Demonstranten planen, am Freitag eine Menschenkette um das Kennedy Center zu bilden und zu fordern, dass Präsident Trump als Vorsitzender des Veranstaltungsorts abgesetzt wird. Die Demonstration findet statt, während das Weiße Haus seine Pläne vorantreibt, Teile des Denkmals zu verändern oder abzureißen und es durch eine neue Ehrung für den Präsidenten zu ersetzen.
Mehrere hundert Aktivisten werden erwartet. Die Protestaktion wird von Hands Off the Arts organisiert, einer Gruppe, die sich gegen die Änderungen gegründet hat. Ihre Mitbegründerin Mallory Miller nannte Trump „keinen geeigneten Anführer“ für das Kennedy Center.
Trump setzte sich im vergangenen Jahr selbst als Vorsitzender ein, nachdem er die frühere Führung entfernt und Vorstandsmitglieder durch seine eigenen Ernannten ersetzt hatte. Die Gruppe Hands Off the Arts erklärte, die Demonstration richte sich gegen die Schließung der Einrichtung, die Errichtung eines Sicherheitszauns und Bemühungen, das Präsidentendenkmal zu verändern oder abzureißen.
Die Geschichte des Vorstands mit Trumps Namen
Der Vorstand hatte zuvor Trumps Namen an der Fassade des Kennedy Center angebracht. Dieser Name wurde im Juni nach einer früheren Entscheidung des Bundesrichters Christopher Cooper entfernt.
Cooper ordnete an, dass das Kennedy Center 30 Tage im Voraus benachrichtigen muss, bevor wesentliche bauliche Veränderungen, einschließlich Abriss, vorgenommen werden. Er entschied außerdem, dass der Veranstaltungsort „ohne den Segen des Kongresses keine Denkmäler für Präsident Trump oder irgendjemanden oder irgendetwas anderes im Kennedy Center errichten darf“.
Miller verlor 2025 im Zuge von Massenentlassungen ihren Arbeitsplatz, als die Regierung das Kennedy Center umstrukturierte. Sie führt nun gemeinsam mit anderen Aktivisten den Protest an.
Was Trump vom Center will
Trump hat damit gedroht, das Center zu entfernen, wenn seine Regierung am Veranstaltungsort keine Anerkennung erhält. In öffentlichen Äußerungen nannte er herabfallenden Stahl und Putz als Beweis dafür, dass das Gebäude in sehr schlechtem Zustand sei.
Seine Regierung hat auf ein Präsidentendenkmal an dem Ort gedrängt und argumentiert, das Center brauche erhebliche staatliche Unterstützung.
Die Anordnung des Richters schützt das Denkmal
Die Anordnung von Richter Cooper ist der zentrale rechtliche Schutz für das Denkmal. Sie verlangt, dass jede bauliche Veränderung 30 Tage im Voraus angekündigt wird, wodurch Gegner Zeit erhalten, zu reagieren.
Das Urteil untersagt zudem die Errichtung jeglicher Gedenkstätte für Trump oder andere Personen am Kennedy Center ohne Zustimmung des Kongresses.
Der Protest am Freitag wird die öffentliche Unterstützung für die Position „Hands Off the Arts“ auf die Probe stellen. Es wird erwartet, dass sich mehrere hundert Menschen versammeln.
Der Plan der Menschenkette
Der Protest wird am Freitag eine Kette um das Gebäude bilden. Die Organisatoren sagen, das Bild solle Aufmerksamkeit auf den Streit über die Zukunft der Gedenkstätte lenken.
Die Gruppe setzt sich zudem dafür ein, dass das Center zu seiner ursprünglichen Widmung als Gedenkstätte für John F. Kennedy zurückkehrt. Sie will, dass die Einrichtung frei von Trumps Namen bleibt.
Der bisherige Rechtsstreit
Der Streit ist seit der Übernahme des Centers durch die Regierung durch die Gerichte gegangen. Die Anordnungen von Richter Cooper haben das Tempo des Wandels verlangsamt, ihn aber nicht vollständig gestoppt.
Die 30-Tage-Mitteilungsfrist gilt für jede größere physische Veränderung, einschließlich Abriss. Das bedeutet, dass die Regierung jeden Plan ankündigen muss, bevor sie handelt.
Die Frage der Gedenkstätte bleibt ungeklärt. Das Urteil des Richters untersagt eine Trump-Gedenkstätte ohne Zustimmung des Kongresses, hindert die Regierung aber nicht daran, diese Zustimmung zu beantragen.
Wie es für das Center weitergeht
Der Protest am Freitag wird zeigen, wie viele Menschen die Ansicht von „Hands Off the Arts“ teilen. Das Center bleibt geschlossen, während die Rechtsstreitigkeiten andauern.
Wo die Zeitung steht
Die Zeitung unterstützt die Demonstranten, die Trump als Vorsitzenden des Kennedy Centers absetzen wollen, und ist gegen jede Behörde oder Einrichtung, die mehr Macht über Kunstinstitutionen erlangt. Der Streit dreht sich darum, wer die Gedenkstätte kontrolliert, und die Demonstranten fordern, dass die Regierung aufhört, das Zentrum für politischen Gewinn zu nutzen.
Die Gruppe Hands Off the Arts hat eine Menschenkette um das Gebäude organisiert, und die Zeitung unterstützt ihr Recht zu demonstrieren. Die Behauptung der Regierung, das Zentrum brauche staatliche Unterstützung, ist ein separates Argument von der rechtlichen Frage, ob die Änderungen stattfinden können, und die Zeitung ist der Ansicht, dass die Gedenkstätte John F. Kennedy gewidmet bleiben sollte.
Das Urteil des Richters schützt die Gedenkstätte vor Abriss und Umbenennung ohne Zustimmung des Kongresses. Die Zeitung will, dass die Regierung dieses Urteil respektiert und das Zentrum in Ruhe lässt.
Kasten mit den wichtigsten Fakten
- Demonstranten planen, am Freitag eine Menschenkette um das Kennedy Center zu bilden
- Mehrere hundert Aktivisten werden erwartet
- Trump setzte sich im vergangenen Jahr selbst als Vorsitzenden ein, nachdem er die vorherige Führung entfernt hatte
- Richter Christopher Cooper ordnete eine Frist von 30 Tagen vor größeren Änderungen an
- Trumps Name wurde im Juni von der Fassade entfernt
- Mallory Miller verlor 2025 während der Umstrukturierung ihren Job
Unsere Ansicht zum Streit
Die Anordnung des Richters ist klar: Das Kennedy Center kann ohne den Segen des Kongresses keine Gedenkstätte für Trump errichten. Dieses Urteil schützt die Gedenkstätte vor Abriss und Umbenennung ohne Zustimmung des Kongresses.
Die Gruppe Hands Off the Arts kämpft dafür, das Zentrum als Gedenkstätte für John F. Kennedy zu erhalten. Die Protestierenden handeln nach dieser Auffassung.
Die Regierung argumentiert, dass das Zentrum staatliche Unterstützung und Anerkennung brauche. Diese Argumente sind getrennt von der rechtlichen Frage, ob die Änderungen stattfinden können.
Dies ist ein Streit darüber, wofür das Kennedy Center steht. Die Gruppe Hands Off the Arts will, dass es das Andenken an John F. Kennedy ehrt. Die Regierung will, dass es Trump ehrt.
Der Richter hat sich auf die Seite der Kunstinstitution gegen die Ansprüche des Präsidenten gestellt. Die Protestierenden tun dasselbe.
Der Protest am Freitag wird zeigen, wie viele Menschen diese Auffassung teilen.
Quellenmaterial: „Protesters plan to form human chain around Kennedy Center amid Trump’s threats“, ABC News.
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