beantworten.

Für den Moment bleibt das Gespräch auf Hacker News, wo Nutzer abwarten, wie Signal den Handel zwischen Benutzerfreundlichkeit und Schutz vor Missbrauch handhabt.

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