Sinbad: Legend of the Seven Seas möchte eine große Märchengeschichte über einen Piraten sein, der ein Buch stiehlt und seinen Freund verliert. Es gelingt ihm größtenteils, die Größe zu erreichen, aber es bringt nie ganz die Seele der Geschichte auf den Punkt.
Trailer, über Universal Kids.
Die Ausgangssituation
Sinbad ist ein Seemann, der von der Göttin Eris beschuldigt wird, das Buch des Friedens gestohlen zu haben. Eris erwischt ihn bei der Tat und bietet ihm im Gegenzug für das Buch jeden Wunsch an. Sinbad willigt ein, und der Film verbringt seine Laufzeit damit, über das Meer hinweg dem Buch hinterherzujagen, während Proteus auf den Tod wartet.
Pitts Problem
Brad Pitt spricht Sinbad, und er bringt eine Leichtigkeit mit, die dem Charakter passt. Aber der Film scheut sich davor, sich festzulegen, warum Sinbad Proteus überhaupt verraten hat. Die Antwort, dass Sinbad Marina liebte, kommt zu spät und wirkt wie eine Notlösung, nicht wie ein Grund.
Pfeiffers Kampf
Michelle Pfeiffer spielt Eris, die Göttin der Zwietracht, und sie hat Schwierigkeiten mit der Figur. Sie findet Eris zunächst zu sexuell, dann zu langweilig. Das Ergebnis ist eine Bösewichtin, die sich gelangweilt statt gefährlich anfühlt.
Die Sirenen und der Roc
Die besten Szenen des Films stammen von seinen Monstern. Die Sirenen verzaubern die Seeleute mit ihrem Gesang, und ein Roc fängt Marina. Diese Szenen sind lebendig und aufregend, selbst wenn sie die Handlung nicht vorantreiben.
Marinas Argument
Catherine Zeta-Jones spricht Marina, und sie verbringt den Großteil des Films damit, mit Sinbad über seine Nachlässigkeit zu streiten. Diese Reibung ist die beste Idee des Films, aber sie wird nie sauber aufgelöst. Die beiden Charaktere versöhnen sich, aber das Argument selbst bleibt unvollendet.
Das Ende )
Der Film endet damit, dass Sinbad das Buch des Friedens bergisst und Proteus rettet. Es ist ein ordentliches Ende, aber es fühlt sich nicht verdient an. Der Einsatz wurde früh definiert, und die Auflösung wirkt gehetzt.
Der technische Aspekt )
Der Film verbindet traditionelle Animation mit Computeranimation, ähnlich wie DreamWorks’ vorheriger Film, Geisterreiter: Das Geheimnis des Cimarron. Die Animation ist stark, und die Actionsequenzen sind flüssig. Aber die handgezeichneten Abschnitte wirken manchmal veraltet im Vergleich zu den digitalen Elementen.
Solide Handwerkskunst, eine schwache Geschichte )
Sinbad: Legende der sieben Meere ist technisch kompetent. Sein Sprechcast ist ausgezeichnet, seine Schurken sind einprägsam, und seine Actionszenen sind unterhaltsam. Aber die Geschichte darunter ist dünn. Das Liebesdreieck zwischen Sinbad, Proteus und Marina bekommt nie genug Raum zum Atmen, und die Darstellung von Proteus als Krimineller fühlt sich wie ein Fehler an, den der Film nie korrigiert.
Dies ist ein Film, der weiß, wie man unterhält, aber nicht weiß, wie man sich seinen eigenen Charakteren verpflichtet. Es ist ein angenehmer Film, aber kein großartiger.
Wertung: 4,5 von 10 )
Kennzahlen-Box )
- Titel: Sinbad: Legende der sieben Meere )
- Jahr: 2003 )
- Regie: Tim Johnson, Patrick Gilmore )
- Drehbuch: John Logan
- Laufzeit: 86 Minuten
- Bewertung: 4,5 von 10
Zeitplan
| Ereignis | Zeit |
|---|---|
| Cetus greift das Schiff an | Frühe Phase |
| Sinbad trifft Eris | Mittlere Phase |
| Sirenen erscheinen | Mittlere Phase |
| Roc fängt Marina (ein) (sic) | Später |
| Sinbad holt das Buch zurück | Spät |
Der Film ist ein solides, unterhaltsames Animationsabenteuer. Aber ihm fehlt die Tiefe, die ihn großartig machen würde.
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