Devil May Cry 4 fordert die Spieler auf, Partei zu wählen. Dante kämpft mit Waffen und Klingen, während Nero zu einem neuen Satz von Waffen wechselt. Der Split funktioniert, selbst wenn das Spiel nie ganz erklärt, warum es existiert.
Trailer, via GAME.
Neros neues Arsenal
Nero trägt ein Schwert, das Dämonen auseinanderreißt, und eine Greifwerkzeug, das neue Pfade durch Level eröffnet. Diese Werkzeuge verändern, wie jedes Level gespielt wird, und geben den Spielern zwei unterschiedliche Möglichkeiten, den gleichen Kampf anzugehen.
Die Steuerung funktioniert sowohl für Nero als auch für Dante. Gegner reagieren mit klaren Animationen auf Angriffe, und das Spiel belohnt Spieler, die Gegnerverhalten erkennen, bevor sie zurückschießen.
Dantes Rückkehr
Dante kehrt mit seinem kompletten Moveset zurück, und das Spiel stützt sich stark auf ihn während seines finalen Abschnitts. Spieler, die das Original Devil May Cry bevorzugten, werden hier viel vertrautes Terrain finden.
Bosskämpfe erfordern Geduld. Sie belohnen Spieler, die Gegnerverhalten studieren und Waffen während der Combo wechseln, und bestrafen alle, die sich mit einer einzigen Taktik zufrieden geben.
Wo es scheitert
Die Geschichte teilt ihre Aufmerksamkeit zwischen Nero und Dante, und das Spiel löst nie ganz, wie sie zusammenpassen. Einige Spieler werden das Tempo ungleichmäßig finden, mit langen Abschnitten, die Nero gewidmet sind, bevor Dante wieder an der Reihe ist.
Einige Level fühlen sich dünn an, und bieten weniger Abwechslung als frühere Level in der Reihe. Die Schwierigkeitskurve fällt auch an einigen Stellen ab, besonders auf niedrigeren Einstellungen, wo Gegner zu leicht zu besiegen sind.
Was am besten funktioniert
- Die Mischung der beiden Hauptcharaktere, von denen jeder eigene Moves hat, (1)
- Bosskämpfe, die sorgfältiges Timing und den Wechsel von Waffen erfordern, (2)
- Gegnermodelle, die auch während hektischer Kämpfe gut erkennbar bleiben, (3)
- Ein Soundtrack, der die Action auf dem Bildschirm perfekt untermalt, (4)
Devil May Cry 4 gelingt, wenn es sich voll und ganz auf Nero oder Dante konzentriert und jedem Charakter erlaubt, ein Kapitel auf eigene Weise zu tragen. Es strauchelt, wenn es versucht, den Fokus in derselben Szene auf beide Hauptfiguren zu verteilen. (5)
Das Spiel bleibt ein solides Werk in der Reihe, auch wenn es nicht die Höhen seines Vorgängers erreicht. Spieler, die ein actionreiches Spiel mit echter Vielfalt suchen, werden hier viel Gefallen finden. (6)
Wertung: 8 von 10. (7)
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