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Disney+: Nutzungsbedingungen aktualisiert, um Werbung vor Filmen in allen Abonnements zuzulassen.)

Disney+ hat seine Nutzungsbedingungen geändert, um Werbung vor Filmen in allen Abonnements zuzulassen, auch in Premium-Stufen, die als "werbefrei" vermarktet werden. )

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A viewer watches a streaming device displaying a commercial banner on a dark couch, with a frustrated expression.

Disney+ hat seine Nutzervereinbarung geändert, um Anzeigen vor Filmen in allen Abonnements zu erlauben, einschließlich Premium-Stufen, die als „werbefrei“ vermarktet werden. Die Änderung trat im Januar 2025 in Kraft, und nun kann jeder Abonnent – von Basic bis Premium bis Bundle – damit rechnen, Werbung vor seinen Inhalten zu sehen.

Die Vereinbarung vom Januar 2025

Im Januar 2025 aktualisierte Disney+ seine Nutzervereinbarung, um Bestimmungen aufzunehmen, die Werbung in Inhalten über alle Abonnementstufen hinweg erlauben. Die Vereinbarung besagt nun, dass Disney verschiedene Stufen anbietet „einige mit Werbung und einige überwiegend ohne“.

Die Vereinbarung besagt, dass „werbefreie“ oder „ohne Werbung“-Stufen „im Allgemeinen frei von Werbeunterbrechungen sind, mit bestimmten Ausnahmen“. Diese Ausnahmen beinhalten Anzeigen, die durch Streaming-Rechte oder andere Beschränkungen erforderlich sind, Anzeigen in Live- oder linearem Content und besondere Veranstaltungen. Die Vereinbarung erlaubt außerdem kurze Clips zur Bewerbung von Disney-Bundles, Branded Content, Produktintegrationen und Sponsoring-Botschaften.

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Die Änderung wurde über eine Aktualisierung der Nutzungsbedingungen des Dienstes vorgenommen. Abonnenten sind an die neuen Bedingungen gebunden, sofern sie nicht kündigen. Auch diejenigen, die sich vor der Änderung angemeldet haben, sind nun daran gebunden.

Was die Vereinbarung besagt

Abschnitt 2(k) der Disney+ Nutzervereinbarung, datiert vom 27. Januar 2025, besagt nun, dass Disney verschiedene Stufen anbietet, einige mit Anzeigen und einige ohne. Es heißt, dass „werbefreie“ oder „ohne Werbung“-Stufen im Allgemeinen frei von Werbeunterbrechungen sind, mit bestimmten Ausnahmen, die sich ändern können.

Diese Ausnahmen sind zahlreich. Anzeigen können erscheinen, wo Streaming-Rechte oder andere Beschränkungen sie erfordern, in Live- oder linearem Content oder bei besonderen Veranstaltungen. Kurze Clips zur Bewerbung von Disney-Bundles und -Upgrades sind erlaubt. Ebenso sind Branded Content, Produktintegrationen und Sponsoring-Botschaften erlaubt.

Die E-Mail vom September 2026

Im September 2026 schickte Disney eine E-Mail an deutsche Abonnenten. Die Nachricht war als „Klarstellung“ der überarbeiteten Nutzervereinbarung gestaltet und besagte, dass Anzeigen vor und nach Inhalten platziert werden könnten, auch für die Standard- und Premium-Stufen.

Die E-Mail kündigte keine neue Richtlinie an. Sie erklärte lediglich, dass die Richtlinie bereits existiert, wie sie im Januarabkommen festgelegt ist. Sie teilte den deutschen Abonnenten lediglich mit, was sie bereits vereinbart hatten, indem sie weiterhin ein Abonnement bezogen.

Welche Stufen sind betroffen?

Die Änderung betrifft alle Disney+-Stufen, die heute verkauft werden:

  1. Premium-Abonnements („werbefrei“)
  2. Basis-Abonnements (mit Werbung)
  3. Bundle-Abonnements, die Disney+ beinhalten

Alle drei Stufen unterliegen nun der gleichen Werberichtlinie. Der Unterschied zwischen „werbefrei“ und „mit Werbung“ hängt nun davon ab, wie viele Unterbrechungen ein Abonnent sieht, nicht davon, ob Werbung überhaupt vorhanden ist.

Was bedeutet das für Zuschauer?

Die praktische Auswirkung ist einfach: Kein Disney+-Abonnement ist nun vollständig frei von kommerziellen Unterbrechungen. Selbst die Premium-Stufe, die als werbefrei vermarktet wurde, kann nun Werbung vor Inhalten abspielen, solange die Ausnahmen im Abkommen zutreffen.

Für Zuschauer, die ein Premium-Abonnement gekauft haben, um Werbung zu vermeiden, stellt die Änderung einen Verstoß gegen das ursprüngliche Serviceangebot dar. Das Abkommen selbst räumt ein, dass „werbefreie“ Stufen „im Allgemeinen frei von kommerziellen Unterbrechungen“ sind, listet aber auch zahlreiche Fälle auf, in denen Werbung erscheinen kann.

Der Ablauf der Ereignisse

Datum Ereignis)
Januar 2025) Die Nutzungsbedingungen von Disney+ wurden aktualisiert, um Werbung in allen Stufen zu erlauben)
September 2026) Disney sendet deutschen Abonnenten eine „Klarstellung“ per E-Mail bezüglich der überarbeiteten Vereinbarung)

Wie die Richtlinie geändert wurde)

Disney hat diese Änderung nicht bei der Einführung bekannt gegeben. Die neuen Bedingungen erschienen in der Nutzungsvereinbarung, die Abonnenten akzeptieren müssen, bevor sie den Dienst nutzen. Es gab keine separate Ankündigung oder Warnung.

Die E-Mail an deutsche Abonnenten im September enthüllte nichts Neues. Sie bekräftigte lediglich, was bereits in der Vereinbarung stand.

Was Abonnenten tun können)

Die Vereinbarung gibt Abonnenten eine rechtliche Option: kündigen. Wer keine Werbung mehr möchte, kann sein Abonnement beenden, bevor die neuen Bedingungen für ihn gelten.

Danach ist die Vereinbarung bindend. Abonnenten, die weiterhin abonniert bleiben, haben den neuen Bedingungen zugestimmt, einschließlich der Werbung.

Ein Serviceangebot, das sich geändert hat)

Disney verkaufte Premium-Abonnements als werbefreie Erfahrung. Das war das Angebot. Die Vereinbarung vom Januar 2025 änderte dieses Angebot nach dem Kauf, indem Werbung zu Stufen hinzugefügt wurde, die als werbefrei beworben wurden.

Die E-Mail vom September an deutsche Abonnenten war keine neue Ankündigung. Es war ein Versuch, zu erklären, was die Vereinbarung bereits im Januar aussagte.

Unsere Meinung

Disney+ hat seine Nutzungsbedingungen geändert, um Werbung vor Filmen in allen Abonnements zu erlauben. Das ist die Tatsache. Die Frage ist, ob die Verbraucher, nachdem sie die Nutzungsbedingungen gelesen haben, bereit sind, dies zu akzeptieren.

Die ehrliche Reaktion der Zeitung auf diese Geschichte ist VERÄRGERUNG: Disney+ änderte seine Nutzungsbedingungen im Januar 2025, um Werbung vor Filmen über alle Stufen hinweg zu erlauben, einschließlich Premium-Abonnements, die als „werbefrei“ vermarktet wurden, und schickte dann eine „Klarstellungs“-E-Mail an deutsche Abonnenten im September 2026. Das Unternehmen hat keine neue Richtlinie angekündigt; es hat den Zuschauern lediglich mitgeteilt, was sie bereits vereinbart haben.

Der Bruch des ursprünglichen Service-Angebots ist real, unabhängig davon, ob die E-Mail jemandes Meinung geändert hat. Das Abkommen selbst räumt die Unterscheidung zwischen „im Allgemeinen frei von kommerziellen Unterbrechungen“ und dem ein, was das Unternehmen tatsächlich liefert, ein. Diese Lücke ist die Geschichte.

Quellenmaterial: „Disney+: Neue Nutzungsbedingungen erlauben Werbung vor Filmen in allen Abonnements“, consumerrights.wiki.

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