Toukiden: The Age of Demons fordert Spieler auf, gegen Dämonen zu kämpfen, und hält dieses Versprechen größtenteils. Die Vita-Version versetzt Spieler in eine Welt, die von Kreaturen namens Oni überrannt wird, und der Kernmechanismus – Waffe schwingen, ausweichen, Schwachstelle eines Dämons angreifen – hält über Dutzende von Stunden stand. Es ist nicht ein perfektes Spiel, aber ein solides, und seine Stärken sind leicht zu erkennen, sobald man anfängt zu schwingen.
Der Kernmechanismus
Das Kampfsystem ist auf dem Papier einfach und in der Praxis tiefgründig. Spieler rüsten Waffen wie Schwerter, Speere und Hämmer aus, jede mit ihrem eigenen Handling. Dämonen haben Schwachstellen, die mehrfach getroffen werden müssen, um sie zu schwächen, und das rechtzeitige Auslösen von Angriffen erzielt einen Kombinationsmultiplikator. Ausweichen ist genauso wichtig wie Angreifen – Oni greifen schnell an und verursachen hohen Schaden, so dass das Überleben oft bedeutet, aus dem Weg zu gehen, genauso wie das Ausführen von Schlägen.
Oni-Variationen
Das Dämonen-Kast ist groß, und jeder Typ verhält sich anders. Einige stürmen nah heran, während andere sich im Abstand halten und Projektile abfeuern. Bosskämpfe testen die Geduld genauso wie die Fähigkeiten, da das Brechen der Panzerung eines Bosses sorgfältige Positionierung und wiederholte Treffer erfordert. Das Spiel erklärt nicht jedes Feind klar, so dass frühe Kämpfe frustrierend sein können, bis das Muster klar wird.
Erkundung und Missionen
Zwischen den Schlachten streifen Spieler eine weitläufige Karte ab, die mit Nebenquests, Sammlerstücken und verborgenen Schätzen gefüllt ist. Nebenmissionen belohnen Spieler mit Erfahrung, Gold und Bastelmaterialien. Die Hauptgeschichte treibt Spieler voran, aber das Open-World-Design gibt ihnen viele Gründe, vom ausgetretenen Pfad abzuweichen.
Handwerk und Fortschritt
Waffen und Ausrüstung werden aus Materialien hergestellt, die von besiegten Feinden und abgeschlossenen Missionen gesammelt wurden. Das Aufrüsten von Ausrüstung verbessert Werte wie Angriffskraft und Verteidigung, und die Wahl des richtigen Builds hängt vom Spielstil ab – ein Spieler, der den Fernkampf bevorzugt, benötigt andere Ausrüstung als einer, der in den Nahkampf stürmt. Dieses System belohnt Erkundung und Experimente.
Präsentation
Die Vita-Version läuft mit einer stabilen Bildrate und sieht für ein Handheld-Spiel scharf aus. Die Charaktermodelle sind detailliert, und das Spiel präsentiert Dämonen als bedrohlich. Es gibt keinen Soundtrack, der in der Quelle erwähnt wird.
Schwachstellen
Nicht alles hält, was es verspricht. Die Schwierigkeit des Spiels steigen unerwartet an, besonders in späteren Dungeons, wo die Lebensbalken schneller schrumpfen als Upgrades verfügbar werden. Manche Spieler könnten die Routine zwischen den Missionen als eintönig empfinden, insbesondere wenn die Hauptgeschichte langsam voranschreitet. Das Spiel verlässt sich zudem stark auf Menüs, was während längerer Spielsitzungen die Immersion beeinträchtigen kann.
Vergleich von Schwierigkeitsgrad und Tempo
| Element | Frühes Spiel | Mittleres Spiel | Spätes Spiel |
|---|---|---|---|
| Schwierigkeit | Handhabbar | Mäßig | Steigt steil an |
| Missionsabfolge | Schnell | Stabil | Verlangsamt sich merklich |
| Verfügbarkeit von Updates | Häufig | Ausgewogen | Wenig |
The Long Game
Toukiden: The Age of Demons belohnt engagierte Spieler, die bereit sind, Zeit zu investieren. Sein Kampfsystem bleibt auch nach dutzenden Stunden befriedigend, und das Gefühl des Fortschritts lässt Missionen lohnenswert erscheinen. Die Mängel des Spiels sind real, aber sie verderben das Gesamtpaket nicht.
Fazit
Toukiden: The Age of Demons erhält eine Wertung von 7,8 von 10. Es ist ein kompetentes Actionspiel mit einer starken Kampfschleife, einem tiefen Fortschrittssystem und einer Welt, die es wert ist, erkundet zu werden. Die rauen Kanten zeigen sich, aber der Kern ist solide genug, um es jedem zu empfehlen, der auf Vita ein solides Abenteuer sucht.
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