EVE Vanguard fordert die Spieler auf, auf einem feindlichen Planeten abzuspringen, für das zu kämpfen, was sie tragen können, und mit den Trümmern zu leben, die sie hinterlassen. Fenris Creations entwickelte und veröffentlichte das Spiel für PC, und es erscheint 2026.
Das ist das ganze Konzept, und es ist ein großes. EVE Vanguard ist ein Sci-Fi-Sandbox-Ego-Shooter, der auf riskanten Einsätzen aufbaut. Man kämpft, sammelt und passt sich in brutalen Kriegsgebieten an, und jede Entscheidung hinterlässt ihre Spuren in einem von Spielern gesteuerten Universum im Krieg. Das Studio verkauft Konsequenzen, nicht nur Schießereien.
Trailer, via EVE Online.
Der Planet, zu dem du immer wieder zurückkehrst
Die Genre-Liste verrät, wie Fenris erwartet, dass man seine Zeit verbringt: Shooter, Strategie, Taktik, Abenteuer. Das ist ein ungewöhnlicher Stapel. Shooter verlangen selten Geduld. Taktikspiele verlangen selten das Sammeln von Vorräten. Abenteuer verlangen selten, dass man akzeptiert, dass die Karte sich an einen erinnert.
EVE Vanguard will alle drei auf einmal. Die Themen – Action, Science-Fiction, Survival, Sandbox, Kriegsführung – deuten auf ein Spiel hin, in dem das Schießen ein System unter mehreren ist und in dem die Sandbox der Punkt ist und nicht die Kulisse.
Vier Arten des Einsatzes
Die Modus-Liste ist die klarste Absichtserklärung im Quellmaterial. EVE Vanguard unterstützt Einzelspieler-, Mehrspieler-, Koop- und Massively-Multiplayer-Online-Spiel. Das ist kein Menü aus nachträglichen Einfällen; es sind vier verschiedene Spiele, die sich ein Kriegsgebiet teilen.
| Modus | Was er impliziert |
|---|---|
| Einzelspieler | Ein Solo-Einsatz, kein Trupp, der einen deckt |
| Mehrspieler | Spieler-gegen-Spieler-Einsätze auf demselben Planeten |
| Kooperativ | Ein Trupp, der gemeinsam kämpft und plündert |
| MMO | Ein beständiges, von Spielern gesteuertes Universum im Krieg |
Die MMO-Zeile ist die, die zählt. Eine Sandbox verdient den Namen nur, wenn andere Leute darin sind und sie verändern, und EVE Vanguard bekennt sich schriftlich dazu.
Ego-Perspektive, hohe Einsätze
Die Ego-Perspektive ist die richtige Entscheidung und die sichere. Sie versetzt dich mitten in den Einsatz, nah an das Plündern und das Kämpfen, und sie lässt jede Entscheidung wie deine wirken statt wie die der Kamera.
Doch die Perspektive ist kein Design. Was die Quelle beschreibt, ist eine Schleife – kämpfen, plündern, anpassen –, und Schleifen leben oder sterben danach, ob das Anpassen interessant ist. Fenris hat diesen Teil noch nicht gezeigt.
Der Satz „jede Entscheidung hinterlässt ihre Spuren“ leistet hier enorme Arbeit. Er könnte ein Universum bedeuten, das sich durch Spielerhandlungen tatsächlich verschiebt. Er könnte eine Rangliste bedeuten.
Was Fenris uns noch schuldet
Der Ehrgeiz ist echt und die Teile passen zusammen. Ein Taktik-Shooter mit Überlebensthemen, eine Sandbox mit MMO-Rückgrat, ein Krieg, den die Spieler vorantreiben – das ist eine kohärente Idee, und sie ist interessanter als ein weiterer Arena-Shooter.
Das Risiko ist dasselbe, das jede persistente Sandbox trägt. Das Universum muss sich auf für Spieler sichtbare Weise verändern, sonst sind die Einsätze Dekoration. Fenris Creations hat die Modi und die Themen angekündigt. Es hat die Marke nicht gezeigt.
EVE Vanguard ist genau deshalb sehenswert. Wenn die Entscheidungen Bestand haben, ist dies ein Spiel, in dem Menschen leben werden. Wenn nicht, ist es ein Shooter mit einer großen Karte und einem Versprechen.
Wertung: 7 von 10.
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