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Zehn Jahre später: Die Himmel-Bürokratie von The Good Place verdient nach wie vor ihre 7,8

Eine Besprechung von The Good Place, der philosophischen Sitcom von NBC mit Kristen Bell und Ted Danson, die zwischen Ethik und Komödie balanciert.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
An illustration of a cheerful bureaucratic office in the sky, representing a fictional heaven.

Die Good Place stellt eine einfache Frage: Was, wenn das Paradies eine Bürokratie wäre? Diese Frage wird über vier Staffeln von moralischer Philosophie, Sitcom-Komödie und einer Besetzung beantwortet, die sich in die Absurdität des Ganzen hineinstürzt. Das Show folgt Eleanor Shellstrop, einer Frau, die aufwacht, was sie für das Jenseits hält, und lernt, dass sie dort versehentlich hingeschickt wurde. Der Haken: Jeder um sie herum tut so, als sei er gut, und Eleanor muss es auch vortäuschen.

Trailer, via Flicks And The City Clips.

Eleanor und Michael

Der Motor der Show ist ihr Hauptpaar. Kristen Bell spielt Eleanor als eine stolpernde, selbstinteressierte Frau, die sich langsam durch Freundschaft und Angst zu einem besseren Menschen entwickelt. Sie ist der Eingangspunkt für eine Welt, in der Ethik quantifiziert und verfolgt wird. Ted Danson spielt Michael Schur, den Architekten der Good Place, als einen Mann, der die Regeln liebt, selbst wenn er sie verabscheut. Ihre Beziehung wandelt sich von einer kalten bürokratischen Begegnung zu etwas, das nahe am Liebe liegt, und dieser Wandel ist der Kern der Serie.

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Der philosophische Ansatz

Die Good Place ist auf Utilitarismus aufgebaut, mit einem schweren Spritzer Kantscher Ethik. Das Show fragt immer wieder, was es bedeutet, ein guter Mensch zu sein, und ob Absicht wichtiger ist als Ergebnis. Das kann schwer werden, aber die Texte bleiben leicht genug, um anzukommen. Die Witze sind scharf, und die Scherze über moralische Berechnungen landen, weil sie von Schauspielern geliefert werden, die die Stakes verstehen.

Die Besetzung

Die Nebenbesetzung ist der Höhepunkt. William Jackson Harper, Jameela Jamil und Manny Jacinto bilden ein Trio, das die Surrealität in Wärme groundet. Jeder bringt eine eigene Persönlichkeit mit, und ihre Interaktionen mit Eleanor halten die Show in Bewegung. Die Besetzung ist groß genug, um mehrere Storylines zu tragen, aber eng genug, dass niemand verschwendet erscheint.

Der Abschluss

Die finale Staffel löst den zentralen Rätsel in einer Weise, die dem Ansatz Ehre macht, während es ihn zugleich subvertiert. Es ist eine gewagte Wahl, und sie funktioniert, weil das Show drei Jahre gebraucht hat, um Vertrauen mit dem Publikum aufzubauen. Der Abschluss fordert die Zuschauer auf, alles zu überdenken, was sie über die Welt des Shows dachten, und erfüllt seine Versprechen.

Tatsachen

  • Titel: Die Good Place
  • Staffeln: 4
  • Erstautor: Michael Schur
  • Hauptdarstellerin: Kristen Bell
  • Hauptdarsteller: Ted Danson
  • Sender: NBC
  • Kritikerbewertung: 7.8/10

The Good Place ist eine Show über Gutes, die niemals mit ihrem Publikum spricht. Sie vertraut den Zuschauern auf, dass sie Logik folgen können, selbst wenn diese Logik sich krümmt. Der Humor ist konsistent, die Darstellungen sind ausgezeichnet, und das Finale verdient sein emotionales Gewicht. Es ist nicht perfekt, und einige Folgen setzen schwerer auf Spektakel als auf Substanz, aber das Ganze ist größer als die Summe seiner Teile.

7.8 von 10.

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