Titans kam am 12. Oktober 2018 zu DC Universe, mit dem Versprechen, dass die Teen Titans eine Realserie tragen könnten. Sie lief vier Staffeln und 49 Episoden, endete am 11. Mai 2023 und wechselte unterwegs von DC Universe zu HBO Max. Die beste Idee der Serie ist Dick Grayson, und ihre schlechteste Angewohnheit ist, ihm nie zu vertrauen.
Trailer, via DC.
Dick Grayson lässt Robin zurück
Brenton Thwaites spielt Dick als einen Mann, der sich von Batman lösen will. Thwaites nannte ihn einen „widerwilligen Anführer“, der „versucht herauszufinden, wer er ist, während er gleichzeitig versucht, die Crew beschützt und sicher zu halten.“ Diese Spannung ist das Rückgrat der Serie. Die erste Staffel folgt Rachel Roth, einer Empathin, die von ihrem Dämonenvater Trigon gejagt wird, während sie Dick, Kory Anders und Gar Logan wieder zusammenbringt.
Rachel, Kory und Gar
Teagan Crofts Rachel ist das emotionale Zentrum der Serie. Croft sagte, die Bindung zu Dick sei „eher eine Vater-Tochter-Beziehung“, weil beide „dasselbe Gefühl der Verlassenheit teilen“. Anna Diops Kory beginnt mit Amnesie und weiß nicht, dass sie geschickt wurde, um Rachel zu töten. Diop baute die Figur um eine „unschuldige, naive, reine, lustige, neugierige“ Qualität herum. Ryan Potters Gar, ein Gestaltwandler, der sich in einen grünen Tiger verwandelt, bringt durch Humor Wärme in die Serie.
Deathstroke und das Originalteam
Die zweite Staffel formiert die Titans neu, wobei Dick Rachel, Gar und Jason Todd trainiert. Deathstroke kehrt zurück, und der frühere Konflikt des alten Teams mit ihm ist das, was es auseinanderbrachte. Die dritte Staffel fügt Conner Kent, Supermans Klon, und Tim Drake hinzu. Die Besetzungsliste wächst schneller, als das Drehbuch sie tragen kann.
| Figur | Darsteller | Rolle |
|---|---|---|
| Dick Grayson | Brenton Thwaites | Anführer, ehemaliger Robin |
| Kory Anders | Anna Diop | Tamaranische Königliche, Starfire |
| Rachel Roth | Teagan Croft | Empathin, Raven |
| Gar Logan | Ryan Potter | Gestaltwandler, Beast Boy |
Was hält und was nicht
Das Casting ist der stärkste Teil. Diop und Croft leisten mit dünnem Material echte Arbeit, und Thwaites verkauft einen Helden, der immer wieder die Menschen enttäuscht, die er beschützt. Das Problem ist die Struktur. Vier Staffeln und 49 Folgen, verteilt auf Detroit, San Francisco, Gotham und Metropolis, und die Serie legt sich nie darauf fest, was sie sein will. Deathstroke, Cadmus, Trigon, Blackfire – jede Bedrohung trifft ein, bevor die letzte landet.
Titans ist sehenswert wegen seiner Hauptdarsteller und seiner zentralen Idee von vererbtem Schaden. Als Ganzes ist es nicht zu verteidigen.
5,5 von 10
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