Ein in Utah ansässiges Startup möchte ein riesiges nuklear betriebenes Rechenzentrum auf über 3.600 Hektar Bundesland in der Nähe von Price, Utah, bauen. Das Projekt, genannt „Project Beehive“, würde Rechenzentren mit rund 456 Kleinreaktoren, einer Brennstoffproduktionsanlage und Lagerstätten für Atommüll kombinieren.
Insgesamt würden die Reaktoren rund 9,6 Gigawatt Strom für die Rechenzentren liefern, sowie zusätzliche Wärme für andere Anwendungen. Diese Leistung übertrifft Utahs aktuelle durchschnittliche Stromproduktion, die bei etwa 4 Gigawatt liegt, obwohl die Spitzenkapazität des Staates im Sommer rund 10 Gigawatt erreicht.
Nicht-nukleare Bauarbeiten könnten bereits Ende dieses Jahres beginnen. Die ersten Reaktoren könnten irgendwann im Jahr 2028 in Betrieb genommen werden.
Valars Vorschlag für Bundesland
Valar Atomics hat seinen Plan dem Bureau of Land Management vorgelegt, das den Empfang der Bewerbung per E-Mail an NPR bestätigt hat. Das Büro sagte, es prüfe die Vollständigkeit und werde während des NEPA-Prozesses die öffentliche Beteiligung gewährleisten.
Der Salt Lake Tribune berichtete erstmals in der vergangenen Woche über die Nutzung von Staatland durch das Projekt, berichtete jedoch nicht über den Vorschlag für Bundesland. Valar hat außerdem rund 650 Hektar Staatland im Rahmen des Projekts beantragt.
Lokale Aktivisten sind alarmiert. Neal Clark von der Southern Utah Wilderness Alliance und Lexi Tuddenham von der Healthy Environment Alliance of Utah äußerten beide Bedenken.
Clark sagte, die Trump-Regierung dränge das Projekt auf erheblichen Flächen öffentlicher Grund und Boden voran. Tuddenham sagte, die Allianz besorgter Menschen überschreite politische Grenzen und dass die Sensibilisierung im Moment Priorität habe.
Valars Erfolgsbilanz
Valar-CEO Isaiah Taylor teilte NPR zuvor mit, sein Unternehmen engagiere sich für Sicherheit und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde bezüglich eines kleineren Testreaktors in einem Nachbarbezirk.
Valar profitierte von regulatorischen Reformen, die von der Trump-Regierung erlassen wurden, um das Testen und den Bau von Kleinmodulreaktoren zu erleichtern. Diese Änderungen halfen Valar, in das Reactor Pilot Program des Energieministeriums aufgenommen zu werden.
Taylor war im Raum anwesend, als Trump im vergangenen Jahr Verordnungen unterzeichnete, die die Entwicklung der Kernenergie beschleunigten. Valar trat im August 2025 dem Programm bei.
Die US-Militärluftwaffe transportierte Valars Testreaktor Ward 250 im Februar von Kalifornien nach Utah an Bord eines C-17-Transportflugzeugs. Ward 250 erreichte im Juni die Kritikalität in einer zeltartigen Struktur etwa 30 Meilen von der Projekt Beehive-Stätte entfernt.
Am 1. Juli nutzte Taylor Ward 250, um einen einzelnen Nvidia-Mikrochip zu betreiben, und bezeichnete dies als „den ersten Start in der Geschichte, der nukleare Elektrizität erzeugt“.
Kernenergie in den USA
Seit Beginn des Jahrhunderts hat die USA nur drei neue Kernkraftwerke mit einer Gesamtleistung von rund 3,4 Gigawatt in Betrieb genommen. Diese Reaktoren kosteten jeweils mehrere Milliarden Dollar und sind wesentlich größer als Valars geplantes Design für kleine modulare Reaktoren.
Valars elektrische Einheiten mit 25 Megawatt könnten einzeln installiert werden, was eine schrittweise Fertigstellung des Standorts ermöglicht. Der gesamte Standort könnte laut einem von NPR eingesehenen Dokument bis 2032 fertiggestellt werden.
| Reaktortyp | Installierte Leistung | Zeitplan |
|---|---|---|
| Großer konventioneller Reaktor | Viele Milliarden Dollar jeder | Drei seit Beginn des Jahrhunderts gebaut, 3,4 GW Gesamt |
| Valar kleiner modularer Reaktor | Schrittweise Installation ( | Erste Einheiten voraussichtlich 2028 online, vollständige Anlage 2032 ( |
Das NEPA-Verfahren (
Das NEPA-Verfahren schreibt vor, dass Bundesbehörden die Auswirkungen ihrer Handlungen auf die Umwelt berücksichtigen müssen. Das Bureau of Land Management erklärte, es werde während dieses Verfahrens die Beteiligung der Öffentlichkeit gewährleisten. (
Clark und Tuddenham wünschen sich, dass diese Beteiligung von Bedeutung ist. Sie befürchten den Präzedenzfall der Nutzung von Bundesland für ein solches Projekt. (
Tuddenham glaubt, dass die Nutzung von Bundesland für ein solches Projekt beispiellos sei, und sagt, dies könnte Auswirkungen auf die Nutzung öffentlicher Flächen im Allgemeinen haben. (
Was als Nächstes Geschieht (
Das Projekt steht noch vor einer bundesweiten Prüfung. Das Bureau of Land Management prüft Valars Antrag auf Vollständigkeit. (
Bauzeitpläne hängen von Genehmigungen ab. Nicht-nukleare Arbeiten könnten bereits Ende dieses Jahres beginnen. Die ersten Reaktoren könnten irgendwann im Jahr 2028 in Betrieb genommen werden. (
Die Aktivisten warten nicht auf das Ergebnis. Clark und Tuddenham informieren jetzt über die Problematik. (
Unsere Meinung (
Dies ist ein mutiger Vorschlag. Er könnte die Art und Weise, wie das Land über Kernkraft und Datenzentrerinfrastruktur denkt, verändern. Aber er wirft auch ernste Fragen auf, wer die öffentlichen Flächen nutzen darf und was passiert, wenn diese Flächen für Projekte dieser Größenordnung genutzt werden. (
Die Regierung Trump trieb regulatorische Änderungen voran, um Tests und den Bau von kleinen modularen Reaktoren zu erleichtern, wodurch Valar die Aufnahme in das Reactor Pilot Program des Energieministeriums erreichte und eine militärische Lufttransporte seines Testreaktors sicherte. Valar hat einen Weg vorwärts. Der NEPA-Prozess wird entscheiden, ob dieser Weg offen bleibt.
Die Öffentlichkeit verdient eine faire Chance, sich zu äußern. Die Aktivisten haben Recht, dies zu fordern.
Die Position der Zeitung
Die Zeitung unterstützt das Kleinunternehmen gegen sowohl die Behörde als auch den Großkonzern und ist gegen umfassende neue Regelwerke und Regeln, die die größten Firmen mitgeformt haben, insbesondere wenn sie die Eintrittskosten für kleinere Betreiber erhöhen. Hier ist Valar Atomics ein Startup, das 456 kleine Kernreaktoren auf Bundesland bauen will, und der Umfang des Projekts wirft Fragen auf, wer die öffentlichen Flächen nutzen darf und was passiert, wenn diese Flächen für Projekte dieser Größenordnung genutzt werden.
Valar profitierte von regulatorischen Reformen, die von der Regierung Trump erlassen wurden, um Tests und den Bau von kleinen modularen Reaktoren zu erleichtern, und diese Änderungen halfen Valar, die Aufnahme in das Reactor Pilot Program des Energieministeriums zu erreichen. Die Zeitung ist skeptisch gegenüber jeder Regelwerksgebung, die den größten Firmen hilft und die Eintrittskosten für kleinere Betreiber erhöht.
Die Aktivisten haben Recht, wenn sie eine sinnvolle Beteiligung der Öffentlichkeit über den NEPA-Prozess fordern, und die Öffentlichkeit verdient eine faire Chance, sich zu äußern, bevor das Bureau of Land Management entscheidet. Das Projekt sucht noch immer Genehmigungen; sein Schicksal hängt von bundesstaatlichen Überprüfungsverfahren ab, die noch nicht abgeschlossen sind.
Quellenmaterial: „Ein Startup will ein massives datenzentrumsbetriebenes Kernkraftwerk auf öffentlichem Land in Utah bauen“, NPR.
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