Octopath Traveler stellt eine einfache Frage: Was wäre, wenn Final Fantasy Tactics eine feste isometrische Kamera, einen mutigen Farbton und eine Gruppe von acht Charakteren hätte, die man nur einen nach dem anderen spielen kann? Dieses Konzept klingt einschränkend. Es ist es nicht.
Das Spiel teilt seine Geschichte über acht Charaktere auf, jeder mit seiner eigenen Klasse, seinen eigenen Motiven und seinem eigenen Satz von Fähigkeiten. Man wählt einen aus, beendet sein Kapitel, und dann geht es weiter zum nächsten. Diese Struktur zwingt Octopath Traveler, acht separate Geschichten zu erzählen anstatt eine große. Es bedeutet auch, dass man weniger Zeit mit jedem Charakter verbringt, als man mögen würde.
Trailer, via Nintendo of America.
Acht Klassen, Eine Geschichte
Jeder Charakter bringt eine andere Herangehensweise an den Kampf mit. Einer kämpft mit Schwert und Schild. Ein anderer wirft Zauber. Ein Dritter stiehlt von Feinden. Das Spiel lässt dich niemals Klasse mischen, so dass du ständig zwischen ganz verschiedenen Spielarten wechselst. Das hält Kämpfe frisch, selbst wenn die Gegnerformationen wiederholen sich.
Die Geschichte selbst ist ein Patchwork von Fäden. Jedes Kapitel konzentriert sich auf die Quest eines einzelnen Charakters, oft verbunden mit einem persönlichen Ziel anstatt einem großen Plan. Diese Intimität kommt mit einem Preis. Einige Storylines fühlen sich dünn verglichen mit anderen, und das Tempo zieht während der ruhigeren Abschnitte.
Die Welt selbst ist auf einer Reihe von Städten, Dungeons und Nebenquests aufgebaut. Sie belohnt die Erkundung ohne dich für Abweichen vom Hauptweg zu strafen. Es gibt immer etwas zu finden, selbst wenn das Belohnung klein ist.
Kampf, der Geduld belohnt
Kampf ist wo Octopath Traveler am hellsten leuchtet. Kämpfe werden in Echtzeit gefochten, aber man kontrolliert einen einzigen Charakter während die anderen automatisch agieren. Man plant seine Züge im Voraus, dann sieht man sie sich entfalten. Es fühlt taktisch in einer Weise, die wenige Spiele schaffen.
Statuseffekte zählen. Gift, Lähmung und Debuffs stapeln sich schnell, und ihre Verwaltung wird ein zweites Schicht von Strategie. Gegner haben ihre eigenen Gegenmaßnahmen, so dass blindlings hineinstürzen selten funktioniert. Das System nimmt einige Zeit, um sich anzueignen, aber es lohnt sich, sobald man den Rhythmus lernt.
Boss fights are the highlight. They demand careful planning and precise timing. Getting hit badly early on can ruin the whole fight, so staying patient under pressure is essential.
Die Erscheinung von Octopath Traveler
Die visuelle Leitung ist das Hauptmerkmal des Spiels. Charaktere werden in einem einzigartigen Pixel-Art-Stil gezeichnet, der sich von älteren Konsole-Spielen inspirieren lässt, aber in voller 3D dargestellt wird. Das Ergebnis ist eine Welt, die sowohl vertraut als auch neu wirkt. Städte sind hell und detailliert, Dungeons sind düster und atmosphärisch, und die offenen Felder zwischen ihnen sind überraschend vielfältig.
Die Soundtrack passt sich den Bildern an. Er setzt stark auf orchesterliche Stücke, die sich mit dem Geschehen ändern, was jedem Bereich seine eigene akustische Identität gibt. Die Musik überwältigt das Bild nie, aber sie fügt eine Schicht der Tiefe hinzu, die reine Bilder allein nicht erreichen können.
Was es behindert
Nicht alles landet. Einige Kapitel fühlen sich eilig an, besonders solche, die sich auf Nebencharaktere konzentrieren, deren Bögen nicht genug Zeit zum Atmen bekommen. Das Spiel leidet auch unter ein paar technischen Fehlern, insbesondere auf älterer Hardware, wo die Bildraten während beschwerlicher Kämpfe abfallen.
Das Problem mit der Geschwindigkeit ist der größte Vorwurf. Octopath Traveler fordert Sie auf, sich an acht separate Geschichten zu binden, und einige dieser Geschichten sind stärker als andere. Das Spiel hätte davon profitiert, wenn es den Spielern erlaubt hätte, sich zwischen den Charakteren freier hin- und herzubewegen, anstatt die lineare Fortschreitung zu verwenden, die es momentan nutzt.
| Kapitel | Charakter | Fokus |
|---|---|---|
| 1 | Hilda | Eine königliche Quest |
| 2 | Cyrus | Ein Ritter auf Wanderschaft |
| 3 | Olberic | Ein Dieb voll Rachegier |
| 4 | Tressa | Ein Tanzendes Leben |
Wo es fehlt
Die Stärken des Spiels sind schnell zu erkennen. Das Kampf-System ist tief, die Präsentation beeindruckt und die Welt ist voller Leben. Die Schwächen sind schwer zu ignorieren. Die Pacing-Probleme und die ungleiche Erzählung hindern Octopath Traveler am Top-Ereignis.
| Feature | Stärke | Schwäche |
|---|---|---|
| Kampf | Taktisch, belohnt Geduld | Kann zu Beginn überwältigend wirken |
| Geschichte | Acht einzigartige Bögen | Unebenem Tempo, dünnen Bögen |
| Darstellung | Wagemutige Art, starkes Sounddesign | Einige Kapitel fühlen sich gedrängt an |
| Welt | Vielfältige Städte und Dungeons | Nebeninhalt kann dünn erscheinen |
Octopath Traveler ist ein Spiel über Wahl, und es hält sein Versprechen durch seine Kämpfe und seine visuelle Gestaltung. Es erfüllt nicht immer seine narrativen Versprechen, aber es enttäuscht selten, wenn du tatsächlich kämpfst. Das Spiel ist am besten genossen als Sammlung kleiner Abenteuer, nicht als eine einzige stetige epische Reise.
Octopath Traveler ist auf mehreren Plattformen erhältlich, darunter PC, PS4, Switch 2 und Stadia. Die Performance variiert von Plattform zu Plattform, sodass Ihre Erfahrung sich je nach Ort des Spiels unterscheiden kann. Der Kern der Erfahrung bleibt unabhängig von der Plattform gleich.
Wenn Sie sich je gewünscht haben, als hielten Sie ein klassisches Konsolenspiel in den Händen, erfüllt Octopath Traveler dieses Versprechen. Es ist ein Spiel, das seiner Vergangenheit Respekt entgegenbringt, während es etwas Eigenständiges schafft.
Punktzahl: 8,5 von 10
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