Dwayne Johnson trägt ein Hochhaus auf seinem Rücken und kann dennoch nicht bewirken, dass „Skyscraper“ sich wie ein denkwürdiger Film anfühlt. Das Action-Bild, das 2018 veröffentlicht wurde, zeigt Johnson als Will Ford, einen ehemaligen FBI-Agenten, der zu einem Sicherheitsexperten wird und versucht, seine Familie aus einem brennenden Gebäude in Shanghai zu retten. Der Film will ein spannender, persönlicher Thriller sein. Er landet meistens bei einer lauten, hohlen Übung in Spektakel.
Trailer, via Universal Pictures.
Will Fords Familie
Johnson spielt Will Ford, einen Mann, dessen Frau und Kinder in einer Luxuswohnung in Shanghai leben. Als eine Terrorgruppe den Shanghai Pearl Tower übernimmt und in Brand setzt, muss Ford in das Gebäude eindringen, um seine Familie zu retten. Der Aufbau ist einfach und effektiv. Er gibt dem Film einen Grund zu existieren, der über Johnsons Präsenz hinausgeht.
Das brennende Gebäude
Der Shanghai Pearl Tower ist das Herz von „Skyscraper“. Er steht als Symbol für moderne Ambitionen und Gefahr. Der Film nimmt sich wirklich Zeit, um seine Höhe, seine Glaswände und sein freiliegendes Stahlgerüst zu zeigen. Hier zeigt der Film seine besten Instinkte, auch wenn diese Instinkte meistens visuell sind.
Johnsons Kletteraktionen
Johnson hat seine Karriere auf körperliche Komödie und Action aufgebaut. In „Skyscraper“ kann er beides machen, über zerstörte Böden klettern und sich durch Wellen von Angreifern kämpfen. Seine Leistung ist engagiert und athletisch. Er verkauft die Gefahr der Situation, ohne jemals über das Material herumzuwachsen.
Die Bösewichte
Die Terroristen sind ein Problem. Sie sind gesichtslos, austauschbar und erhalten keine Rechtfertigung für ihre Existenz, außer als Hindernisse. Ihr Plan ist vage, ihre Motive sind dünn, und ihre Bedrohung fühlt sich weniger wie ein Handlungselement und mehr wie eine Wand an, die Johnson erklimmen kann. Der Film bemüht sich nicht, sie menschlich zu machen, und dieser Mangel an Tiefe schadet der Spannung, die die zweite Hälfte antreiben sollte.
Schwachstellen der Handlung
Die Geschichte weist einige größere Probleme auf. Erstens verschieben sich die Einsätze immer wieder. Der Film verspricht eine Familienrettungsmission und verbringt zu viel Zeit mit Actionszenen, die vom Ziel abgekoppelt wirken. Zweitens ist die Auflösung gehetzt. Der finale Akt schließt den Konflikt mit einer schnellen Montage ab, anstatt einen befriedigenden Abschluss zu bieten. Drittens stützt sich der Film stark auf Zufall, um die Handlung voranzutreiben, was die Spannung untergräbt, die er aufgebaut hat.
Das Urteil
„Skyscraper“ ist kein schlechter Film. Es ist ein Dwayne Johnson-Vehikel, das ihn als Marke und nicht als Schauspieler behandelt. Die Action ist funktional, die Settings sind beeindruckend, und der emotionale Kern ist vorhanden, unter Schichten von CGI und Gewehrfeuer begraben. Es ist ein Film, der weiß, was er ist, und genau das liefert, ohne jemals nach etwas mehr zu greifen.
| Element | Stärke | Schwäche |
|---|---|---|
| Johnsons Leistung | Athletisch, engagiert | Von dem Material überfordert |
| Der Turm | Ikonisch, imposant | Nur so interessant wie die Aufnahmen |
| Schurken (Villains) | Namlos, zahlreich (Faceless, numerous) | Unterentwickelt, unmemorabel (Underdeveloped, forgettable) |
| Einsätze (Stakes) | Persönlich, nachvollziehbar (Personal, relatable) | Vermischt, inkonsistent (Muddled, inconsistent) |
Der Film erhielt eine Bewertung von 5,1 von 10 Punkten.
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