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Eine Studie in einem Motelzimmer für 80 Dollar deutet darauf hin, wie einfache chemische Reaktionen möglicherweise das Leben hervorgebracht haben. )

Ein Biologe entdeckt ein Labor in einem Motelzimmer für 80 Dollar, wo er zwei neue Arten eines seltenen Organismus findet, der Licht auf die Ursprünge des Lebens wirft.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A scientist examines a microscope slide in a dimly lit motel room filled with water jugs and marsh grass.

Andrew Willoughby fuhr drei Stunden und eine halbe Stunde zu einem billigen Motel in Nags Head, N.C., und betrat ein Zimmer, das überhaupt nicht wie ein Hotelzimmer aussah. Krüge mit brackigem Wasser säumten die Wände. Eimer quollen über mit Stücken von Marschgras. Nachttische dienten als Mikroskopständer. Ein Schild mit der Aufschrift „Bitte nicht stören“ hing an der Tür.

Oh mein Gott, diese Leute sind echt, dachte Willoughby, ein Biologe, der Pflanzen Genome untersucht, als er sich an die Ecke des Bettes setzte.

Das Zimmer war kein Chaos. Es war ein Labor. Und die Leute dahinter waren Wissenschaftler, keine Gäste, die das Motel in einen provisorischen Arbeitsplatz verwandelt hatten. In den folgenden Tagen durchsuchte eine kleine Gruppe von Forschern unter der Leitung von Julia Van Eeten, einer Evolutionsbiologin, Wassertropfen nach Schwampalgen. Sie fanden zwei neue Arten eines seltenen Organismus, der Licht auf die Ursprünge des Lebens auf der Erde werfen könnte.

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Die Entdeckung wird im Journal of Phycology beschrieben. Van Eeten und ihre Kollegen fanden zwei neue Arten eines einzelligen Organismus namens Paulinella, eines schuppigen, granatenförmigen Mikroben mit wurstförmigen grünen Klumpen im Inneren. Der Fund erhöht die weltweit bekannte Gesamtzahl der photosynthetischen Paulinella-Arten auf sechs.

Ein Zimmer, das wie ein Labor aussah

Willoughby lernte Van Eeten online kennen. Er fuhr zum Motel, um sie persönlich zu treffen. Sie führte ihn an dem Schild „Bitte nicht stören“ vorbei in eines der Zimmer des Motels für 80 Dollar, das sie heimlich in ein provisorisches Labor verwandelt hatte.

Der Aufbau war einfach. Wasser krüge säumten die Wände. Marschgras füllte Eimer. Mikroskopständer standen auf Nachttischen. Es gab keinen Zuschuss, keine institutionelle Unterstützung und keinen formalen Laborraum, obwohl die Quelle nicht angibt, was das Team außer dem fehlte. Nur ein Zimmer, einige Geräte und eine Gruppe von Menschen, die bereit waren, dort zu arbeiten.

Was Paulinella ist

Paulinella ist ein einzelliger Organismus. Er ist schuppig und granatenförmig. Im Inneren befinden sich grüne Klumpen, die wie Würstchen geformt sind. Der Organismus ist selten. Er ist außerdem photosynthetisch, was bedeutet, dass er seine eigene Nahrung mit Sonnenlicht herstellen kann.

Die neuen Arten erhöhen die weltweit bekannte Gesamtzahl der photosynthetischen Paulinella-Arten auf sechs. Das ist eine kleine Zahl. Aber jede neue Art erweitert das Protokoll dessen, was existiert, und diese besondere Gruppe von Organismen trägt eine Geschichte darüber, wie die Photosynthese selbst entstanden ist.

Das Team hinter dem Fund

Van Etten ist die leitende Forscherin. Sie ist eine Evolutionsbiologin. Das Team wurde zum Teil zusammengebracht aufgrund von Störungen und Verzweiflung über die Förderstopps für staatliche Wissenschaftsprojekte der Trump-Regierung.

Die Gruppe arbeitete mehrere Tage in dem Motelzimmer. Sie durchsuchten Wassertropfen nach Feuchtlandalgen. Sie fanden die zwei neuen Arten. Die Entdeckung wurde im Journal of Phycology veröffentlicht.

Warum Paulinella wichtig ist

Paulinella ist ein seltener Organismus. Seine Existenz erzählt eine Geschichte darüber, wie die Photosynthese sich entwickelte.

Jede neue Art erweitert das Protokoll dessen, was existiert, und diese besondere Gruppe von Organismen trägt eine Geschichte darüber, wie die Photosynthese selbst entstanden ist.

Ein günstiges Zimmer mit einer großen Rendite

Das Motelzimmer war kein Luxus. Es war eine Notwendigkeit. Die Forscherinnen und Forscher brauchten einen Ort zum Arbeiten, und sie fanden ihn. Sie nutzten ihn, um eine Entdeckung zu machen, die in einer wissenschaftlichen Zeitschrift erscheinen wird.

Der Fund ist eine Erinnerung daran, dass Wissenschaft keine Laborgebäude benötigt. Sie benötigt Neugier, Zugang zur Natur und die Bereitschaft, genau hinzusehen. Ein Motelzimmer kann ein Labor sein. Eine Mikroskop-Stativ kann eine Forschungsstation sein. Ein Eimer Schilfgras kann eine Sammlung von Exemplaren sein.

Die Entdeckung ist eine kleine. Zwei neue Arten eines seltenen Organismus. Aber sie ist real. Sie erweitert das Verständnis davon, wie die Photosynthese sich entwickelte. Und sie wurde in einem Zimmer gemacht, das 80 Dollar pro Nacht kostete.

Der Zeitplan des Fundes

Ereignis Datum
Willoughby trifft Van Etten online Frühlings-Tag im letzten Jahr
Willoughby fährt nach Nags Head Drei Stunden und halb
Das Team versammelt sich im Motelzimmer Mehrere Tage
Entdeckung gemacht Letztes Jahr
Veröffentlichung in Journal of Phycology Jüngst

Die Entdeckung ist zwar geringfügig. Es handelt sich um zwei neue Arten eines seltenen Organismus. Aber sie ist real. Sie erweitert das Verständnis davon, wie Photosynthese entstanden ist. Und sie wurde in einem Zimmer gemacht, das 80 Dollar pro Nacht kostete.

Das ist die ganze Geschichte. Ein Biologe fuhr zu einem günstigen Motel. Er fand einen Raum voller Wassersammler und Schilf. Er schaute in ein Mikroskop. Er fand etwas Neues. Er veröffentlichte es. Das ist Wissenschaft.

Das Vorgehen des Teams war zwar improvisiert, aber es funktionierte. Sie warteten nicht auf Fördermittel. Sie mieteten kein Labor. Sie fanden einen Raum, richteten ihre Arbeit ein und machten eine Entdeckung.

Sehen Sie das Video, um das die Geschichte aufgebaut ist, auf The New York Times.

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