Murdered: Soul Suspect fordert dich auf, deinen eigenen Mord aufzuklären. Es erschien im Juni 2014 für PlayStation 3, PlayStation 4, Windows, Xbox 360 und Xbox One, entwickelt von Airtight Games und veröffentlicht von Square Enix. Der Aufhänger ist einer der besseren jener Konsolengeneration. Die Umsetzung ist es nicht.
Trailer, via IGDBcom.
Ronan O’Connor und der Bell Killer
Du spielst Ronan O’Connor, einen Polizeidetektiv aus Salem mit einer bewegten Vergangenheit. Er spürt einen berüchtigten Serienmörder auf, den das Spiel den Bell Killer nennt, wird im Kampf aus einem Fenster geworfen und erschossen. Er kehrt als Geist zurück. Seine längst verstorbene Frau Julia sagt ihm, er müsse das Rätsel um den Bell Killer lösen, bevor er sich ihr wieder anschließen könne.
Das ist der ganze Motor der Sache: ein toter Polizist, ein Fall, von dem er nicht lassen kann, und eine Zwischenwelt namens Dusk, aus der er entkommen muss. Es ist eine starke Prämisse für eine Detektivgeschichte, und Murdered: Soul Suspect weiß das.
Salem, Hinweise und L.A. Noire
Das Spiel wird in der Third-Person-Perspektive in einem fiktionalisierten Salem gespielt. Man bekommt eine Kirche, ein Mietshaus, einen Friedhof, Holzhäuser im Neuengland-Stil, enge Straßen und gotische Kirchen. Hinweise werden in einer Weise gesammelt, die an die Untersuchungssequenzen von L.A. Noire erinnert, und es gibt Hunderte von Sammelobjekten, darunter Ghost Girl Messages und Papierfetzen über Ronans Leben.
Ronans Geisterfähigkeiten tragen den Rest. Er kann sich teleportieren und Besitz ergreifen. Er kämpft gegen dämonische Geister, um seine Seele zu bewahren. Er arbeitet auch mit Abigail, dem Geist eines puritanischen Kindes.
Joy, Cassandra und die psychische Wendung
Die Nebenbesetzung leistet mehr Arbeit als der Kampf. Ein Medium namens Joy beobachtet den Kampf und versteckt sich in einer Kirche. Sie sucht ihre vermisste Mutter Cassandra, die die Polizei im Fall des Bell Killers beraten hat. Joy weigert sich zunächst zu helfen, versucht in die Polizeistation einzubrechen und wird verhaftet. Ronan hilft ihr zu entkommen, damit sie ihm helfen kann, die physische Welt zu berühren.
Der mittlere Abschnitt ist der Punkt, an dem die Geschichte interessant wird. Ein feindseliger Beamter namens Baxter, der Ronans Strafakten zurückhält, arbeitete mit Cassandra zusammen. Ihre Nachforschungen führen Ronan und Joy zum Friedhof von Salem, dann zum Geist eines ertrunkenen Mädchens namens Sophia, die sagt, der Bell Killer habe sie nach einem Vertrag gefragt.
Worum es in dem Fall eigentlich geht
Die beste Idee in Murdered: Soul Suspect ist, dass der Bell Killer psychische Medien tötet. Ronan und Joy erfahren das in einer psychiatrischen Klinik, wo sie das überlebende Opfer des Killers finden, Iris, die ebenfalls Geister sehen kann. Iris wird vom Geist ihrer Schwester Rose besessen.
Das ist eine echte Mystery-Struktur, und deshalb wurde die Geschichte des Spiels gelobt, auch wenn der Rest es nicht wurde. Ronans Detektivinstinkt und seine neuen übernatürlichen Fähigkeiten sind dasselbe Werkzeug, und das ist das Sauberste, was das Drehbuch macht.
Wo das Spiel auseinanderfällt
Der Großteil der Kritik bei Veröffentlichung konzentrierte sich auf das schlechte Kampfsystem, die kurze Länge, den fehlenden Wiederspielwert und den fehlenden Schwierigkeitsgrad. All das hält stand. Die Kämpfe gegen dämonische Geister sind das schwächste Material im Spiel, und sie tauchen zu oft auf. Die Hinweissequenzen setzen selten etwas entgegen. Man bewegt sich der Reihe nach durch Salem, Level für Level, und das Spiel verlangt fast nie, dass man falsch liegt.
| Veröffentlichungszeitraum | Plattform |
|---|---|
| Juni 2014 | PlayStation 3 |
| Juni 2014 | PlayStation 4 |
| Juni 2014 | Windows |
| Juni 2014 | Xbox 360 |
| Juni 2014 | Xbox One |
Unser Urteil zu Murdered: Soul Suspect
Murdered: Soul Suspect ist ein gutes Mysterium, verpackt in ein dünnes Spiel. Der Fall des Bell Killers, die Wendung mit dem Medium und die Kulisse von Salem sind die Reise wert. Der Kampf, die Länge und der Schwierigkeitsgrad sind es nicht. Es ist ein Spiel, das man wegen der Geschichte beendet und dann weglegt, und das weiß es.
Wertung: 6,1 von 10.
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