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Soul Eater Review: Drei Teams, ein Verrat und ein Krieg gegen Hexen)

Eine Rezension von Soul Eater, der 2008 bei TV Tokyo ausgestrahlten Anime-Fernsehserie: drei Teams von Meistern, der Aufstieg eines Kishin und ein befriedigender Final Arc. )

Von mitch·5 Min. Lesezeit
A meister and her weapon face off against a witch in a neon-lit fantasy city.

Soul Eater ist eine Fernsehserie von TV Tokyo aus dem Jahr 2008, die ein einfaches Konzept in etwas weit Chaotischeres verwandelt. Drei Teams von Waffenhändern und ihren menschlichen Waffen versuchen, 99 böse Seelen und eine Hexe zu sammeln, um zu den Death Scythes aufzusteigen, dem höchsten Rang der Waffen. Die Serie, basierend auf dem Manga von Atsushi Ohkubo, umfasst 51 Episoden und folgt Maka Albarn und Soul Eater, Black Star und Tsubaki Nakatsukasa sowie Death the Kid mit Liz und Patty Thompson, während sie die Death Weapon Meister Academy, oder DWMA, in der fiktiven Stadt Death City, Nevada, besuchen.

Die Prämisse ist einfach. Die Umsetzung ist es nicht.

Trailer, über Crunchyroll Store Australia.

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Die Drei Teams

Die drei Teams sind der Motor der Serie. Maka und Soul sind das führende Paar, mit Makas scharfen Verstand und Souls gelassener Distanz, die jede ihrer Missionen antreiben. Black Star und Tsubaki sind die Wildcard, wobei Black Stars Ego nur von Tsubakis Loyalität und ihrer Fähigkeit, sich in eine Vielzahl von Ninja-Waffen zu verwandeln, übertroffen wird. Death the Kid ist der Außenseiter, ein Perfektionist mit den Pistolenpartnern Liz und Patty, die die Symmetrie nicht ignorieren kann.

Die Serie verbringt ihre ersten Episoden damit, diese Charaktere und ihre Eigenheiten vorzustellen. Die Teamarbeit ist hier der wahre Star. Makas literarisches Wissen und Souls musikalische Instinkte machen sie zu einem herausragenden Paar. Black Stars ständiges Prahlerei und Tsubakis stille Unterstützung bilden einen Kontrast, der funktioniert. Death the Kids Perfektionismus wird mit großer Sorgfalt inszeniert, und seine Angst, die Symmetrie zu brechen, ist wirklich lustig.

Medusa und die Hexen

Die Schurken sind es, wo die Serie interessant wird. Medusa ist die Hauptantagonistin, die Hexe, die Crona zwingt, böse Seelen zu sammeln und schließlich in einen Kishin zu verwandeln, einen bösen Gott. Ihr Plan ist es, Asura wiederzuerwecken, den ersten Kishin, der die Welt fast in den Wahnsinn stürzte. Sie und ihre Komplizen greifen die DWMA an, und obwohl Maka, Black Star und Death the Kid zusammenarbeiten, gelingt es ihnen, Asura wiederzuerwecken, der aufbricht, um Chaos in der Welt zu verbreiten.

Die Serie verschwendet keine Zeit mit Erklärungen. Sie wirft Medusa dem Zuschauer entgegen und lässt die Handlung sich entfalten. Der Wiederbelebungsbogen wird mit echtem Gewicht behandelt, und der kurze Kampf mit Shinigami etabliert eine massive Bedrohung, auf die sich die Serie in ihrem mittleren Abschnitt zubewegt. Die Serie führt außerdem Arachne ein, Medusas Schwester, die ihre Organisation, Arachnophobia, zu einer ernsthaften Bedrohung für DWMA umformt. Die Serie ruft Death Scythes aus der ganzen Welt herbei, um bei der Schlacht zu helfen.

Der Mid-Season-Verrat

Die mittlere Phase der Serie ist der Punkt, an dem sie zu versagen beginnt. Medusa taucht mit ihrer Seele im Körper eines jungen Mädchens wieder auf und schließt mit DWMA einen Waffenstillstand, um Arachnophobia gemeinsam auszulöschen. Die Infiltration des Hauptquartiers von Arachnophobia ist angespannt, wobei Maka Arachne tötet, nur damit Medusa DWMA verrät, den Körper von Arachne übernimmt und Crona wieder in ihren Dienst zwingt.

Die Serie behandelt den Verrat mit echtem Gewicht. Es ist kein Weggeworfener Moment. Die Konsequenzen wirken sich auf den Rest der Staffel aus. Death the Kid wird von Noah gefangen genommen, einem künstlichen Konstrukt, das aus dem Buch von Eibon geschaffen wurde, und Maka benutzt Araches Seele, um Soul in einen Death Scythe zu verwandeln. Das Duo wird Teil der neu gebildeten Meistereinheit Spartoi zusammen mit ihren Freunden, befreit Death the Kid und besiegt Noah.

Der Endbogen

Der Endbogen ist der Ort, an dem die Stärken und Schwächen der Serie am deutlichsten zur Schau gestellt werden. Crona taucht in einer Stadt in Russland wieder auf, zerstört sie und den dort stationierten Death Scythe, bevor er von Medusa dazu verleitet wird, sie zu töten und in den Wahnsinn zu geraten. Maka wird angewiesen, ihn aufzuspüren. Die Serie verbringt ihre letzten Episoden damit, dass Maka und Soul auf der Flucht sind, wobei die gesamte DWMA und ihre Death Scythes sie verfolgen.

Der Kampf mit Crona ist der Höhepunkt. Die Serie verleiht dem Moment echtes Gewicht, und die Auflösung ist zufriedenstellend. Es ist kein sauberer Sieg, aber es ist ein Sieg, der die Einsätze respektiert, auf die sich die Serie aufgebaut hat.

Der Sprechercast

Der Sprechercast ist stark. Chiaki Omigawa als Maka Albarn und Koki Uchiyama als Soul Eater bilden das führende Paar und tragen das emotionale Gewicht der Serie. Yumiko Kobayashi als Black Star und Kaori Nazuka als Tsubaki Nakatsukasa bilden ein starkes unterstützendes Paar. Mamoru Miyano als Death the Kid und Maaya Sakamoto als Crona verleihen ihren Charakteren Tiefe. Akeno Watanabe als Elizabeth Thompson, Rikiya Koyama als Death und Narumi Takahira als Patricia Thompson runden den Cast ab. Houko Kuwashima spricht Medusa, und Masafumi Kimura spricht Sid Barrett.

Die Serie verfügt außerdem über einen Sinn für Humor, der verhindert, dass die Action in Trost versinkt. Black Stars Ego und Death the Kids Perfektionismus sorgen für stetigen komischen Relief.

Die Stärken

  • Eine klare Drei-Teams-Struktur, die jedem Paar eine eigene Identität verleiht
  • Ein Schurkenbogen mit echten Einsätzen und Gewicht
  • Ein Endbogen, der ein befriedigendes Ergebnis liefert
  • Ein Sprechercast, der die emotionalen Wendepunkte der Serie verankert
  • Ein Sinn für Humor, der verhindert, dass die Action zu düster wirkt

Die Schwächen

  • Der Mittelteil zieht in manchen Stellen an, mit Füllfolgen, die die Handlung nicht voranbringen
  • Einige Charakterbögen wirken gehetzt, besonders bei Nebenfiguren
  • Die Welt der Serie kann dicht wirken, mit neuen Begriffen und Konzepten, die schnell eingeführt werden

Das Urteil (

Soul Eater ist eine Serie, die weiß, was sie sein will. Sie will eine Komödie, eine Action-Serie und ein Drama zugleich sein, und das gelingt ihr zumeist. Die drei Teams bilden das Herz der Serie, und die Bösewichte sind mit echter Bedrohungskraft gezeichnet. Der Sprechercast verkörpert die emotionalen Momente, und der Humor verhindert, dass die Serie zu düster wirkt. (

Der mittlere Abschnitt zieht teilweise in die Länge, und einige Handlungsstränge wirken gehetzt, aber die Serie gewinnt in ihren abschließenden Episoden wieder an Schwung. Der Verrat von Medusa und der Kampf mit Crona werden mit großer Ernsthaftigkeit behandelt, und die Auflösung ist befriedigend. Die Serie ist ein solides Werk und verdient ihren Platz als eines der interessanteren Animes seiner Zeit. (

7,8 von 10.

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