Liberty Capital Corporation (NASDAQ:GLIBK) hat Quintillion für 360 Millionen Dollar gekauft, eine Maßnahme, die 3.000 Kilometer Glasfaserkabel zu seinem Portfolio hinzufügt, mit Plänen, um weitere 2.500 Kilometer zu erweitern. Der Deal wurde im Q2 2026 Investor Letter von Conventum – Alluvium Global Fund angekündigt, der die Aktie hält und seine Position kürzlich erhöht hat.
Das Schreiben des Fonds beschreibt die Transaktion als eine natürliche Ergänzung für die GCI-Geschäfte von Liberty. Quintillion bringt einen Umsatz von etwa 55-60 Millionen Dollar und einen freien Cashflow von 30 Millionen Dollar ein. Der Fonds erwartet, dass das kombinierte Geschäft jährlich 20 Millionen Dollar durch gemeinsame Ressourcen einsparen kann, und sagt, sein Modell zeige, dass der Deal den Wert der Aktie um etwa 35 % steigert.
Das Unternehmen hinter dem Deal
Liberty Capital ist ein Unternehmen für Kommunikationsdienstleistungen, das Daten-, Wireless-, Video-, Sprach- und Managed Services bereitstellt. Sein Vorgängerunternehmen, GCI Liberty, Inc., wurde im Mai 2026 in Liberty Capital Corporation umbenannt. Der Fonds weist darauf hin, dass das Legacy GCI Alaska Kabelgeschäft als seine „Cash Cow“ dient.
Am 15. September 2026 schloss Liberty Capital bei 25,55 Dollar pro Aktie. Die Aktie ist im vergangenen Monat um 1,50 % und im vergangenen Jahr um 27,02 % gefallen und notiert in einer Spanne von 19,30 und 41,18 Dollar. Seine Marktkapitalisierung beträgt 1,02 Milliarden Dollar.
Die Umbenennung erfolgte im Mai 2026, als GCI Liberty, Inc. zu Liberty Capital Corporation wurde. Der Fonds weist auf das Legacy GCI Alaska Kabelgeschäft als das cashgenerierende Asset des Unternehmens hin.
Was Quintillion mitbringt
Quintillion besitzt etwa 3.000 Kilometer Glasfaserkabel. Das Unternehmen plant, dieses Netzwerk um weitere 2.500 Kilometer zu erweitern. Das Schreiben des Fonds beschreibt die Akquisition als passend zu den GCI-Geschäften von Liberty und deutet an, dass die zusätzliche Kapazität die breitere Infrastrukturstrategie unterstützt.
Der Deal beinhaltet auch Umsatz- und Cashflow-Zahlen. Quintillion erwirtschaftet einen Umsatz von etwa 55-60 Millionen Dollar und erzielt einen freien Cashflow von 30 Millionen Dollar. Der Fonds schätzt, dass die Kombination jährliche Einsparungen von 20 Millionen Dollar durch gemeinsame Ressourcen ermöglicht.
Die Positionierung des Fonds
Conventum – Alluvium Global Fund hielt Liberty Capital vor dem Deal. Im Schreiben teilt der Fonds mit, dass er seine Position ausbaute, nachdem der Aktienkurs auf Werte gefallen war, die etwa die Hälfte seiner Bewertung erreichten. Der Fonds hält nun einen Anteil von 3,4 % am Fund.
Der Fonds verweist auf die jüngsten Käufe des CEO als Ermutigung zum Kauf. Er weist außerdem darauf hin, dass Liberty Capital zuvor geplant hatte, sich an Liberty Latin America zu beteiligen, indem ein Deal für einen anfänglichen Anteil von 6 % geschlossen und John Malones Interesse erworben wurde. Dieser Deal kam nicht zustande, und der Fonds glaubt, dass diese Entscheidung den Markt verunsichert haben könnte.
Die Kursreaktion
Der Kurs steht seit dem Rebranding unter Druck. Liberty Capital sei um 40,6 % gefallen, so der Fonds in seinem Schreiben. Das Modell des Fonds deutet darauf hin, dass der Deal den Wert der Aktie um etwa 35 % steigert.
Was als Nächstes zu erwarten ist
Die Logik des Fonds stützt sich auf drei Säulen:
- Der strategische Mehrwert zwischen Quintillions Glasfasernetzwerk und Liberty’s bestehenden Geschäftsbereichen
- Die geschätzten 20 Millionen Dollar jährliche Einsparungen durch gemeinsame Ressourcen
- Die jüngsten Käufe des CEO, die der Fonds als Zeichen des Vertrauens ansieht
Der Fondsanteil von 3,4 % spiegelt nun eine höhere Überzeugung wider als zuvor. Ob die Einsparungen Realität werden und das erweiterte Netzwerk gut funktioniert, wird die These des Fonds auf die Probe stellen.
Der Deal ist ein deutliches Signal von Liberty Capital, in welche Richtung es sich entwickeln möchte. Die Zuversicht des Fonds in die Führung des CEO ist ebenfalls erwähnenswert, angesichts des Scheiterns des Deals in Lateinamerika.
Für Investoren, die die Aktie beobachten, ist der Weg nach vorne klar: Der Fonds erwartet, dass der Deal einen Mehrwert schafft, und die Käufe des CEO bestätigen diese Erwartung.
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