„Lasst den richtigen Kerl rein“ verwandelt eine Vampirgeschichte in etwas, das einer Liebesgeschichte nahekommt, und der Film verdient dieses Wagnis größtenteils. Regie führte Tomas Alfredson, die Adaption stammt von dem Roman von John Ajvide Lindqvist aus dem Jahr 2004, der Film dauert 115 Minuten und spielt sowohl als Horror- als auch als Drama, wobei die übernatürlichen Elemente der Verbindung zwischen den beiden Hauptdarstellern dienen und nicht die Handlung vorantreiben.
Kåre Hedebrant spielt Oskar mit einer stillen Würde, die sein Leiden glaubhaft erscheinen lässt. Lina Leandersson spielt Eli mit einer Präsenz, die niemals wie ein Trick wirkt — sie ist ein Mädchen, und auch etwas völlig anderes. Ihre Chemie trägt den Film, und die Entscheidung des Regisseurs, die Horrorelemente zu reduzieren und den Fokus auf die Beziehung zu legen, lohnt sich.
Trailer, über Magnolia Pictures & Magnet Releasing.
Die Bindung zwischen Oskar und Eli
Oskar und Eli treffen sich durch eine gemeinsame Wand, tauschen verschlüsselte Nachrichten aus, bis sie schließlich Freunde werden. Eli erfährt, dass Oskar gemobbt wird und ermutigt ihn, sich selbst zu behaupten, was ihn dazu veranlasst, an Fitnessekurse teilzunehmen. Die Freundschaft wächst langsam, aber der Film lässt das Publikum nie vergessen, welche Gefahr darunter liegt. Håkan, der mit Eli zusammenlebt, tötet einen Mann, um sie zu füttern, und Eli selbst tötet einen weiteren Mann namens Jocke. Diese Gewaltakte sind keine entfernte Spektakel — sie geschehen in der Nähe der Kinder, und der Film behandelt sie mit dem Gewicht, das sie verdienen.
Die zentrale Spannung des Films besteht darin, dass Oskar ein normales Leben möchte, während Eli keines haben kann. Ihre Bindung ist zerbrechlich, und der Film beschönigt nicht die Kosten dafür. Als Eli die Nacht in Oskars Wohnung verbringt und sie sich darauf einigen, „fest zusammenzubleiben“, ist der Moment zärtlich und seltsam zugleich, denn Eli ist nicht ein Mädchen, so wie Oskar es sich erhofft. Der Film tut so, als ob er es nicht anders wäre.
Die Besetzung und der Casting-Prozess
Das Casting dauerte fast ein Jahr, wobei offene Vorsprechen in ganz Schweden abgehalten wurden. Kåre Hedebrant wurde zunächst an seiner Schule geprüft, bevor er vorsprach. Lina Leandersson antwortete auf eine Online-Anzeige, in der ein Junge oder Mädchen im Alter von 12 Jahren gesucht wurde, „der/die gut laufen kann“. Sie absolvierte drei weitere Vorsprechen, bevor sie die Rolle erhielt. Alfredson hat den Prozess als den schwierigsten Teil der Filmdreharbeiten bezeichnet, und er wollte Schauspieler, die unschuldig aussahen und natürlich vor der Kamera interagieren konnten. Er beschrieb die beiden Hauptdarsteller als Spiegelbilder voneinander, wobei Eli alles repräsentiert, was Oskar nicht ist.
Dreharbeiten in Luleå
Die Hauptaufnahmen fanden in Luleå, im Norden Schwedens, statt, um genügend Schnee und kaltes Wetter zu bekommen. Die Gegend stammte aus derselben Zeit wie Blackeberg und hatte eine ähnliche Architektur. Alfredson drehte einige Szenen im Gebiet Blackeberg, darunter die Szene, in der Eli von einem Baum auf Virginia springt, die in dem Stadtplatz von B gedreht wurde. Die Produktion wurde von EFTI, Sveriges Television und Filmpool Nord unterstützt, mit Unterstützung vom Schwedischen Filminstitut, Nordisk Film & TV Fond, WAG und Canal+.
Veröffentlichung und Rezeption
Der Film feierte seine Premiere auf dem Filmfestival von Göteborg am 26. Januar 2008, wo er mit dem Nordic Film Prize ausgezeichnet wurde. In Schweden wurde er am 24. Oktober 2008 über Sandrew Metronome veröffentlicht. Kritiker lobten die Leistungen, die Kinematografie, das Drehbuch und die Regie. Der Film ist zu einem Wahrzeichen des skandinavischen Horrors geworden, und sein Einfluss ist in späteren Filmen zu sehen, die Vampire als Figuren der Romantik und nicht als reines Böses darstellen.
| Rolle | Schauspieler |
|---|---|
| Oskar | Kåre Hedebrant |
| Eli | Lina Leandersson |
| Håkan | Per Ragnar |
| Jocke | Mikael Rahm |
| Element | Focus |
|---|---|
| Quelle | Roman von John Ajvide Lindqvist |
| Schauplatz | Blackeberg, Stockholm, 1982 |
| Regie | Tomas Alfredson |
| Hauptbesetzung | Offene Vorsprechen in ganz Schweden |
„Let the Right One In“ ist ein seltenes Horror-Filmwerk, das sowohl dem Genre als auch den Charakteren Respekt zollt. Es scheut sich nicht, zärtlich zu sein, wenn es furchteinflößend sein sollte, und es scheut sich nicht, furchteinflößend zu sein, wenn es zärtlich sein sollte. Der Film hält zusammen, weil die Beziehung zwischen Oskar und Eli nicht als Kostüm oder Trick behandelt wird. Es ist der springende Punkt.
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