Spider-Man: Across the Spider-Verse schickt Miles Morales durch das Multiversum, lässt ihn gegen andere Spider-People antreten und dauert 140 Minuten — der längste amerikanische Animationsfilm nach Laufzeit zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung.
Trailer, via Sony Pictures Entertainment.
Gwen Stacy auf Earth-65
Der Film beginnt fern von Miles. Auf Earth-65 ist Gwen Stacy von ihren Freunden isoliert und von ihrem Vater George Stacy entfremdet, der Spider-Woman jagt, weil sie Peter Parker getötet hat, ohne zu wissen, dass der Tod ein Unfall war, nachdem Peter zur Echse geworden war. Als George sie in die Enge treibt, offenbart Gwen ihre Identität. Er versucht trotzdem, sie zu verhaften. Sie geht mit Jess Drew und Miguel O’Hara.
Diese kalte Eröffnung setzt das eigentliche Thema des Films: was eine Spider-Person den Menschen schuldet, die sie lieben, und was der Job im Gegenzug verlangt. Miles, zurück auf Earth-1610, ist grounded, nachdem er die Beförderungsparty seines Vaters Jeff verpasst hat. Seine Eltern verlängern die Strafe, als er mit Gwen wegläuft. Der persönliche Preis ist hier keine Dekoration. Er ist die Handlung.
Die Spider-Society und der Spot
Der Spot — ein Alchemax-Wissenschaftler, dessen Körper mit Portalen durchdrungen wurde, als der Collider zerstört wurde — gibt Miles die Schuld an seiner Mutation. Er enthüllt, dass die radioaktive Spinne, die Miles seine Kräfte gab, von Earth-42 stammte. Von dort lernt er, sich zwischen Universen zu bewegen und sich mithilfe der Alchemax-Collider anderer Dimensionen zu stärken.
Miles folgt Gwen nach Earth-50101, wo sie sich mit dem Spider-Man dieser Welt, Pavitr Prabhakar, und später Hobie Brown zusammentun. Die Spider-Society hat die Aufgabe, die bloße Existenz des Multiversums zu schützen. Als die Helden über den Umgang mit dem Spot aneinandergeraten, wird Miles gegen die anderen Spiders gestellt und zieht allein los.
Die Besetzung trägt die Last:
- Shameik Moore als Miles Morales
- Hailee Steinfeld als Gwen Stacy
- Oscar Isaac als Miguel O’Hara
- Jason Schwartzman als The Spot
- Daniel Kaluuya als Hobie Brown
- Issa Rae als Jessica Drew
Die Figuren besuchen sechs Universen, jedes mit seinem eigenen visuellen Stil. Diese Entscheidung ist das deutlichste Argument des Films für sich selbst.
| Element | Into the Spider-Verse (2018) | Across the Spider-Verse (2023) |
|---|---|---|
| Laufzeit | In der Quelle nicht angegeben | 140 Minuten |
| Regie | In der Quelle nicht angegeben | Dos Santos, Powers, Thompson |
| Besuchte Universen | In der Quelle nicht angegeben | Sechs, jedes mit seinem eigenen visuellen Stil |
| Fokus | Miles‘ Herkunft | Die Beziehung zwischen Miles und Gwen |
Was der Film richtig macht
Das Drehbuch von Phil Lord, Christopher Miller und Dave Callaham hält den emotionalen Faden straff, auch wenn die Geografie ausufert. Gwens Angst, dass eine Gwen Stacy, die sich in Spider-Man verliebt, niemals gut endet, ist die Art von Zeile, die sitzt, weil der Film eine Stunde damit verbracht hat, sie zu verdienen. The Spot ist ein wirklich seltsamer Antagonist – ein Wissenschaftler, der sich zugleich in einen Witz und eine Bedrohung verwandelt.
Das Selbstvertrauen des Films ist sein bestes Kapital und sein einziges echtes Risiko. Er vertraut dem Publikum, dorthin zu folgen, wohin das Material geht. Das ist eine Wette, kein Fehler, und das Material ist stark genug, um sie zu rechtfertigen.
Spider-Man: Across the Spider-Verse ist die seltene Fortsetzung, die ihre Welt erweitert, ohne ihr Zentrum zu verlieren. Der Slogan – „Es kommt darauf an, wie man die Maske trägt“ – ist nicht nur Marketing. Der Film meint es ernst.
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