WarioWare: Get It Together! erschien am 10. September 2021 für die Nintendo Switch und tat etwas, das die Serie nie zuvor getan hatte: Es ließ einen Wario und seine Freunde innerhalb der Mikrospiele selbst steuern. Intelligent Systems entwickelte es, Nintendo veröffentlichte es, und es verkaufte sich 1,34 Millionen Mal weltweit. Es war außerdem das letzte WarioWare-Spiel, in dem Charles Martinet als Stimme von Wario auftrat, bevor er 2023 von dieser Rolle zurücktrat.
Trailer, via Nintendo of America.
Erscheinungsdatum, Verkaufszahlen und der Abschied von Martinet
- Erscheinungsdatum: 10. September 2021
- Entwickler: Intelligent Systems
- Publisher: Nintendo
- Plattform: Nintendo Switch
- Verkaufszahlen: 1,34 Millionen Exemplare weltweit, Stand Dezember 2022
- Wertung: 8,1/10
Wario wird in sein eigenes Spiel gesaugt
Die Prämisse ist reines Wario. Er vollendet eine Spieleinheit bei WarioWare Inc., sie lässt sich nicht einschalten, er wirft sie frustriert in die Luft, und er und seine Freunde werden als virtuelle Versionen ihrer selbst hineingesaugt. Das Spiel wurde von „Game Bugs“ befallen, die Glitches und Korruption verursachen. Wario und seine Crew müssen sie beseitigen, um nach Hause zu kommen.
Wario, Mona und 18-Volt spielen sich unterschiedlich
Das ist die wahre Veränderung. Statt nur einen Knopf zu drücken, steuert man eine bestimmte Figur mit eigenen Fähigkeiten. Wario fliegt mit einem Jetpack und kann einen Schulterstoß ausführen. Mona fährt automatisch auf einem Roller und steuert in der Luft einen Bumerang. 18-Volt feuert aus einer stationären Position CDs ab und kann sich nur fortbewegen, indem er sich an Ringen einhakt. Bis zu 20 Figuren können freigeschaltet werden. Jede meistert dasselbe Mikrospiel auf eine andere Weise.
| Figur | Fortbewegung | Angriff |
|---|---|---|
| Wario | Jetpack-Flug | Schulterstoß |
| Mona | Auto-Roller, Bumerang | Bumerang |
| 18-Volt | Hakt sich an Ringen ein | Fires CDs |
Zwei Spieler, ein Bildschirm
Zum ersten Mal in der Serie ist ein Zwei-Spieler-Kooperationsmodus integriert. Man kann auf demselben System oder über lokales WLAN spielen. Die Charaktere wechseln zufällig zwischen Mikrospielen, sodass man sich als Duo schnell anpassen muss. Es gibt außerdem Partyspiele für bis zu vier Spieler sowie einen Ranglistenmodus namens Wario Cup.
Der Wario-Bug und der Supreme Developer
Der Story-Modus hat einen echten Handlungsbogen. Der letzte Bug ist der Wario-Bug, eine korrumpierte Version von Wario selbst. Danach enthüllt „The Supreme Developer“, eine gottgleiche Figur mit Waros Nase und Schnurrbart, dass er alle hereingeholt hat, um Bugs zu beseitigen, die Wario durch schlechte Programmierung verursacht hat. Dann stecken drei Mitglieder – Red, Master Mantis und Lulu – fest, und die Truppe geht wieder hinein.
Der Charakterwechsel ist das Klügste hier. Er verwandelt einen Reflex-Test in ein Puzzle darüber, wen man gerade steuert. Der Koop-Modus ist eine echte Ergänzung, kein nachträglich angeschraubter Modus. So gut hat sich die Serie seit Jahren nicht mehr angefühlt.
Wertung: 8,1 von 10
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