„Darker than Black“ ist eine japanische Anime-Serie über Attentäter, Auftragnehmer und die Tore, die die Welt zerstörten. Sie lief über zwei Staffeln mit insgesamt 37 Episoden auf MBS, TBS und ihren verbundenen Sendern. Die Serie wurde von Tensai Okamura geschaffen und inszeniert, mit Animation von Studio Bones. Sie folgt einem chinesischen Auftragnehmer namens Hei, der für das Syndikat Missionen in einem von einer mysteriösen räumlichen Anomalie veränderten Tokio ausführt.
Die Prämisse ist einfach. Eine räumliche Anomalie namens „Himmels Tor“ erschien in Südamerika, gefolgt von „Hölle Tor“ in Tokio. Der Himmel veränderte sich, die Landschaft wurde verwüstet, und Menschen mit besonderen Fähigkeiten tauchten auf. Sie werden Auftragnehmer genannt, und ihre Kräfte gehen mit einem Preis einher: sie bezahlen jede Nutzung mit einem Teil ihrer Menschlichkeit.
Trailer, über AnimaxAsia.
Hei und das Syndikat
Hei ist der zentrale Charakter. Er nimmt Spionage- und Attentatsmissionen in Tokio im Auftrag des Syndikats wahr, einer mysteriösen Organisation, die nach dem Krieg des Himmels aufstieg. Die Vereinigten Staaten verloren während dieses Konflikts ihren Supermachtstatus. Heis Suche nach seiner vermissten Schwester Bai treibt viele seiner Handlungen an.
Hei hat ein falsches bürgerliches Leben. Er ist als schüchterner Schüler unter dem Alias Li Shenshun bekannt, und er wird von Yin unterstützt, einem künstlichen Menschen namens Doll, und Mao, einem Auftragnehmer, der in dem Körper einer Katze gefangen ist und von dem ehemaligen Polizisten Huang beaufsichtigt wird. Die Struktur der Serie ist episodisch, mit einem Schurken-des-Woche-Format und einem breiten Cast an Charakteren, darunter ein japanisches Public Security Bureau, das die Aktivitäten gefährlicher Menschen mit übernatürlichen Kräften überwacht.
Auftragnehmer und die Tore
Die Welt ist der eigentliche Star von „Darker than Black.“ Zehn Jahre vor Beginn der Serie erschien „Himmels Tor“ in Südamerika. Es folgte „Hölle Tor“ in Tokio, das den Himmel veränderte und Verwüstungen in der Landschaft anrichtete. Die echten Sterne verschwanden und wurden durch falsche Sterne ersetzt.
Auftragnehmer sind die Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Sie sind in der Lage zu übernatürlichen Leistungen, aber ihre Kräfte gehen mit einem Preis einher. Jede Nutzung der Fähigkeiten eines Auftragnehmers kostet einen Teil seiner Menschlichkeit. Auftragnehmer werden vor der Öffentlichkeit geheim gehalten und arbeiten für Nationen und Organisationen als Spione und Attentäter.
The Syndicate ist die zentrale Macht in dieser Welt. Sie erlangte nach dem Krieg des Himmels, den die Vereinigten Staaten verloren, die Vorherrschaft. Die Serie dreht sich um Heis Missionen, erforscht aber auch die größere politische Landschaft. Auftragnehmer werden von Organisationen auf der ganzen Welt ausgebildet und eingesetzt, und ihre Kämpfe um wertvolle Objekte und Informationen treiben die Handlung voran.
Balance zwischen Action und Drama
Die Serie ist eine Mischung aus Spionage und Action. Hei nimmt Missionen für das Syndicate an, und die Serie verfolgt seine Fortschritte durch Tokios veränderte Straßen. Die Serie ist kein Action-Spektakel, hat aber eine gewisse Schwere und Konsequenz. Jede Mission ist wichtig, und die Serie macht das deutlich.
Die Serie hat auch eine dramatische Seite, dank Heis Suche nach seiner vermissten Schwester. Er glaubt, dass eine Frau namens Amber für ihr Verschwinden verantwortlich ist, und dieser Glaube treibt viele seiner Handlungen an. Die Figur der Amber, die Evening Primrose anführt, eine Gruppe von Auftragnehmern, die vom Syndicate ins Visier genommen werden, ist eine wiederkehrende Bedrohung.
Die episodische Struktur der Serie bedeutet, dass jede Mission ihre eigene Geschichte ist. Das kann sowohl ein Segen als auch ein Fluch sein. Die Serie schreitet schnell voran, aber das bedeutet auch, dass einige Charaktere und Handlungsstränge unterentwickelt bleiben.
Der Sprechercast
Der Sprechercast verleiht der Serie ihre Identität. Hidenobu Kiuchi spricht Hei, und Kiyomi Asai spricht July. Ikuya Sawaki spricht sowohl Mao als auch Petya, und Kana Hanazawa spricht Pavlichenko Suou.
Das Anime wurde in zwei Manga-Reihen adaptiert, die in Kadokawa Shotens „Monthly Asuka“ und Square Enix’s „Young Gangan“ erschienen. Eine Fortsetzung, „Darker than Black: Gemini of the Meteor“, folgte und lief von Oktober bis Dezember 2009 über zwölf Episoden.
In Nordamerika wurde die Serie von Funimation lizenziert.
Animation und Stil
Die Serie wurde von Bones animiert. Die Serie spielt in einem von den Toren veränderten Tokio, und die Kunst spiegelt das wider: die Tore veränderten den Himmel und die Landschaft.
Die Serie beschreibt die Tore als eine mächtige Idee, verbringt aber nicht viel Zeit damit, sie zu erforschen. Die falschen Sterne, die die echten ersetzten, sind ein Detail, aber kein zentraler Bestandteil der Geschichte. Die Serie interessiert sich mehr für die Auftragnehmer und das Syndicate als für die Welt, in der sie leben.
Die Serie hat außerdem die Angewohnheit, neue Bedrohungen einzuführen und dann weiterzumachen. Die Nebendarsteller, darunter Yin und Mao, sind oft unterentwickelt. Das „Schurke-der-Woche“-Format bedeutet, dass die Serie nicht viel Zeit hat, ihre Charaktere zu entwickeln, und das ist im Tempo zu erkennen.
Wo es zu kurz kommt
Die Serie stützt sich stark auf ihre Prämisse. Die Tore sind eine starke Idee, aber die Serie verbringt wenig Zeit damit, sie zu erforschen. Die falschen Sterne, die die echten ersetzt haben, sind ein Detail, aber nicht Teil der zentralen Geschichte. Die Serie ist mehr an den Auftragnehmern und dem Syndikat interessiert als an der Welt, in der sie leben.
Die Serie führt außerdem neue Bedrohungen ein und bewegt sich dann schnell weiter. Die Nebendarsteller, darunter Yin und Mao, sind oft unterentwickelt. Das „Schurke-der-Woche“-Format bedeutet, dass die Serie nicht viel Zeit hat, ihre Charaktere zu entwickeln, und das ist im Tempo zu erkennen.
Das Urteil
„Darker than Black“ ist eine kompetente, wenn auch ungleichmäßige Serie. Sie hat eine starke Hauptfigur in Hei und eine solide Prämisse, erreicht aber nie ganz die Höhe ihrer Ideen. Die Serie ist am besten, wenn sie sich auf Heis Missionen konzentriert, und am schlechtesten, wenn sie den Fokus auf die größere politische Landschaft verliert.
Die Animation ist sauber, die Prämisse ist stark. Aber die episodische Struktur, das fragmentierte Erzählen und der unterentwickelte Nebencast verhindern, dass die Serie zu Größe aufsteigt.
| Aspekt | Stärken | Schwächen |
|---|---|---|
| Prämisse | Tore, Auftragnehmer, Syndikat | Unterentwickelte Weltgestaltung ( ) |
| Charakter ( ) | Hei, Yin, Mao ( ) | Nebenfiguren unterentwickelt ( ) |
| Animation ( ) | Sauberer, dunkler Ton ( ) | Fragmentarische Erzählung ( ) |
| Sprecherteam ( ) | Hidenobu Kiuchi, Kiyomi Asai, Ikuya Sawaki, Kana Hanazawa ( ) | Begrenzte Zeit pro Episode ( ) |
Kernfakten ( )
- Episoden: 37, über zwei Staffeln ( )
- Netzwerk: MBS, TBS und angeschlossene Sender
- Sprecher: Hidenobu Kiuchi (Hei), Kiyomi Asai (July), Ikuya Sawaki (Mao/Petya), Kana Hanazawa (Pavlichenko Suou)
„Darker than Black“ ist eine empfehlenswerte Serie für Fans von Spionage-Anime. Es überzeugt durch eine starke Hauptfigur, ein solides Konzept und eine düstere, fesselnde Welt. Aber es ist nicht perfekt. Seine episodische Struktur und fragmentarische Erzählweise hindern es daran, wirklich großartig zu sein.
Die Serie ist ein Kind ihrer Zeit, und das ist erkennbar. Es ist eine kompetente, wenn auch ungleichmäßige Serie, die sich lohnt, wenn man sich für das Genre interessiert. Aber man sollte keine Meisterwerke erwarten.
Das Notizbuch abonnieren.
Die besten Geschichten des Tages und jedes neue Urteil, in klarem Deutsch, um sieben im Postfach. Eine Mail am Tag, nicht mehr.





