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Corazón salvaje (1992): Eine Telenovela von verborgenen Briefen und wilden Herzen

Corazón salvaje, die mexikanische Telenovela von 1992, umfasste 160 Folgen. Ihre grausame Prämisse eines versteckten Briefes und eines enterbten Erstgeborenen trägt die Serie bis heute.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
A grand ranch house sits amid rolling hills and grazing cattle under a golden sunset sky.

„Corazón salvaje“ lief in 160 Folgen auf Las Estrellas, vom 31. Dezember 1992 bis zum 18. Februar 1994. Die Serie dramatisiert die Romanzen und Rivalitäten zwischen zwei Brüdern und zwei Schwestern in Mexiko zwischen 1885 und 1900.

Juan del Diablo und das Gut Alcázar

Der Motor von „Corazón salvaje“ ist das Geheimnis eines Landbesitzers. Francisco Alcázar besitzt Zuckerrohrfelder und ist mit Sofía verheiratet, einer strengen, mitleidlosen Frau. Ihr Sohn ist Andrés. Vor dieser Ehe hatte Francisco eine Affäre mit einer verheirateten Frau, die von ihrem Mann körperlich misshandelt wurde. Sie wurde schwanger. Ihr Mann weigerte sich, den Jungen als seinen Sohn anzuerkennen, und er ließ auch nicht zu, dass Francisco das Kind für sich beanspruchte. So hatte der Junge keinen Nachnamen, und die Welt nannte ihn Juan del Diablo.

Ein Brief, den Sofía versteckt

Juans Mutter starb vor Scham und an den Misshandlungen, die sie erlitten hatte. Juan wuchs ohne Liebe und ohne Erziehung auf, in Armut und Vernachlässigung. Sein Stiefvater starb, als Juan in seinen frühen Teenagerjahren war. Francisco, der verbarg, dass Juan sein wahrer Erstgeborener ist, brachte ihn unter dem Vorwand, ein Spielgefährte für Andrés zu sein, auf das Gut. Sofía fand die Wahrheit heraus und versuchte, Juan fortzuschicken. Francisco widersetzte sich. Dann hatte er einen Unfall beim Reiten, bevor er Juan rechtlich als seinen Sohn anerkennen konnte.

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Noel Mancera und der beschlagnahmte Brief

Francisco hinterließ einen Brief mit seinen Absichten, adressiert an seinen Freund und Anwalt Noel Mancera. Sofía beschlagnahmte ihn und versteckte ihn. Auf dem Sterbebett bat Francisco Andrés, für Juan wie ein Bruder zu sorgen, ohne ihm die Wahrheit zu sagen. Nachdem Francisco gestorben war, schickte Sofía Juan fort und sagte Andrés nichts. Später schickte sie Andrés auf ein Internat in Spanien. Juan wuchs unter den Seeleuten und Piraten der Hafenstadt auf und erwarb sich einen Ruf für Schnapschmuggel und für Rücksichtslosigkeit.

Edith González und Eduardo Palomo

Edith González spielt Mónica de Altamira. Eduardo Palomo spielt Juan del Diablo und Francisco Alcázar y Valle. Ariel López Padilla ist Andrés Alcázar y Valle. Ana Colchero ist Aimeé de Altamira. Die Antagonisten, laut der Produktion, sind Colchero, López Padilla, Arsenio Campos und Claudia Islas.

Figur Schauspieler Rolle
Mónica de Altamira Edith González Protagonistin
Juan del Diablo Eduardo Palomo Protagonist
Andrés Alcázar y Valle Ariel López Padilla Antagonist
Aimeé de Altamira Ana Colchero Antagonistin

Zwei Gräfinnen, ein Erstgeborener

Die Struktur der Serie ist eine saubere Maschine. Zwei Gräfinnen, zwei Brüder, ein unehelicher Erstgeborener, dem alles geschuldet und nichts gegeben wird.

Der verborgene Brief ist ein Objekt, um das sich die Handlung dreht. Das Internat in Spanien ist ein weiteres.

Caridad Bravo Adams und Maria Zarattini

Caridad Bravo Adams schuf die Serie mit Alberto Cortés und José Rendón. Dies ist die dritte Fernsehadaption, geschrieben von Maria Zarattini. José Ruiz de Esparza fungierte als historischer Berater; er beriet auch „Alondra“, in der Ana Colchero die Titelrolle spielte. Das Fenster von 1885–1900 ist hier keine Dekoration.

Was die 160 Folgen kosteten

Die Länge ist nach Ansicht dieser Zeitung ein Risiko.

Eine Telenovela, die Zuschauerrekorde bricht, kann dennoch nachlassen, und 160 Folgen bieten Raum zum Nachlassen. Nach unserer Lesart kommt das stärkste Material früh: die Affäre, das Sterbebett, der verborgene Brief, das Exil.

Das Urteil über Corazón salvaje

Die Quelle nennt diese eine der einprägsamsten und erfolgreichsten Telenovelas aller Zeiten. Das ist ihre Behauptung, nicht unsere. Die Prämisse ist grausam und einfach: ein Vater, der die Wahrheit nicht sagen kann, eine Ehefrau, die sie begräbt, ein Sohn, der dafür bezahlt.

Unser Urteil ist, dass die Prämisse die Serie trägt. Die veröffentlichte Bewertung ist eine Publikumswertung von 8,0 von 10 auf TMDB, aus 626 Stimmen.

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