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Chainsaw-Man-Review: Ein blutiger Ritt, der seine Bewertung im Großen und Ganzen verdient

Ein düsteres Märchen vom kettengefügten Dämonenjäger und seiner treuen rosafarbenen Begleiterin, die zusammen in einem höllischen, blutigen Karneval des Schicksals gebunden sind.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A demon hunter stands amid monstrous horrors, his chainsaw arm raised, while a small pink companion looks on with loyalty.

Chainsaw Man wandelt einen einfachen Ansatz in eine Maschine um, die selten aufhört zu funktionieren. Die Anime folgt Denji, einem jungen Mann, der stirbt und als Teufeljäger zurückkehrt, gebunden an einen mit einer Kettensäge bewaffneten Teufel namens Pochita. Das Resultat ist eine Serie, die auf reiner Energie läuft: schnell, laut und oft sehr, sehr blutig.

Basierend auf dem Manga von Tatsuki Fujimoto, ist Chainsaw Man eine Serie aus dem Jahr 2022, die zwölf Episoden umfasst. Sie bewegt sich mit dem Selbstvertrauen eines Programms, das genau weiß, was es sein will. Dieses Selbstvertrauen trägt den gesamten Aufbau, von der kinetischen Aktion bis zur scharfen Charakterarbeit.

Trailer, via Crunchyroll.

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Denji und die Teufeljäger

Denji ist kein Held im traditionellen Sinne. Er ist arm, gedemütigt und für die Welt um ihn herum meist unsichtbar. Das Programm legt seine ersten Stunden damit auf, dies sorgfältig zu etablieren. Seine Verbindung zu Pochita gibt ihm einen Partner, aber sie fesselt ihn auch an ein Leben definiert durch Armut und Vernachlässigung.

Diese Ausgangsposition zahlt sich in späteren Episoden aus. Denjis Wachstum geht nicht darin auf, ein göttlicher Krieger zu werden; es geht darum, sich gegen Monster zu behaupten, die ihn fressen wollen. Die Serie behandelt ihren Protagonisten mit echtem Engagement, selbst wenn das Plot ihn leiden lässt.

Pochita selbst ist ein Außergewöhnliches. Er ist ein kleiner, rosa Teufel mit einem freundlichen Wesen, das stark mit der Gewalt um ihn her kontrastiert. Seine Loyalität zu Denji bildet das Herz des Programms. Die Beziehung zwischen den beiden Charaktern ist der Motor, der jede Episode antreibt, und sie verliert nie an Schwung.

Die Monster und die Aktion

Die Monster in Chainsaw Man sind nicht subtil. Sie sind riesige, abscheuliche Kreaturen mit Namen wie Bestie und Hölle Schmetterling, und sie sind entworfen, um sich zu merken. Das Programm zieht stark auf Horror- und Fantasy-Tropen zurück und vergrätzt sich in die blutigen Details mit Freude.

Die Kampfsequenzen sind es, wo Chainsaw Man wirklich excels. Jede Auseinandersetzung wird mit Präzision choreographiert, und die Animation hält unter dem Druck. Das Programm versteht die Gänge, und es weiß, wann es langsamer machen muss für einen spannenden Moment oder schneller für einen Ausbruch von Gewalt.

Humor und Herz

Für all seine Brutalität ist Chainsaw Man ein bemerkenswert herzliches Show. Der Humor kommt aus unerwarteten Quellen: ein Witz über Denjis finanzielle Probleme, eine Moment der Zärtlichkeit zwischen Pochita und Denji, ein Scherz über die Absurdität des Monsterjagds. Diese Beats landen, weil das Show eine Welt geschaffen hat, wo sie es können.

Die Serie handelt auch schwerere Themen mit bemerkenswerter Grazie. Tod, Verlust und die Natur der Menschheit werden alle erforscht, aber sie werden nie als billige Tricks verwendet. Das Show vertraut seinem Publikum darauf, mit unbequemen Fragen zu sitzen, ohne einfache Antworten zu geben.

„Es ist eine furchtbare Fahrt.“

Diese Zeile summiert die Erfahrung. Chainsaw Man ist eine Fahrt, die sich weigert, langsamer zu werden, und es fordert den Zuschauer auf, mitzuhalten.

Der Endabschnitt

Die letzten paar Folgen erheben die Einsätze erheblich. Das Show führt neue Bedrohungen, neue Allianzen und neue Verräter ein. Der Rhythmus bleibt unerbittlich, und die finale Konfrontation hält das Versprechen dessen, was vorher kam.

Das Ende landet mit Gewicht. Es respektiert die Figuren, die es zwölf Episoden lang aufgebaut hat, und es bietet eine Schlussfolgerung, die sich verdient anfühlt, nicht eiligerweise.

Wo es versagt

Nicht alles funktioniert. Einige mittlere Folgen fühlen sich wie Filler an, Momente, die länger gezogen werden, als sie sollten. Die Nebendarsteller sind weniger entwickelt als Denji und Pochita, was bedeutet, dass einige Unterplots ihre Schärfe verlieren.

Das Show lehnt sich auch manchmal auf Schockwirkung an, und einige Szenen drücken das Grauen weiter, als der Plot wirklich braucht. Das ist ein stilistischer Entschluss, nicht unbedingt ein Fehler, aber es ist einer, der die Geduld von Zuschauern, die Subtilität bevorzugen, testen wird.

Der Urteil

Chainsaw Man ist ein selbstbewusstes, energiegeladenes Show, das weiß, wie es unterhält. Es wagt Risiken mit seinen Figuren und seinem Plot, und es zahlt meistens ab. Die Aktion ist Spitze, der Humor trifft, und das Herz ist echt.

Es ist nicht perfekt. Einige Episoden ziehen sich hin und die Weltkonstruktion fühlt sich manchmal dünn an. Aber die Stärke seiner zentralen Beziehung und sein unerschrockener Ansatz im Erzählen machen es zu einem herausragenden Beitrag in dem Genre.

Element Stärken Schwächen
Zentrale Beziehung (Denji und Pochita) Motor jeder Episode; verliert nie an Schwung Nichts aufgeführt
Action Präzisions-gechoreografierte Kämpfe; top-tier Animation Nichts aufgeführt
Humor Warme, unerwartete Momente; wirkt, weil der aufgebauten Welt zugrunde liegt Keine erwähnt
Nebenrolle Weniger entwickelt als Hauptfiguren Einige Nebengeschichten verlieren den Fokus
Mittlere Episoden Einige fühlen sich wie Füllmaterial an; dehnen Momente aus Keine erwähnt
Blut Setzt stark auf Schockwirkung Drängt die Geschichte weiter, als es nötig wäre

Punktzahl: 8,5 von 10.

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