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Wie ’70er-Jahre-Sitcom-Phrasen zu den Witzen wurden, die alle benutzten ()

Eine Liste von Fangphrasen aus 70er-Jahre-Fernsehserien, die Popkultur beherrschten, von "Here's Johnny!" bis "Won't you be my neighbor?", mit einem Blick darauf, was übersehen wurde. )

Von mitch·6 Min. Lesezeit
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Die 1970er Jahre waren eine goldene Ära für Fernseh-Leitworte, und eine neue Liste argumentiert, dass dieses Jahrzehnt die Form perfektionierte. Von der Eröffnungsrede eines Late-Night-Moderators bis zur Markenzeile eines lokalen Anchors lieferte die Ära Zeilen, die an den Wänden der Popkultur klebten. Die Liste mit dem Titel „70s Sitcom Catchphrases That Ruled Pop Culture“ räumt ein, dass sie einige der größten Namen der Branche ausgelassen hat – „Life, liberty, and the pursuit of happy hour“ aus „M*A*S*H“, „Marcia, Marcia, Marcia!“ aus „The Brady Bunch“ und „And I would’ve gotten away with it too, if it weren’t for you meddling kids!“ aus „Scooby-Doo“ – findet aber dennoch zahlreiche denkwürdige Beispiele.

Here’s Johnny! Und sein langes Nachleben

Die Liste beginnt mit einer Phrase, die ihren ursprünglichen Kontext überlebt hat. „Here’s Johnny!“ war die Einführung von Johnny Carson in „The Tonight Show Starring Johnny Carson“, gesprochen von Sprecher Ed McMahon. Sie erschien erstmals am 2. Oktober 1962, der zweiten Ausstrahlung der Sendung, obwohl die Einführung Wurzeln bis 1957 hatte, als Carson eine tägliche Sendung für die American Broadcasting Company moderierte.

Die Zeile wurde zu einem Meme und einer kulturellen Referenz, lange bevor sie in Stanley Kubricks Horrorfilm „The Shining“ von 1980 auftauchte, wo Jack Nicholson sein Gesicht durch eine von der Axt zersplitterte Tür stieß und sie schrie. Die Liste weist darauf hin, dass die Langlebigkeit der Phrase genau das ermöglichte, was es dem Film ermöglichte, sie Jahrzehnte später zu übernehmen. Die Sendung lief 30 Jahre mit Carson, den die Liste als den besten Late-Night-Talkshow-Moderator aller Zeiten bezeichnet.

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Whatchu Talkin‘ Bout, Willis?

Die Liste wendet sich an „Diff’rent Strokes“, eine Sitcom, die Fragen der Rasse und der Klassenverhältnisse anhand der Geschichte von zwei Harlem-Jungen behandelte, die von einer wohlhabenden Park Avenue-Familie aufgenommen wurden. Gary Coleman spielte Arnold, einen Kinderdarsteller, dessen Phrase zu einem wichtigen kulturellen Touchstone wurde. Wann immer sein Bruder Willis (gespielt von Todd Bridges) etwas Sinnloses sagte, fragte Arnold: „Whatchu talkin‘ bout, Willis?“

Die Show lief über acht Staffeln von 1978 bis 1986, und die Zeile wurde in Gastauftritten wiederholt. Coleman sprach sie in seinem Auftritt von 1994 in „Married… with Children“ und in seinem Gastauftritt 1996 in der letzten Folge von „The Fresh Prince of Bel Air“ und nahm dabei seine Rolle wieder auf, gemeinsam mit Bridges. Die Liste vermerkt, dass Coleman Berichten zufolge im Laufe der Jahre müde davon wurde, die Zeile zu sagen, was ihn aber nicht davon abhielt, sie in Hollywood zu wiederholen.

Sei mir nicht böse, du würdest dich nicht freuen, wenn ich böse bin.

Die Liste wechselt in das Superhelden-Thema mit „The Incredible Hulk“, einer Serie basierend auf dem Marvel-Charakter. Im Gegensatz zu modernen Versionen der Geschichte, handelte es sich hierbei um Dr. David Banner anstelle von Bruce Banner. Ein freundlicher und begabter Wissenschaftler erlangte die Fähigkeit, sich nach einem gescheiterten Experiment in einen massiven, grünlichen Supermenschen mit übermenschlicher Stärke zu verwandeln.

Sein Catchphrase „Sei mir nicht böse, du würdest dich nicht freuen, wenn ich böse bin“ kam in der Eröffnungsszene der Show vor, wobei Banner ihn während des Vorspann auf einen verfolgenden Journalisten verwendete. Die Zeile wurde von Bill Bixby als Banner gesprochen und von dem Schöpfer, Produzenten und Autor Kenneth Johnson verfasst. Sie tauchte erstmals in der Episode „Death in the Family“ auf, dem zweiten Film-Pilot der Show, der nur Monate vor dem Start der ersten Staffel ausgestrahlt wurde.

Die Show umfasste zwei Pilotfilme und vier Staffeln von 1977 bis 1982. Mark Ruffalo, der aktuelle Schauspieler, der Banner als Hulk spielt, hat die Zeile in keinem der Marvel-Filme gesprochen, in denen er bisher mitgewirkt hat. Aber die Zeile lebte in anderen Medien weiter und wurde 2008 im Film „The Incredible Hulk“ mit Edward Norton und später in Marvels „She-Hulk“ referenziert.

Werde doch mein Nachbar!

Die Liste schließt mit einer Kindersendung ab, die ihre jungen Zuschauer direkt ansprach. „Mister Rogers‘ Neighborhood“ debütierte 1968, und sein Titelsong, gesungen vom Star Fred Rogers, enthielt die Zeile „Werde doch mein Nachbar!“. Rogers behandelte seine kleinen Zuschauer mit Liebe und Respekt und führte wichtige Lebenslektionen durch Puppen und Rollenspiele ein.

Die Zeile wurde zu einem denkwürdigen Teil der Serie, und der Ansatz der Show in Bezug auf freundschaftliche Zuneigung hat diese Praxis wahrscheinlich populär gemacht. Die Liste weist darauf hin, dass freundschaftliche Zuneigung nicht mit Rogers begann, er mag sie aber möglicherweise verbreitet haben.

Was diese Liste unterlässt

Die Liste ist ehrlich über ihre Grenzen. Sie ließ „Life, liberty, and the pursuit of happy hour“ aus „M*A*S*H“, „Marcia, Marcia, Marcia!“ aus „The Brady Bunch“ und „And I would’ve gotten away with it too“ aus „Scooby-Doo“ weg. Diese Auslassungen sind bemerkenswert, aber die Liste argumentiert, dass die Catchphrases, die sie aufgenommen hat, zu den unausweichlichsten der Ära gehörten – und einige davon als zeitlos betrachtet werden könnten.

Die Liste enthält auch eine kuriose Anekdote über Coleman. Er war in der zweiten Staffel der frühen 2000er-Jahre-Reality-Serie „The Surreal Life“ zu sehen, wo er von niemand anderem als dem Rapper Vanilla Ice aufgefordert wurde, die Zeile zu sagen.

Die Rechtfertigung für diese Zeilen

Die Liste liefert ein überzeugendes Argument für ihre Auswahl. Jeder Satz stammt aus einer Show, die in ihrem Moment wichtig war, und hat weit über diesen hinaus überlebt. „Here’s Johnny!“ wurde zu einem kulturellen Referenzpunkt, lange bevor „The Shining“ herauskam. „Whatchu talkin‘ bout, Willis?“ definierte eine Generation von Sitcom-Dialogen. „Don’t make me angry, you wouldn’t like me when I’m angry“ wurde zu einer Kurzform für eine bestimmte Art von Drohung. Und „Won’t you be my neighbor?“ bleibt eine einfache Einladung, die aufrichtig wirkt.

Die Ehrlichkeit der Liste darüber, was sie ausgelassen hat, ist erfrischend. Es ist einfach, eine Liste berühmter Catchphrases zusammenzustellen, aber das Eingeständnis der Ausnahmen verleiht den verbleibenden Auswahl mehr Gewicht. Die vier Sätze hier – Carsons Einleitung, Arnolds Frage, Banners Warnung und Rogers Einladung – decken Talkshow-Geschichte, Sitcom-Komödie, Superhelden-Drama und Kinderfernsehen ab. Sie sind nicht die einzigen Catchphrases der Ära, aber sie gehören zu den langlebigsten.

Die Liste bietet zudem eine Erinnerung daran, dass Fangworte nicht im luftleeren Raum entstehen. „Here’s Johnny!“ entstammt dem Geplapper eines Radiosprechers. „Whatchu talkin‘ bout, Willis?“ kam von einem Jungen, der von seinem Bruder genervt war. „Don’t make me angry, you wouldn’t like me when I’m angry“ stammte aus der Feder eines Schriftstellers. Und „Won’t you be my neighbor?“ kam von einem Mann, der davon überzeugt war, Kinder mit Respekt zu behandeln.

Diese Phrasen funktionierten, weil sie im Kontext natürlich wirkten, nicht aufgesetzt. Ein Fangwort, das wie ein Slogan klingt, fällt tendenziell flach. Ein Fangwort, das wie eine aufrichtige Antwort klingt, bleibt hingegen im Gedächtnis. Die 1970er wussten dies instinktiv, und die Auswahl der Liste beweist es.

Die Liste ist ein angenehmer Rundgang durch eine bekannte Ära und verdient ihren Titel. Es handelt sich in der Tat um 70er-Jahre-Sitcom-Fangworte, die Popkultur beherrschten.

Kasten mit wichtigen Fakten

  • „Here’s Johnny!“ erstmals verwendet: 2. Oktober 1962, in „The Tonight Show Starring Johnny Carson“
  • „Whatchu talkin‘ bout, Willis?“ lief: acht Staffeln, 1978–1986, in „Diff’rent Strokes“
  • „Don’t make me angry, you wouldn’t like me when I’m angry“: erschien erstmals in „Death in the Family“, dem zweiten Pilotfilm der Serie
  • „Won’t you be my neighbor?“: aus der Erstausstrahlung von „Mister Rogers‘ Neighborhood“ im Jahr 1968
  • „The Incredible Hulk“: lief über zwei Pilotfilme und vier Staffeln, 1977–1982

Quellenmaterial: „‚70s Sitcom Catchphrases That Ruled Pop Culture“, TVLine.

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