Everything, Everything ist eine Liebesgeschichte über ein Mädchen, das sein Haus nicht verlassen kann, und sie weiß von der ersten bis zur letzten Szene genau, was für eine Art von Geschichte sie ist. Der Film folgt Maddy Whittier, gespielt von Amandla Stenberg, einer Jugendlichen mit einer seltenen Erkrankung, die sie an ihr Zuhause fesselt. Nick Robinson spielt Olly Bright, den Jungen, der nebenan einzieht und alles verändert, von dem sie dachte, sie könne ohne es leben. Der Ausgangspunkt ist einfach. Die Umsetzung ist es weniger.
Trailer, via Warner Bros..
Maddys Welt
Maddy lebt im Vorort von Los Angeles mit ihrer Mutter, Dr. Pauline Whittier, gespielt von Anika Noni Rose, und ihrer Krankenschwester Carla, gespielt von Ana de la Reguera. Nur drei Personen dürfen das Haus betreten. Maddy beobachtet alle anderen von Fenstern und Bildschirmen aus. Dann kommt Olly nebenan an, und er beginnt, seine Telefonnummer auf sein Fenster zu schreiben, damit sie sie sehen kann.
Olly kommt an
Maddy und Olly kommunizieren über Textnachrichten und E-Mails. Sie mögen sich schnell, und der Film verlässt sich stark auf die Chemie zwischen Stenberg und Robinson, um den mittleren Abschnitt zu tragen. Als Maddy Carla schließlich davon überzeugt, Olly ins Haus zu lassen, ist die Szene angespannt und still. Später, am vierten Juli, teilen Maddy und Olly einen Kuss, während draußen Feuerwerk losgeht.
Das Drehbuch
Das zentrale Problem des Films ist das Drehbuch. J. Mills Goodloe schrieb das Skript, und es wirkt dünn neben dem Roman, auf dem es basiert. Der Einsatz ist klar — Maddys Erkrankung bedeutet, dass sie ihr Zuhause nicht verlassen kann —, aber der Weg zur Auflösung wird oft mit groben Strichen statt mit sorgfältigen behandelt. Figuren handeln auf eine Weise, die sich bequem anfühlt statt verdient, und die emotionalen Momente treffen weniger wegen des Schreibens und mehr wegen der Schauspieler, die sie tragen.
Das Urteil
Die schauspielerischen Leistungen sind das stärkste Argument des Films für sich selbst. Stenberg verleiht Maddy eine stille Würde, die sie geerdet hält, selbst wenn die Geschichte abdriften. Robinson behauptet sich an ihrer Seite, und ihre gemeinsamen Szenen sind der Grund, warum der Film überhaupt funktioniert. Der Werbeslogan des Films verspricht, alles für die Liebe zu riskieren, und dieses Versprechen wird größtenteils gehalten — aber das Risiko ist kleiner, als es sein müsste.
Der Film spielte weltweit 61 Millionen Dollar bei einem Produktionsbudget von 10 Millionen Dollar ein, was als Erfolg für das Studio zählt, aber die kritische Position des Films schwach bleiben lässt. Die Kritiken waren damals gemischt, mit Lob für die Hauptdarsteller und scharfer Kritik am Drehbuch. Diese Spaltung bleibt berechtigt.
Everything, Everything ist eine sympathische, kompetente Romanze, die nie ganz die Höhen erreicht, die ihre Prämisse nahelegt. Sie verdient ihren Platz als angenehme Unterhaltung, nicht als großartige.
| Ereignis | Datum |
|---|---|
| Beginn der Hauptdreharbeiten | 6. September 2016 |
| Ende der Hauptdreharbeiten | 7. Oktober 2016 |
| Veröffentlichungsdatum | 19. Mai 2017 |
Die Endwertung ist 5,2 von 10.
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