Mayans M.C. folgt dem Mayan MC, einem Motorradclub in Chicanos Heights, Los Angeles. Die Serie konzentriert sich auf EZ Reyes, der nach einer Zeit der Abwesenheit zu dem Club zurückkehrt. Er ist mit Cristina verheiratet, und sein Bruder Angel ist ebenfalls Mitglied. Die Serie ist ein Ableger von Sons of Anarchy und entlehnt sich vielen Konventionen dieser Serie.
Trailer, über FX Networks.
EZ Reyes und der Club
EZ ist der zentrale Charakter und trägt das Gewicht der Serie. Seine Rückkehr zu den Mayans führt zu Konflikten sowohl mit dem Club als auch mit seiner Familie. Seine Beziehung zu Cristina sorgt für zusätzliche Spannungen, da sie nicht möchte, dass er in die Gewalt verwickelt wird, die mit dem Clubleben einhergeht.
Angel, sein Bruder, bietet eine Gegenkraft. Ihre Szenen zusammen gehören zu den stärkeren Momenten in den frühen Episoden.
Das Setting Chicanos Heights
Chicanos Heights ist ein fiktiver Stadtteil, aber die Serie behandelt ihn mit einem Sinn für Authentizität. Die Straßen, die Häuser und die lokale Politik wirken bewohnt. Diese Verankerung hilft der Geschichte, zu wirken, selbst wenn der Plot überdeutlich wird.
Die Serie stützt sich auch auf lokale Geschichte und Kultur. Dies verleiht der Serie eine eigene Identität, die sich von Sons of Anarchy unterscheidet.
Wo es scheitert
Der mittlere Abschnitt zieht sich hin. Einige Episoden verbringen zu viel Zeit mit der Vorbereitung und zu wenig mit der Umsetzung. Einige Nebenstränge verlieren auf dem Weg ihren Fokus.
Das Tempo leidet in den späteren Staffeln, wo die Geschichte langsamer wird, ohne den Zuschauern viel im Gegenzug zu bieten.
Was funktioniert
- EZs innere Zerrissenheit zwischen seiner Vergangenheit und seiner Gegenwart.
- Die Beziehung zwischen EZ und Cristina.
- Die Darstellung von Chicanos Heights als lebendige Gemeinschaft.
- Der Clubs Rivalitäten mit anderen Gangs.
Diese Elemente halten die Show trotz ihrer Mängel sehenswert.
Bewertung der Staffeln
- Staffel 1 – die stärkste, mit der klarsten Einführung und den besten Leistungen.
- Staffel 2 – immer noch fesselnd, obwohl die Handlung beginnt, sich auszudehnen.
- Staffel 3 – der mittlere Abschnitt beginnt, in die Länge zu geraten.
- Staffel 4 – die schwächste, in der das Tempo völlig verloren geht.
Schlusswort
Mayans M.C. greift gut auf Sons of Anarchy zurück, weiß aber nicht immer, was es mit seinem eigenen Material anfangen soll. Die Charaktere sind stark, und die Kulisse ist reichhaltig. Aber der mittlere Abschnitt zieht in die Länge, und die finalen Staffeln verlieren an Schwung.
Es ist ein solider, wenn auch uneven, Beitrag zum Genre.
5,7 von 10.
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