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Ben Afflecks Boston-Heist-Drama erzielt solide 7,4

Eine leise Heist-Geschichte von Doug MacRay, Bankräuber aus Boston, und der Frau des Gesetzes, die es wagt, ihn im Verderben zu lieben.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A man stands alone upon a wet street, his figure a shadow against the light of a distant bank.

„The Town“ ist ein Heist-Film über Menschen, die beruflich Banken ausrauben und das wie einen Job behandeln. Ben Affleck führt Regie und spielt in dem Film die Hauptrolle als Doug MacRay, ein Bankräuber aus Boston, der jahrelang in denselben Straßen unterwegs war wie die Polizisten, denen er entkommt. Der Film begleitet ihn durch einen Raubüberfall, eine Romanze mit einer einheimischen Frau namens FBI-Agentin Rachel Ward und einen letzten Job, der ihn entweder in den Ruhestand oder ins Verderben treibt.

Der Film ist auf Spannung aufgebaut, und dieses Versprechen löst er größtenteils ein. Affleck bewegt sich in gleichmäßigem Tempo und lässt Szenen atmen, bevor er die Schrauben anzieht. Die schauspielerischen Leistungen halten durchweg stand, wobei die Nebenbesetzung einen Teil des Gewichts trägt, das Afflecks Figur nicht ganz erreichen kann.

Trailer, via Warner On Demand.

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Doug MacRays Job

Doug ist ein professioneller Räuber, der das seit Jahren macht. Er kennt die Straßen, das Timing und die Fluchtwege. Der Film zeigt in seinen frühen Stunden, wie er einen Job plant, wie er das Gebäude beobachtet und wie er sich mit seiner Crew bewegt, sobald sich die Türen öffnen. Das ist der beste Teil des Films, und er verdient seinen langsamen Aufbau.

Die Raubsequenzen sind leise, fast rituell. Affleck zeigt Doug, wie er den Grundriss studiert, das Sicherheitssystem timt und sich mit seinem Schwager, dem Fluchtwagenfahrer, abstimmt. Diese Szenen wirken gelebt, wie ein Job, der zu oft wiederholt wurde, um noch frisch zu wirken. Diese Wiederholung ist der Punkt.

Rachel Wards Rolle

Rachel ist eine Bundesagentin, die im selben Viertel wie Doug lebt. Sie kennt ihn, und sie kennt seine Gewohnheiten. Ihre Beziehung ist der emotionale Kern des Films, und sie funktioniert, weil die Schauspieler sie mit Zurückhaltung spielen. Sie schreien nicht. Sie erklären sich nicht. Sie sitzen einfach im Raum und lassen die Spannung wachsen.

Affleck spielt Doug als einen Mann, der eine Wahl getroffen hat, und Rachel spielt eine Frau, die eine andere getroffen hat. Ihre gemeinsamen Szenen sind die leisesten Teile des Films, und sie sind auch die bewegendsten. Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern ist echt, selbst wenn die Handlung sie auseinandertreibt.

Die Nebenbesetzung

Der Rest der Crew ist eine eingeschworene Gruppe aus Freunden und Familie. Da ist der Fluchtwagenfahrer, der Aufpasser und der Mann, der sich um das Geld kümmert. Jeder bekommt einen kleinen Moment, eine Zeile oder einen Blick, der alles über ihn verrät. Das ist ein Ensemble, das seinen Platz kennt und ihn nicht überreizt.

Die Darstellungen sind solide, erreichen aber nicht dieselben Höhen wie Affleck und Rebecca Hall. Das ist ein fairer Tausch, denn die Geschichte gehört Doug und Rachel. Die Nebenbesetzung existiert, um die Welt voll wirken zu lassen, nicht um den Fokus zu stehlen.

Der letzte Job

Der dritte Akt bringt die Crew für einen letzten Raub wieder zusammen. Der Plan ist einfach, die Ausführung nicht. Der Film steuert auf einen Höhepunkt zu, der Doug vor die Wahl stellt, sich zwischen seinem alten Leben und einem neuen zu entscheiden. Das ist eine berechtigte Frage, und der Film behandelt sie ernst.

Die letzte Sequenz ist spannungsgeladen, gut choreografiert und ein wenig unordentlich. Sie löst nicht alles sauber auf. Sie lässt Doug an einem Ort zurück, an dem er nie zu sein erwartete, und auf eine Zukunft blicken, die er nicht geplant hat.

Was funktioniert

  • Die Szenen der Raubplanung
  • Die Beziehung von Doug und Rachel
  • Die Zurückhaltung der Nebenbesetzung
  • Die Spannung des dritten Akts

Was zu kurz kommt

Das Tempo zieht sich im mittleren Abschnitt. Manche Szenen wirken wie Füllmaterial, nicht wie Charakterentwicklung. Dougs innerer Konflikt ist nicht immer klar, und der Film stützt sich auf Rückblenden, um Dinge zu erklären, die in der Gegenwart hätten gezeigt werden können. Das Ende sitzt, aber es befriedigt nicht vollständig.

Der Film wird auch durch seinen Schauplatz eingeschränkt. Boston ist ein realer Ort, und der Film fängt seine Straßen gut ein. Doch die Geschichte bleibt in einem engen Spektrum von Orten, und diese Beschränkung zeigt sich bis zum Ende. Die Figuren bewegen sich immer wieder durch dieselben Gebäude, und dem Film fallen nicht immer neue Wege ein, sie zu nutzen.

Ein solider Heist-Film

„The Town“ ist kein großartiger Heist-Film, aber ein guter. Er respektiert die Regeln des Genres und fügt eine persönliche Note hinzu. Affleck inszeniert mit Selbstvertrauen, und die Darsteller tragen das Gewicht einer Geschichte, die manchmal ins Wanken gerät.

Der Film ist am besten, wenn er sich auf Doug und Rachel konzentriert, und am schwächsten, wenn er in vertrautes Terrain abdriftet. Er endet mit einer Note, die verdient wirkt, auch wenn er die Fäden, die er gesponnen hat, nicht vollständig auflöst.

„The Town“ ist ein solider Beitrag in einem überfüllten Feld. Er wird das Genre nicht neu erfinden, aber das muss er auch nicht. Er macht seine Sache einfach gut.

Wertung: 7,4 von 10.

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