„The Girl in the River“ kommt mit einem Slogan, der alles verspricht: „Every lie floats to the surface.“ Der Film ist ein 92-minütiger Krimi-Thriller, geschrieben und inszeniert von Brando Benetton. Er folgt einer erfahrenen Kriminologin und einer jungen Psychologin, die in eine abgelegene Stadt in Mississippi gelockt werden, um den Mord an einem kleinen Mädchen und das Verschwinden ihrer Zwillingsschwester zu untersuchen.
Trailer, via Samuel Goldwyn Films.
Maggie Grace und Devon Sawa
Das Arrangement ist sauber. Maggie Grace spielt Amelia Pembrock, eine erfahrene Kriminologin. Devon Sawa spielt Alan Kramer. Die beiden werden in die Stadt gelockt, um zu ermitteln.
Die Besetzung ist hier das Interessanteste. Ralph Macchio spielt Colin Ripley. Tiffany Haddish spielt Captain Graysmith. Andrew Stevens ist Arthur Otto. Drei Namen, die man nicht auf einem Call Sheet erwartet.
Was die Stadt preisgibt
Die Nebenbesetzung ist lang und dünn:
- Brittany Seals als Angestellte eines Bestattungsinstituts
- Hopper Stone als Zahnarzt, nur Stimme
- Sarah Murphree als Julie Trembley
- Angelena Swords als Ilsa Otto
- Sam Brooks als Mike Bowers
- David Moncrief als Hank Brewster
- April Alsbury als Bibliotheks-, Restaurant- und Barbesucherin
Die letzte Nennung sticht hervor. Eine Darstellerin übernimmt drei unbenannte Rollen.
| Element | Was der Film bietet |
|---|---|
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Genre | Krimi, Thriller |
| Hauptpaarung | Kriminologe und Psychologe |
| Schauplatz | Abgelegene Stadt in Mississippi |
| Zentraler Fall | Mord und ein Verschwinden |
Das Zwillingsschwestern-Problem
Ein ermordetes Mädchen und ein verschwundener Zwilling ist ein starker Köder. Das ergibt zwei Rätsel, die einander eigentlich befeuern müssten. Benetton schrieb das Drehbuch und führte Regie, also liegt das Versäumnis, sie zu verbinden, allein bei ihm.
Macchio und Haddish sind die Art von Besetzung, die einen Film tragen sollte. Auf dem Papier liest sich ein Krimithriller mit diesen beiden in den Nebenrollen wie etwas Größeres als 92 Minuten.
Wo die Lügen begraben bleiben
„The Girl in the River“ hat einen Titel, einen Slogan und eine Prämisse. Der Zwillings-Köder ist das Einzige, was es zu behalten lohnt. Alles drumherum – die geköderten Ermittler, die überbesetzte Besetzung, der nur stimmliche Zahnarzt – liest sich wie zusammengesetzte Teile statt wie eine erzählte Geschichte.
Der Slogan besagt, jede Lüge treibe an die Oberfläche. Der Film hält sie größtenteils darunter.
4 von 10.
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