Bridgerton erschien am 25. Dezember 2020 auf Netflix, und es erschien nicht leise. Erschaffen von Chris Van Dusen nach Julia Quinns Buchreihe, ist es die erste fiktionale Serie von Shondaland für Netflix, und sie behandelt die gesellschaftliche Saison der Regency-Zeit als Kontaktsportart: Reichtum, Lust und Verrat unter der adligen Familie Bridgerton, erzählt von Julie Andrews als das Klatschblatt Lady Whistledown. Die veröffentlichte Kritikerwertung liegt bei 7,5/10, ein Metacritic-Wert von 75. Das ist ungefähr richtig, und die Gründe sind es wert, ausgeführt zu werden.
Trailer, via Netflix.
Ein London, in dem die Rasse neu geschrieben wurde
Die Serie ist keine direkte Adaption der Romane. Bridgerton ist eine alternative Geschichte, angesiedelt in einem London des frühen 19. Jahrhunderts, in dem People of Color zur Ton gehören, einige mit Titeln, die vom Souverän verliehen wurden. Van Dusen baute das aus der Debatte über die behauptete afrikanische Abstammung von Queen Charlotte, und sagte, er habe „die Serie in einer alternativen Geschichte verankern wollen, in der Queen Charlottes gemischtrassiges Erbe nicht nur gut etabliert war, sondern transformativ für Schwarze Menschen und andere People of Color in England.“
Er hat klargestellt, dass dies kein farbenblinde Besetzung ist. Mit seinen Worten würde das „implizieren, dass Farbe und Rasse nie in Betracht gezogen wurden, wo doch Farbe und Rasse Teil der Serie sind.“ Golda Rosheuvels Queen Charlotte ist der Angelpunkt dieser Entscheidung.
Acht Geschwister und eine geflüsterte Stimme
Die Prämisse ist einfach und haltbar. Die acht eng verbundenen Bridgerton-Geschwister — Anthony, Benedict, Colin, Daphne, Eloise, Francesca, Gregory und Hyacinth — arbeiten sich durch die Londoner High Society auf der Suche nach Liebe, umgeben von Freunden und Rivalen.
Julie Andrews wurde am 19. Juni 2019 als Lady Whistledown besetzt. Ihre Voice-Overs tragen einen Großteil der Handlung, und sie sind das klügste Stück Maschinerie der Serie: ein Erzähler, der auch eine Figur ist, und eine Klatschökonomie, die jeden Ball in eine Deadline verwandelt.
Phoebe Dynevor und Regé-Jean Page wurden für die Hauptrollen besetzt, während Jonathan Bailey, Golda Rosheuvel, Luke Newton, Claudia Jessie, Nicola Coughlan, Ruth Gemmell, Adjoa Andoh, Polly Walker, Hannah Dodd und Masali Baduza zum Ensemble gehörten. Luke Thompson, Will Tilston, Florence Hunt und Ruby Stokes vervollständigten im Juli die übrigen Geschwister. Ben Miller, Bessie Carter, Harriet Cains, Martins Imhangbe und Lorraine Ashbourne rundeten die Besetzung ab.
Die Staffeln in der Reihenfolge ihrer Ausstrahlung
| Staffel | Premiere | Format |
|---|---|---|
| 1 | 25. Dezember 2020 | Einzelveröffentlichung |
| 2 | 25. März 2022 | Einzelveröffentlichung |
| 3 | 16. Mai 2024 | Teil eins |
| 3 | 13. Juni 2024 | Teil zwei |
| 4 | 29. Januar 2026 | Teil eins |
| 4 | 26. Februar 2026 | Teil zwei |
| 5 | Erneuert | Noch nicht ausgestrahlt |
Das Spin-off Queen Charlotte: A Bridgerton Story erschien im Mai 2023. Über fünf Staffeln und 32 Folgen hinweg, mit der ersten Ausstrahlung im Dezember 2020 und der letzten im Februar 2026, hat die Serie eine Form beibehalten und dabei ihr Zentrum getauscht.
Die zweite Staffel rückte Jonathan Baileys Anthony in den Mittelpunkt, angekündigt am 21. Januar 2021, wobei Simone Ashley im darauffolgenden Monat als Kate besetzt wurde. Charithra Chandran stieß am 5. April 2021 als Edwina dazu, neben Rupert Young, Shelley Conn als Mary und Calam Lynch als Theo Sharpe. Rupert Evans kam als Edmund Bridgerton an Bord, der verstorbene Patriarch.
Was der Besetzungstausch kostet
Folgendes ist an Bridgerton bemerkenswert, was die Bewertung von 7,5/10 teilweise verbirgt. Die beste Stärke der Serie ist nicht irgendeine einzelne Romanze. Es ist die Familie, und die Familie ist das Eine, das das Format ständig auszugeben droht.
Jede Staffel übergibt das Zentrum an ein anderes Geschwisterkind, was Quinns Büchern treu ist und brutal für den Schwung. Das Ensemble ist groß — Adjoa Andohs Lady Agatha Danbury, Ruth Gemmells Lady Violet Bridgerton, Claudia Jessies Eloise — und die Serie weiß, dass diese Leute ihr Fundament sind. Sie verschiebt nur ständig die Möbel.
Die vierte Staffel bringt Yerin Ha als Sophie Baek, mit Katie Leung als Lady Araminta Gun und Michelle Mao als Rosamund Li. Benedict ist seit der ersten Staffel der interessanteste untergenutzte Bridgerton, und ihm eine Staffel zu geben, ist ein Versprechen, das die Serie schuldet.
Lady Whistledown ist der wahre Motor
Zieht man die Korsetts und die Streichquartette ab, ist Bridgerton eine Serie darüber, wer die Geschichte kontrolliert. Lady Whistledown schreibt die Realität der Ton, bevor die Ton sie lebt. Andrews spielt sie trocken, unaufgeregt und leicht grausam, und die Voice-overs leisten Arbeit, die sonst unbeholfene Exposition wäre.
Deshalb überlebt die Serie ihren eigenen Besetzungskarussell. Die Geschwister wechseln und die Paare ändern sich, aber das Geflüster geht weiter.
Wo Bridgerton am schwächsten ist, ist dort, wo es am meisten gelobt wird: das Spektakel. Eine Staffel in zwei Teile zu splitten, wie es bei Staffel drei und vier der Fall war, ist eine Veröffentlichungsstrategie, die das Publikum bittet, ein Gefühl einen Monat lang festzuhalten. Eine Staffel, die im Januar Premiere hat und im Februar endet, ist eine lange Wartezeit für eine Liebesgeschichte.
Das Urteil zu 7,5
Bridgerton verdient seine 7,5/10 und keinen Punkt mehr, und der Grund ist struktureller而非 künstlerischer Natur. Das London der Alternativgeschichte ist eine echte Erfindung, kein Farbanstrich, und Van Dusens Beharrlichkeit, dass Rasse Teil der Serie ist statt aus ihr getilgt, gibt der Reihe ein Rückgrat, das den meisten Historienromanzen fehlt.
Was sie zurückhält, ist der Anthologie-Instinkt, angewandt auf ein Ensemble, das am besten zusammen funktioniert. Jede Staffel ist eine frische Werbung und ein frisches Set Hauptdarsteller, und jede Staffel wird das Bridgerton-Haus ein wenig leerer.
Die Serie wurde für eine fünfte Staffel verlängert und hat bereits 32 Folgen ausgestrahlt.
Der Teil, der es wert ist, gesehen zu werden, ist nicht das nächste Paar. Es ist, ob Bridgerton sich daran erinnert, dass die Familie immer die Romanze war.
Wertung: 7,5 von 10
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