„Mi corazón es tuyo“ lief auf Las Estrellas über zwei Staffeln und 177 Folgen, vom 30. Juni 2014 bis zum 2. März 2015. Es ist eine mexikanische Telenovela, produziert von Juan Osorio für Televisa, adaptiert von der spanischen Serie „Ana y los 7“. Die mexikanische Adaption wurde von Alejandro Pohlenz, Marcia del Río und Pablo Ferrer geschrieben. Sie hat eine TMDB-Publikumswertung von 8,0 von 10 bei 1.218 Stimmen.
Ein Witwer, sieben Kinder und ein neues Kindermädchen
Die Ausgangslage ist ein Witwer mit einem Problem. Fernando Lascurain ist ein wohlhabender Geschäftsmann, der sieben ungebärdige Kinder großzieht: Estefania „Fanny“, Fernando „Nando“, Alicia, Sebastian, Alex, Guille und Luz. Die Kinder haben alle früheren Kindermädchen vertrieben. Er stellt Ana Leal ein, die keine Erfahrung und keine gehobene Bildung hat, und sie findet fast sofort Zugang zu den Kindern.
Der Haken ist, was Ana verbirgt. Sie arbeitet als exotische Tänzerin in einem Nachtclub namens „Chicago“, und sie hält dieses Leben von der Familie getrennt. Sie will außerdem zwei Dinge, die sie nicht leicht haben kann: Mutter zu sein und die Mutter zu finden, die sie mit drei Jahren mit nur einer Gitarre in einem Waisenhaus zurückließ.
Silvia Navarro und Jorge Salinas tragen die Romanze
Silvia Navarro spielt Ana Leal, und Jorge Salinas spielt Fernando Lascuráin Borbolla. Die Serie verlangt von ihnen, eine Romanze zu verkaufen, die auf einer Lüge durch Auslassung aufbaut, und die Besetzung ist der Grund, warum es funktioniert. Mayrín Villanueva ist Isabela Vázquez de Castro, die Hauptantagonistin.
Die Quelle nennt Darsteller für einige der Kinder, nicht für alle:
- Paulina Goto als Estefânia „Fanny“ Lascuráin Diez
- Polo Morín als Fernando „Nando“ Lascuráin Diez
- Isidora Vives als Alícia Lascuráin Diez
- Emilio Osorio als Sebastião Lascuráin Diez
Isabela, die Wirtschaftswissenschaftlerin, und die andere Frau
Fernando verliebt sich gleichzeitig in Ana und Isabela. Isabela ist Wirtschaftswissenschaftlerin, kultiviert und von ihrer Mutter darauf trainiert, einen Millionär zu heiraten. Er entscheidet sich für Isabela. Sie ist schwanger, und er glaubt, das Baby sei seines. Es ist nicht seins. Der Vater ist Enrique, ein Kollege in ihrer gemeinsamen Firma, Isabelas ehemaliger Geliebter und ein Mann, der Fernando heimlich hasst.
Fernando und Isabela heiraten. Seine Kinder sind dagegen. Ana ist am Boden zerstört und findet später Trost bei Diego, Fernandos Bruder. Die Ehe scheitert, weil Fernando Ana noch immer liebt und weil Isabela seine Kinder und Ana schlecht behandelt. Er lässt sich scheiden.
Eine Scheidung, ein Heiratsantrag und eine Intrige
Die Versöhnung wird errungen und dann zunichtegemacht. Fernando macht Ana einen Heiratsantrag, und sie nimmt an. Daraufhin inszeniert Isabela eine Intrige, damit er von Anas Doppelleben im Chicago-Club erfährt. Da er sich getäuscht fühlt, reagiert er heftig.
Hier leistet die Telenovela ihre sauberste Arbeit. Die Enthüllung ist kein Schock um ihrer selbst willen. Es ist das Geheimnis, das Ana von Anfang an mit sich herumträgt und das endlich von der einen Person als Waffe eingesetzt wird, die es eingesetzt haben wollte.
Was die Serie richtig macht
Das Doppelleben ist der Motor, und die Serie weiß das. Anas Job im „Chicago“ ist kein Skandal, den das Drehbuch als beschämend behandelt. Es ist Geld, das sie braucht, nachdem ein Unfall ihr Zuhause zerstört hat, geliehen von einem skrupellosen Chef. Das ist ein konkretes Problem, und es lässt sie sympathisch bleiben, selbst wenn sie ein Haus voller Kinder anlügt, die ihr vertrauen.
Die Kinder sind der andere Pluspunkt. Sieben sind eine Menge, und die Serie verteilt sie über die Staffeln, statt sie zu verwischen. Der Haushalt wirkt bevölkert statt überfüllt.
Wo es langsamer wird
Zwei Staffeln und 177 Folgen sind eine lange Zeit, um ein einziges Geheimnis zu hüten. Die Ehe mit Isabela dehnt die Mitte, und die Serie setzt auf deren Grausamkeit gegenüber den Kindern, um das Publikum auf Anas Seite zu halten. Das funktioniert, ist aber ein grobes Werkzeug, und Villanueva muss mehr tragen, als das Drehbuch ihr gibt.
Der Handlungsstrang um Enriques Vaterschaft erscheint dieser Zeitung als das schwächste Glied. Er existiert, um eine Hochzeit zu rechtfertigen, von der das Publikum bereits weiß, dass sie falsch ist, und er wird nie mehr als das.
Warum die Bewertung Bestand hat
„Mi corazón es tuyo“ ist eine gut konstruierte Telenovela mit einem echten Motor, einem starken zentralen Paar und einer Bösewichtin, die sich ihren Platz verdient. Sie ist zu lang, und die Mitte hängt unter einer Ehe durch, die niemand will. Die 8,0 ist eine Publikumswertung, kein Urteil, und sie landet dort, wo die Serie es verdient.
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