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Zwanzig Jahre später: Das Parfum duftet noch immer nach Ehrgeiz und ungleicher Ausführung. )

Ein seltsamer, kalter Thriller, in dem ein Mann ohne Geruch Düfte einfängt, um Morde zu begehen – eine Geschichte von Duft und Schrecken. )

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A man stands amid shadow and mist, his countenance void of warmth, as though haunted by a phantom odor.

Parfüm: Die Geschichte eines Mörders verwandelt Patrick Süskinds Roman über Duft in einen seltsamen, kalten Thriller und schafft es meistens. Tom Tykwer inszeniert einen Cast, an dessen Spitze Ben Whishaw als Jean-Baptiste Grenouille steht, ein Mann, der ohne eigenen Geruchssinn geboren wurde und Düfte herstellen kann, indem er Gerüche um sich herum einfängt. Der Film baut seinen Fall langsam auf und stützt sich auf Atmosphäre anstatt auf Handlung, und das Ergebnis ist ein Film, der eher wie ein Moodboard als eine Geschichte wirkt.

Trailer, über YouTube Movies.

Der Geruch, der den Film antreibt

Die zentrale Idee ist einfach: Grenouille kann jeden Geruch kopieren, den er berührt. Er lebt im Frankreich des 18. Jahrhunderts, und sein Talent macht ihn zu einem Gegenstand der Angst und der Neugier. Whishaw spielt ihn als unbeschriebenes Blatt, einen Mann, der durch die Welt geht, ohne Wärme, und der Film stützt sich auf diese Leistung, um die ersten Stunden zu tragen. Das Drehbuch, das auf dem Buch basiert, verbringt viel Zeit damit, die Regeln von Grenouilles Zustand festzulegen, und diese Geduld zahlt sich zwar teilweise aus, verliert aber an anderer Stelle den Fokus.

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Die größte Stärke des Films liegt in der Verwendung von Geruch als visuellen Element. Szenen, in denen Grenouille einen Duft einfängt, werden in leuchtenden Farben dargestellt, während Szenen in den schmutzigen Straßen von Paris von Leben entwöhnt sind. Dieser Kontrast funktioniert gut am Anfang und verleiht dem Film eine unverwechselbare Identität, die ihn von anderen Historienfilmen unterscheidet. Im Laufe der Geschichte wird der Effekt jedoch weniger konsistent, und die visuellen Tricks beginnen, wie ein Trick und nicht wie ein Werkzeug zu wirken.

Ben Whishaw und Dustin Hoffman

Whishaw liefert eine kontrollierte, beunruhigende Leistung als Grenouille, und seine Arbeit trägt die ruhigeren Abschnitte des Films. Sein Gesicht ist fast ausdruckslos, was zum Charakter passt, aber der Film fordert ihn auf, eine Last zu tragen, die das Drehbuch nicht immer bietet. Der Supporting Cast, angeführt von Dustin Hoffman als Richter und Dustin Hoffman als Grenouilles Mentor, bietet solide Arbeit, aber er wird gebeten, Nebenfiguren und keine treibenden Kräfte zu spielen.

Hoffman spielt einen Richter, der versucht, Grenouille zu verstehen, und seine Szenen gehören zu den besten des Films. Hoffman verkörpert die Rolle mit einer stillen Würde, die die eigentümliche Qualität der Geschichte verankert, und seine Präsenz verleiht dem Film einen moralischen Kern, dem er sonst fehlt. Die Beziehung zwischen den beiden Männern bildet den emotionalen Kern des Films, auch wenn der Film sie nie vollständig ausschöpft.

Die Handlung zieht sich

Der mittlere Abschnitt zieht sich in die Länge. Der Film verbringt zu viel Zeit damit, Grenouilles Methoden und seinen Wunsch nach Ruhm zu erklären, und das leidet darunter. Bis die Geschichte ihren Höhepunkt erreicht, hat der Film etwas von seinem Schwung verloren. Das Ende, auf das der Film hinarbeitet, enttäuscht nach all der Vorbereitung.

Die Struktur des Films ist ein Problem. Er wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, ohne immer die Verbindungen klar zu machen, und die Rückblenden wirken manchmal wie Füllmaterial und nicht wie Einsichten. Dies ist ein Film, der weiß, wie man schön aussieht, aber nicht immer weiß, was er mit dieser Schönheit anfangen soll.

Ein Blick auf die Reihenfolge

Szene Zeit
Eröffnung: Grenouilles Geburt 0:00–0:15
Das Gericht des Richters 0:15–0:30
Grenouilles Lehre 0:30–0:45
Gefangennahme des ersten Dufts 0:45–0:55
Die Suche nach dem perfekten Duft 0:55–1:20
Höhepunkt und Auflösung () 1:20–1:35

Die folgende Tabelle zeigt, wie der Film über seine Laufzeit aufgeteilt ist. Die mittleren Abschnitte, die die Suche nach dem perfekten Duft darstellen, sind der Punkt, an dem der Film an Schwung verliert. ()

Was funktioniert und was nicht

Der Film gelingt es, eine einzigartige Welt zu erschaffen, aber ihm gelingt es nicht, diese Welt über ihre volle Länge aufrechtzuerhalten. Hier eine grobe Aufschlüsselung dessen, was funktioniert und was nicht: ()

  1. Die erste Stunde, die Grenouilles Zustand etabliert, ist der stärkste Abschnitt des Films. ()
  2. Die Leistungen von Whishaw und Hoffman sind durchweg stark. ()
  3. Der visuelle Stil, insbesondere der Kontrast zwischen duftenden und ungefärbten Szenen, ist auffällig. ()
  4. Die mittleren Stunden verlieren den Fokus und den Schwung. ()
  5. Das Ende wirkt gehetzt nach einer langen Vorbereitung. ()

Die Stärken des Films sind real, aber sie sind ungleich verteilt. Die Momente, die funktionieren, sind einprägsam, aber sie ergeben kein vollständiges Bild. ()

Ein gemischtes Urteil ()

*Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders* ist ein Film der Gegensätze. Sein Ehrgeiz ist klar, und sein visueller Stil ist unverwechselbar, aber seine Umsetzung stimmt nicht immer mit seinen Ideen überein. Der Film ist aufgrund seiner Atmosphäre und seiner Hauptdarstellerleistung sehenswert, hält aber nicht als vollständige Geschichte zusammen. ()

Wertung: 5,6 von 10.

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