Aaron Sorkins „The Social Reckoning“ hat endlich die Bildschirme erreicht, und die ersten Reaktionen sind da. Der bei Sony Pictures entstandene Film, der am 9. Oktober in die Kinos kommt, folgt dem Facebook-Leak von 2021, der zehntausende interne Dokumente an den Wall Street Journal und die Securities and Exchange Commission weiterleitete. Kritiker, die den Film bei der Pressevorführung am Montag sahen, bezeichnen ihn als einen zeitgemäßen, langsamen Justizdrama mit einer fesselnden Leistung von Jeremy Strong.
Der Film ist keine direkte Fortsetzung von Sorkins eigenem „The Social Network“ (2010). Stattdessen steht er als Begleitstück da und erzählt die Geschichte von Frances Haugen, einer jungen Facebook-Ingenieurin, die diese Dokumente geleakt hat. Mikey Madison spielt Haugen, während Jeremy Allen White Jeff Horwitz spielt, den Wall Street Journal-Reporter, den sie einschaltete, um die strengsten Geheimnisse des sozialen Netzwerks aufzudecken.
Strong übernimmt von Eisenberg
Strong spielt Mark Zuckerberg in dem Film und springt damit in eine Rolle, die zuvor von Jesse Eisenberg gespielt wurde. Eisenberg lehnte die Möglichkeit ab, Zuckerberg erneut zu spielen, sodass Strong nun die Last der Figur des Gründers trägt.
Der Cast um ihn herum ist stark. Wunmi Mosaku, Betty Gilpin, Billy Magnussen und Bill Burr vervollständigen das Ensemble. Sorkin schrieb das Drehbuch selbst, wie er es während seiner Regiekarriere getan hat. Er inszeniert den Film auch. Das Aussehen des Films wird von Jeff Cronenweth beaufsichtigt, dem langjährigen Kameramann von Fincher, der auch an „The Social Network“ mitarbeitete. Alexandre Desplat liefert die Musik, und er ist ein zweifacher Oscar-Preisträger.
Ein langsames Justizdrama mit Biss
Die Logline beschreibt den zentralen Handlungsbogen des Films: Haugen engagiert Horwitz für eine gefährliche Reise, die damit endet, Facebooks strengste Geheimnisse aufzudecken. Dieses Setup deutet auf eine angespannten, charaktergetriebenen Geschichte anstelle eines Spektakels hin.
Erste Reaktionen deuten auf das Tempo des Films als Stärke hin. Der Eindruck ist, dass „The Social Reckoning“ ein zeitgemäßes, langsames Justizdrama mit einer fesselnden Leistung von Jeremy Strong ist.
Der Leak im Zentrum der Geschichte
Der Handlungsstrang des Films dreht sich um den Facebook-Leak von 2021, ein reales Ereignis, bei dem Zehntausende interne Dokumente über die Praktiken des Unternehmens an die Wall Street Journal und die Securities and Exchange Commission geschickt wurden. Die Dokumente enthüllten, wie Facebook Wachstum über Sicherheit stellte, die öffentliche Meinung manipulierte und es versäumte, die Schäden anzugehen, die seine Plattform verursachte.
Die Logline rahmt die Geschichte als eine gefährliche Reise ein, die mit der Enthüllung der am besten gehüteten Geheimnisse des sozialen Netzwerks endet. Das deutet auf eine bewusste, charaktergetriebene Erzählung hin, anstatt auf ein Spektakel.
Hollywoods Hinwendung zum Silicon Valley
Sorkins Film kommt zu einem Zeitpunkt heraus, an dem Hollywood die Technologie-Titanen des Silicon Valley einer weitaus größeren Prüfung unterzieht.
In den letzten Wochen gab es eine Welle von Dokumentationen und Dramen, die sich auf die Führungskräfte der Branche konzentrieren. Alex Gibneys Musk ist eine schmerzhafte Dokumentation über Elon Musk, den polarisierenden Trillionär. Am Montag begannen erste Reaktionen auf Luca Guadagninos Sam Altman-Biopic Artificial, soziale Medien zu erreichen. Ebenfalls in Vorbereitung ist Nathan Fielders gefeiertes Docudrama You Can See Everything über die desavouierte Theranos-Gründerin Elizabeth Holmes.
Diese Filme haben einen gemeinsamen Nenner: Sie behandeln Technologie-Giganten als Gegenstand ernsthafter, kritischer Prüfung. Sorkins Film passt nahtlos in dieses Muster.
Was die ersten Reaktionen eigentlich aussagen
Die Reaktionen stammen aus Pressevorführungen, was bedeutet, dass es sich um frühe Eindrücke handelt und nicht um vollständige Kritiken. Vollständige Kritiken für den Sony Pictures Film erscheinen am 7. Oktober, daher wurde das Embargo für kurze Social-Media-Reaktionen auf die Vorführungen am Montag aufgehoben.
Der Konsens ist, dass der Film ein stetiger, fesselnder Film ist. Das ist ein vielversprechendes Ergebnis, auch wenn es sich nicht um ein endgültiges Urteil handelt.
Schlüsseldaten Box
- Veröffentlichung: 9. Oktober
- Regie: Aaron Sorkin
- Mit dabei: Jeremy Strong als Mark Zuckerberg, Mikey Madison als Frances Haugen, Jeremy Allen White als Jeff Horwitz (
- Kamera: Jeff Cronenweth (
- Musik: Alexandre Desplat (
- Kritiken: Ab 7. Oktober (
Die ersten Reaktionen deuten darauf hin, dass Sorkin einen stetigen, fesselnden Film geschaffen hat. Der Ansatz des Films für die Leaks-Geschichte wird als ein stetiger, fesselnder Film beschrieben. Das lässt auf ein bewusst gewähltes Tempo schließen, bei dem sich die Spannung allmählich aufbaut, anstatt den Zuschauer schnell zu treffen. (
Der Film kommt zu einem Zeitpunkt heraus, an dem Hollywood die Technologie-Giganten des Silicon Valley einer weitaus größeren Prüfung unterziehen. Die letzten Wochen haben eine Welle von Dokumentarfilmen und Dramen hervorgebracht, die sich auf die Führungskräfte der Branche konzentrieren. Alex Gibneys „Musk“ ist eine brüllende Dokumentation über Elon Musk, den polarisierenden Trillionär. Am Montag begannen die ersten Reaktionen auf Luca Guadagninos Sam Altman-Biopic „Artificial“, soziale Medien zu erobern. Auch auf dem Weg ist Nathan Fielders gefeiertes Mockumentary „You Can See Everything“ über die gestürzte Theranos-Gründerin Elizabeth Holmes. (
Diese Filme haben einen gemeinsamen Nenner: Sie behandeln Technologie-Giganten als Gegenstand ernsthafter, kritischer Prüfung. Sorkins Film passt nahtlos in dieses Muster. (
Das vollständige Bild wird sich am 7. Oktober zeigen, wenn die vollständigen Kritiken erscheinen. Bis dahin deutet der frühe Hype darauf hin, dass „The Social Reckoning“ ein stetiger, fesselnder Film ist, der es wert ist, gesehen zu werden. (
Quelle: „“Aaron Sorkins ‘The Social Reckoning’: First Reactions,” The Hollywood Reporter.“
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