Die Philadelphia 76ers stehen kurz vor einem Problem mit ihren Spielerzahlen. Auf dem Papier sieht eine Aufstellung mit Jaylen Brown, Joel Embiid, Tyrese Maxey und LeBron James attraktiv aus. Das Problem ist jedoch, dass das Team bereits zu viele Spieler hat, die den Ball fordern, was auf einen kompletten Zusammenbruch hindeutet.
Die Warnung von 2018 der Celtics
Dieser Film ist bereits an mir vorbeigerauscht, und er trägt alle Merkmale einer Katastrophe, die darauf wartet, sich zu entfalten. Der Vergleich bezieht sich auf die Celtics von 2018, die laut Hardwood Houdini glaubten, nach der Verpflichtung von Stars wie Kyrie Irving und Gordon Hayward seien sie für den Erfolg prädestiniert.
Wie die Quelle es ausdrückt: „Die Celtics waren nur ein Spiel von den NBA-Finals entfernt und holen Kyrie Irving und Gordon Hayward zurück? Was könnte schiefgehen?“ Alles ist schiefgegangen.
Die Celtics sind gescheitert, und alle Komponenten ihres Kaders waren vorhanden, doch die Anordnung zwischen ihnen konnte nicht zusammenhalten. Jetzt sehen sich die Sixers mit einem identischen Dilemma konfrontiert, mit vier Spielern, die alle gleichzeitig den Ball fordern.
Die Zahlen stimmen nicht
Es gibt keinen Raum, um mehr als 100 % des Balls ins Spiel zu bringen. Die Nutzungsraten dieser vier Spieler im letzten Jahr zeigen das Problem deutlich.
Laut Hardwood Houdini waren die individuellen Nutzungsraten:
- Jaylen Brown: 36,2
- Joel Embiid: 33,5
- Tyrese Maxey: 29,4
- LeBron James: 27,2
Die Zahl beläuft sich auf 126,3, was einen erheblichen Überschuss darstellt. Das Hinzufügen von VJ Edgecombe mit einer Usage Rate von 20,1 erschwert die Zahlen noch weiter. Es gibt einfach nicht genug Ballbesitze, um die Forderungen aller zu erfüllen.
An mangelnden Fähigkeiten mangelt es diesem Team nicht. Das Problem liegt in der Abwesenheit einer echten „Connector“-Figur vor. Ein Connector ist der Spieler, der den Ball bewegt, der den freien Mitspieler entdeckt, der nicht das Rampenlicht sucht. Die Sixers fehlt eine solche Präsenz völlig.
Das gleiche Problem in Philadelphia
Die Philadelphia Sixers stehen vor derselben Falle. Embiid, Maxey und LeBron sind allesamt Spieler, die den Ball benötigen, um auf einem hohen Niveau zu performen. Keiner von ihnen ist ein Rollenspieler; jeder ist daran gewöhnt, der Mittelpunkt der Offensive zu sein. Das gesamte System fällt auseinander, wenn sie nicht ohne Ball spielen können.
Die 76ers haben alle Teile für ein besonderes Team, aber sie könnten am Ende ein sehr teures Desaster erleben. Der Kader ist ein mathematisches Problem ohne Lösung, und die Geschichte der Celtics aus dem Jahr 2018 zeigt, was passiert, wenn ein Kader überladen ist mit dominanten Persönlichkeiten.
Die Obergrenze der Ballbesitze
Ein Spiel kann nur eine begrenzte Anzahl von Ballbesitzen haben, und keine Mannschaft kann jemals mehr als 100 % des Balls im Spiel haben. Die Sixers versuchen, 126,3 % aus einer einzigen Uhr herauszuholen, was nicht funktionieren wird.
Das Hinzufügen von VJ Edgecombe mit einer Usage Rate von 20,1 erschwert die Verwaltung der Zahlen, da es einfach nicht genug Ballbesitze für alle Spieler im Kader gibt.
Was als Nächstes passiert
Die Philadelphia 76ers stehen vor einer Entscheidung: einen ihrer Stars in den Hintergrund treten lassen oder alle vier gleichzeitig auf dem Feld lassen. Der Erfolg der Celtics aus dem Jahr 2018 bietet Anlass zur Skepsis bezüglich des zweiten Weges. Diese Franchise dachte, es sei für den Erfolg aufgestellt, mit Ergänzungen wie Kyrie Irving und Gordon Hayward. Stattdessen gerieten die Dinge aus den Fugen.
Philadelphia hat jedes denkbare Talent. Der Kader verfügt über Stars und Tiefe. Dennoch gibt es einen Fehler, den kein Talent beheben kann. Die Liste der Spieler ist zu lang, und die Zahlen zeigen, dass es auseinanderfallen wird.
Die harten Zahlen
- Jaylen Brown: 36,2-Prozentsatz der Nutzung
- Joel Embiid: 33,5-Prozentsatz der Nutzung
- Tyrese Maxey: 29,4-Prozentsatz der Nutzung
- LeBron James: 27,2-Prozentsatz der Nutzung
- Gesamt von vier Stars: 126,3
- VJ Edgecombe: 20,1-Prozentsatz der Nutzung
Ein Vergleich überlasteter Kader
| Team | Zugänge (Stars) | Nutzungsrate Gesamt | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 2018 Celtics | Kyrie Irving, Gordon Hayward | N/A | Zusammenbruch |
Bereits zuvor führte ein Star die Celtics an, bevor Irving und Hayward zum Kader stießen. Die Sixers hingegen verstärken ein Team mit bereits drei Stars mit der Verpflichtung von Brown. Beide Franchises glaubten, diese Akquisitionen würden Erfolg haben. Keines der Franchises hatte Recht.
Die Geschichte bietet den Sixers eine Lektion, die sie studieren können, bevor sie eintritt. Sie können die Gefahr rechtzeitig erkennen. Das Problem ist jedoch, dass das Erkennen der Schwierigkeiten und das Entkommen daraus nicht dasselbe sind.
Die Spielergruppe bildet eine Gleichung, die leicht auseinanderbrechen könnte. Philadelphia hat die Fähigkeit, die Teile richtig zusammenzusetzen. Ob sie diese Fähigkeit nutzen werden, ist ungewiss.
Quelle: „The Sixers Roster Is A Math Problem Waiting To Explode“, Yahoo Sports.
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