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Buddys unschuldige Sicht auf Weihnachten machte Will Ferrells Elf zum Weihnachtsklassiker

Eine Weihnachtskomödie über einen Mann, der unter Elfen aufwuchs und in den frostigen Straßen New Yorks seinen Vater sucht.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A wide-eyed elf stands in a snowy city street, his fur-lined hat glinting beneath the lamps.

Buddy ist kein Mann, der Subtilität versteht. Er ist ein Mensch, der unter Elfen aufwuchs, als Baby am Nordpol abgesetzt wurde und nun mit einer Mission nach New York City zurückgekehrt ist: seinen Vater zu finden. Das Ergebnis ist eine Weihnachtskomödie, die von purer, ungefilterter Energie lebt. Will Ferrell spielt Buddy mit der weitäugigen Ernsthaftigkeit eines Mannes, der noch nie eine Lüge mochte, und der Film bekennt sich voll und ganz zu der Idee, dass seine Aufrichtigkeit ihre ganz eigene Art von Magie ist.

Trailer, via Warner Bros. Rewind.

Buddy kommt in New York an

Buddy taucht in der Spielzeugabteilung von Macy’s auf, trägt eine pelzgefütterte Weihnachtsmütze und besteht darauf, dass er der echte Weihnachtsmann ist. Seine Ankunft löst eine Kettenreaktion des Chaos aus, als er durch Familientreffen, Büropartys und sogar ein Schaufenster eines Kaufhauses stürmt, während er versucht, alle davon zu überzeugen, dass er der Sohn seines Vaters ist. James Caan spielt Walter Hobbs, den Vater, der ihn vor Jahrzehnten verlassen hat, und er spielt die Schuld mit einem müden Schulterzucken. Er weiß, dass er einen Fehler gemacht hat, aber er hat Jahre damit verbracht, so zu tun, als wäre nie etwas geschehen.

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Der Film setzt stark auf den Kontrast zwischen Buddys elfischer Reinheit und der zynischen, gestressten Welt der New Yorker Erwachsenen. Buddy denkt, alle sollten Weihnachtslieder singen, Fremde umarmen und an den Weihnachtsmann glauben. Er versteht nicht, warum sich jemand dagegen sträuben sollte. Diese Spannung treibt die Handlung voran und ist der Motor, der den Film in Bewegung hält.

Das Familientreffen

Das Herz des Films ist die Beziehung zwischen Buddy und seinem jüngeren Bruder Michael, gespielt von Dylan McDermott. Michael ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, der nie an den Weihnachtsmann geglaubt hat, und er behandelt Buddys Ankunft als Eindringen. Im Laufe der Geschichte erkennt Michael, dass Buddy ihn daran erinnert, was er verloren hat, als er dem Erfolg nachjagte. Die Botschaft des Films ist einfach: Familie ist wichtiger als Geld, und Liebe ist wertvoller als Ehrgeiz.

Diese Botschaft wird mit leichter Hand vermittelt, und sie funktioniert. Der Film schlägt einem seine Moral nicht mit dem Holzhammer ein. Er lässt Buddys Beispiel für sich selbst sprechen, und am Ende fiebert das Publikum mit ihm mit.

Komödie und Musik

Der Humor ist breit und körperbetont, mit vielen Stürzen, Slapstick-Einlagen und absurden Situationen. Buddy wird in einen Gefrierschrank eingesperrt, isst Kekse, die für den Weihnachtsmann gedacht sind, und verursacht versehentlich einen Stau während einer Verfolgungsjagd. Die Witze richten sich gleichermaßen an Kinder und Erwachsene, und sie zünden meistens. Der Film enthält auch mehrere Lieder, darunter „Santa Claus Is Coming to Town“, das Buddy mit vollem Elan bei einer Weihnachtsfeier in einem Kaufhaus vorträgt.

Die Musik ist ein gemischtes Bild. Einige der Lieder sind wirklich eingängig, während andere erzwungen wirken. Die Filmmusik, komponiert von John Debney, ist angenehm, aber nicht einprägsam. Sie trägt nicht viel zur Geschichte bei, schadet aber auch nicht.

Ein Weihnachtsklassiker

„Elf“ ist ein Weihnachtsfilm, der zu einem festen Bestandteil der Feiertage geworden ist. Es ist die Art von Film, die Familien Jahr für Jahr gemeinsam anschauen, und er hat sich seinen Platz im Kanon verdient. Es ist kein großartiger Film, aber ein guter, und er weiß genau, was er sein will.

Der Film ist ein perfektes Beispiel für die Stärken und Schwächen des Genres. Er ist warmherzig, lustig und sentimental, aber er setzt auch stark auf die Star-Power von Will Ferrell. Ohne ihn würde der Film zusammenbrechen. Mit ihm ist er eine Freude.

Wichtige Fakten

  • Titel: Elf
  • Jahr: 2003
  • Regie: Jon Favreau
  • Laufzeit: 96 Minuten
  • Bewertung: 6,6/10
Figur Schauspieler Rolle
Buddy Will Ferrell Der Elf, der seine Familie findet
Walter Hobbs James Caan Buddys Vater
Michael Hobbs Dylan McDermott Buddys Bruder

„Elf“ ist ein Weihnachtsfilm, der den Wert einer einfachen Prämisse versteht. Buddy ist ein Mensch am falschen Ort, und der Film verbringt seine Laufzeit damit, ihm zu helfen, den Weg nach Hause zu finden. Es ist kein Meisterwerk, aber es ist ein Trost. Es ist die Art von Film, die einen daran erinnert, warum man Weihnachtsfilme überhaupt liebt.

Bewertung: 6,6 von 10

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