Lovecraft Country ist eine Fernsehserie über Monster, Rassismus und die amerikanische Straße. Es geht auch darum, seinen Weg zurück zu Menschen zu finden, die einen lieben, selbst wenn die Welt versucht, beide zu zerstören. Diese Spannung zieht sich durch jede Episode der 10-teiligen Staffel und lässt kaum nach.
Trailer, über Rotten Tomatoes TV.
Atticus, Letitia und die Karte
Die Serie begleitet Atticus Freeman (Jonathan Majors), der von Chicago nach Neuengland reist, um seinen verschollenen Vater zu finden. An seiner Seite sind sein Onkel George (Courtney Babbitt) und seine Cousine Letitia (Jurnee Smollett), die sich der Reise anschließt, nachdem ihre Tante versucht hat, sie an einen weißen Mann zu verkaufen. Ihre Karte führt sie durch seltsame Städte, übernatürliche Gefahren und die Schrecken, Schwarz in Amerika im Jahr 1955 zu sein.
Der Horror ist Real
Lovecraft Country greift stark auf kosmischen Horror zurück und bedient sich dabei der Schriften von H.P. Lovecraft selbst. Monster tauchen auf, und die Serie scheut sich nicht, sie wirklich furchterregend erscheinen zu lassen. Aber der eigentliche Horror ist der Rassismus der Ära. Lynchmorde, Polizeigewalt und unaufmerksame Vorurteile werden mit dem gleichen Gewicht behandelt wie jeder Kreaturenangriff, und die Serie lässt die Zuschauer nie vergessen, welcher davon mehr weh tut.
Musik und Stimmung
Die Musik, komponiert von Terrence Blanchard, leistet Schwerstarbeit. Sie wechselt zwischen angespannten Jazz- und erhebenden Orchester-Schwellen und passt den Ton jeder Szene an. Die Serie verwendet auch Musikaufnahmen aus der Zeit, um ihre Fantasy in der Realität zu verankern und den übernatürlichen Elementen eine menschliche Textur zu verleihen.
Jonathan Majors trägt es
Majors stützt die Serie mit einer Darstellung, die über jeden Twist hinweg emotionale Tiefe verleiht. Sein Atticus ist intelligent, ängstlich und stur, und Majors lässt den Charakter nie aus dem Blick verlieren, selbst wenn die Handlung kompliziert wird. Smollett und Courtney Babbitt halten ebenfalls Maß und schaffen eine Familiendynamik, die die abgefahrenen Momente der Serie verankert.
Der langsame Mittelabschnitt
Nicht alles gelingt. Einige Episoden stützen sich zu stark auf Exposition, und ein paar mittlere Kapitel strecken die Mythologie dünner aus, als sie es kann. Das Tempo sackt an manchen Stellen ab, besonders nach den starken Eröffnungs- und Abschlussbögen.
Vergleiche der Episoden (Comparing the Episodes)
| Episode (Episode) | Fokus (Focus) | Stärke (Strength) | Schwäche (Weakness) |
|---|---|---|---|
| 1–3 | Aufbau (Setup) | Stark (Strong) | Etwas Füllmaterial (Some filler) |
| 4–6 | Halbzeit (Midseason) | Durchaus gelungen (Solid) | Leichter Einbruch (Slight dip) |
| 7–9 | Höhepunkt (Climax) | Starke | Das Tempo verlangsamt sich |
Ein schwieriger Seherlebnis
Lovecraft Country verlangt viel von seinem Publikum. Es ist gewalttätig, manchmal verwirrend und weigert sich, seine Darstellung von historischem Rassismus zu beschwichtigen. Diese Weigerung ist Teil dessen, was es wirksam macht, aber sie sorgt auch zeitweise für ein schwieriges Seherlebnis.
Schlusswort
Lovecraft Country ist eine fehlerhafte, aber unerlässliche Serie. Sein Ehrgeiz zeigt sich sowohl in den Höhepunkten als auch in den Tiefpunkten, und die Leistungen halten es geerdet, selbst wenn die Handlung droht, in reine Spektakel abzugleiten. Es ist ein anspruchsvolles Seherlebnis, aber eines, das Geduld belohnt.
Bewertung: 7,9 von 10
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