Der Beitrag ist eine Nachricht mit dem Titel „I hate you Microsoft“, und es handelt sich um eine Tirade gegen Microsoft, die an einen konkreten Vertrag zwischen einer Universität und dem Unternehmen geknüpft ist. Der Verfasser beginnt mit einer schlichten Beschwerde darüber, dass er ein PowerPoint-Dokument nicht bearbeiten kann.
Das Öffnen des Dokuments
Der Verfasser beginnt mit dem Moment, in dem er ein PowerPoint-Dokument öffnen musste. Er ist über sein institutionelles Konto bei Microsoft-Diensten angemeldet, da die Universität Microsoft eine große Summe Geld zahlt – „im Bereich von Hunderttausenden Euro“ – im Rahmen von Verträgen mit dem Unternehmen.
Das Problem entsteht, als er versucht, die Datei zu bearbeiten. Die Software teilt ihm mit, dass sein Konto die Bearbeitung auf einem Mac nicht erlaube. Der Verfasser reagiert mit Frust: „Like WHAT THE ACTUAL FUCK REALLY?“ Er fragt, ob die Meldung bedeute, er solle sich „einen verdammten Windows-Rechner holen“.
Der Vertrag dahinter
Der Verfasser bringt die PowerPoint-Beschränkung direkt mit dem Vertrag der Universität mit Microsoft in Verbindung. Er merkt an, dass die Universität Microsoft für Lizenzen bezahlt, während das Unternehmen in seinen Apps weiterhin Werbung schaltet. Er weist darauf hin, dass die Taschenrechner-App Hunderte Megabyte Arbeitsspeicher verbraucht, dass Fehler weit verbreitet sind und dass das System Überwachungsfunktionen enthält.
Er erwähnt auch Copilot und Windows Recall, ohne jedoch zu erklären, worauf sich diese beziehen, über die allgemeine Beschwerde hinaus. Das Gesamtbild ist in seiner Darstellung düster.
„Please stop using windows. Please stop using proprietary document formats.“
Der Verfasser möchte, dass Universitäten und andere Institutionen von Microsofts proprietären Systemen abrücken. Er warnt, dass, wenn die Institutionen nicht gemeinsam handeln, sie „in deep shit“ stecken.
Der Hinweis zum Website-Hosting
Der Verfasser räumt eine Schwäche in seiner eigenen Position ein. Er hostet diese Website auf GitHub Pages und gibt zu, dass er es künftig besser machen werde. Das Eingeständnis steht neben der Beschwerde, was darauf hindeutet, dass der Verfasser die Ironie selbst erkennt.
Die Nachricht endet mit „Thank you.“ Der Ton bleibt durchgehend wütend. Der Verfasser ist offensichtlich frustriert über die Situation, und er möchte, dass andere diese Frustration teilen.
Was dieser Beitrag zeigt
Der Beitrag ist keine sorgfältige politische Argumentation. Er ist ein persönlicher Wutausbruch von jemandem mit einem institutionellen Konto, der die Gegebenheiten als zutiefst unangenehm empfindet. Der Hauptpunkt des Autors ist einfach: Ihm wird gesagt, er könne ein Dokument nicht auf seinem bevorzugten Gerät bearbeiten, und er macht Microsoft für diese Einschränkung verantwortlich.
Der weitere Kontext ist hier von Bedeutung. Universitäten verhandeln oft komplexe Verträge mit Technologieunternehmen, und diese Verträge können bestimmen, welche Software Studierende und Beschäftigte verwenden. Wenn ein Vertrag eine Einrichtung dazu zwingt, sich auf eine einzige Plattform zu stützen, spüren die einzelnen Nutzer die Auswirkungen täglich.
Die Beschwerde des Autors spiegelt eine größere Debatte über proprietäre Software wider. Seit Jahren argumentieren Kritiker, dass die Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter Institutionen in teure, unflexible Systeme einsperrt. Dieser Beitrag ist ein kleines Beispiel für dieses Argument, erzählt aus der Perspektive von jemandem, der einfach nur ein Dokument bearbeiten wollte.
Ob der Beitrag jemanden umstimmt, ist unklar. Doch die Botschaft fängt eine echte Frustration ein, die viele Nutzer empfinden, die täglich auf institutionelle Software angewiesen sind.
Der Autor endet mit einem Aufruf zum Handeln. Er will, dass die Menschen aufhören, Windows zu verwenden, und aufhören, proprietäre Dokumentformate zu verwenden. Seine Schlusszeilen sind ein Aufruf zum Kampf, auch wenn das Format ein persönlicher Blogbeitrag und keine formelle Petition ist.
Der Wutausbruch ist vorbei. Die Frustration bleibt.
Quellenmaterial: „I hate you Microsoft“, henriquenunez.eu.
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